WTA-Damenturnier: Spitzen-Tennis kommt 2020 nach Berlin

In der Sportmetropole Berlin findet im kommenden Jahr ein Damenturnier der Wimbledonserie statt. Gespielt wird vom 15. bis 21. Juni 2020 auf dem Gelände des LTTC Rot-Weiß Berlin.

Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki begrüßte die Entscheidung über die Ausrichtung des hochkarätigen Turniers: „Mit diesem Event liegt erstmals seit vielen Jahren der Fokus des internationalen Tennis wieder auf Berlin. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist gemeinsam mit dem LTTC und der WTA das Turnier nach Berlin zu holen. Damentennis passt perfekt in die sportliche Vielfalt unserer Stadt und wird den Eventkalender im nächsten Jahr bereichern. Damit setzen wir auch ein Ausrufezeichen in Sachen Frauensport und beleben die Tradition großer Tennisturniere im Berliner Steffi-Graf-Stadion.“

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport wird dafür drei Trainingsplätze für Rasentennis durch Umwandlung von drei Ascheplätzen auf dem landeseigenen Gelände des Olympiaparks errichten. Die Rasen-Trainingsplätze sind Voraussetzung für das Turnier der Damen. Für den Umbau entstehen Kosten von ca. 600.000 Euro. Die notwendigen Turnierplätze errichtet der LTTC auf eigene Kosten auf seinem Vereinsgelände. Das Wimbledon-Vorbereitungsturnier soll auch in den kommenden Jahren in der Hauptstadt stattfinden.

Link zur Pressemitteilung vom 18.9.2019

FINALS waren voller Erfolg

Berlins Sportsenator Andreas Geisel zieht nach den “FiNALS – Berlin 2019” eine durchweg positive Bilanz.

“Dieses Wochenende voller sportlicher Energie, guter Stimmung und einem rundum gelungenen Event wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Bei allen Wettkämpfen habe ich eine sensationelle Stimmung und riesige Sportbegeisterung erlebt. Die Finals waren großartig, ein voller Erfolg und eine tolle Werbung für unsere Sportmetropole. Insgesamt 178.000 Zuschauer an und in unseren Sportstätten sowie bis zu zwei Millionen vor den TV-Bildschirmen haben Berlin von seiner sportlichsten Seite gesehen.
Mein ausdrücklicher Dank gilt den zehn Sportverbänden, ARD und ZDF, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meiner Sportabteilung sowie allen Beteiligten, die dieses Multisportevent möglich gemacht haben.
Nach all dem tollen Feedback der Sportlerinnen und Sportler sowie der Zuschauer, sollen das nicht die letzten Finals in Berlin gewesen sein.
Abschließend gratuliere ich allen Medaillengewinnerinnen und -gewinnern dieser deutschen Meisterschaften ganz herzlich.”

Link zur Pressemitteilung vom 31. Juli 2019

Dr. Johannes Kleinsorg wird neuer Vorstandsvorsitzender der BBB

Der Aufsichtsrat der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) hat den Vorstandsvorsitz neu besetzt.

Mit Wirkung vom 1. September 2019 wird Dr. Johannes Kleinsorg die Berliner Bäder-Betriebe als Vorstandsvorsitzender leiten. Er übernimmt damit die Nachfolge von Andreas Scholz-Fleischmann, der den Vorstandsvorsitz der Anstalt des öffentlichen Rechts bis zum 14.04.2019 innehatte.

Dr. Kleinsorg (57) ist in Göttingen geboren, studierte Volkswirtschaftslehre, Politologie und Soziologie und war seit 1998 in der Energiewirtschaft tätig, zuletzt von 2014 bis 2019 als Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Leipzig GmbH.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Berliner Bäder-Betriebe, der Senator für Inneres und Sport, Andreas Geisel, sagte bei der Vorstellung des neuen Bäderchefs: „Dr. Kleinsorg hat vielfältige Erfahrungen im Managementbereich und ist mit den nachgewiesenen Vorstandsqualitäten in mehreren großen Unternehmen eine ausgezeichnete Wahl. Die Berliner Bäder Betriebe sind für unsere Stadt von enormer Bedeutung. Wir wollen sie noch leistungsfähiger, noch verlässlicher und noch gästefreundlicher machen. Das sind große Aufgaben, für deren Erfüllung ich dem neuen Vorstandsvorsitzenden viel Erfolg wünsche.“

Andreas Geisel bedankte sich bei Andreas Scholz-Fleischmann, der die BBB seit April 2016 geführt hatte und altersbedingt ausgeschieden ist. Der Dank des Sportsenators ging auch an Annette Siering. Sie hatte nach der Abberufung von Andreas Scholz-Fleischmann die Berliner Bäder-Betriebe übergangsweise allein geleitet.

Dr. Johannes Kleinsorg übernimmt gleichzeitig die Geschäftsführung der BBB Infrastruktur-Verwaltungs GmbH, als Eigentümergesellschaft der Bäder, und wird diese gemeinsam mit der Vorständin der Berliner Bäder-Betriebe, Annette Siering, leiten.

Link zur Pressemitteilung vom 30. Juli 2019

100 Tage vor den Finals – Berlin 2019

Pressemitteilung vom 25.04.2019

100 Tage vor Beginn von „Die Finals – Berlin 2019“ wurden in der Hauptstadt die Gesichter der Finals vorgestellt. Die 20 Gesichter werben für ihre 10 Sportarten – stellvertretend für die mehr als 3.000 an den Finalwettkämpfen teilnehmenden Athletinnen und Athleten. Am 3. und 4. August werden die Deutschen Meisterschaften in den Sportarten Bahnrad, Bogensport, Boxen, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Schwimmen, Trial, Triathlon und Turnen in der Sportmetropole Berlin ausgetragen.

Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport des Landes Berlin: „Mit den Finals erleben wir im Sommer ein neues, großartiges Sportformat. Das innovative Multi-Sportevent passt bestens in unsere Stadt. Deutsche Meisterschaften mit zehn Verbänden an einem Wochenende in einer Stadt. Das gab es noch nie. Nur die Sportmetropole bietet die passende Infrastruktur und hat mit ARD, ZDF und den zehn Sportverbänden starke Partner gefunden. Die Berlinerinnen und Berliner können sich ebenso wie die teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler auf tolle Wettkämpfe in der ganzen Stadt freuen.“

Thomas Röhler, Olympiasieger 2016 und Europameister 2018 im Speerwurf: „Ich freue mich auf die Finals in Berlin, keine Frage nach den positiven Erinnerungen aus 2018. Das Konzept ist spannend und ich hoffe, es wird
sowohl medial als auch von den Zuschauern – anknüpfend an die erfolgreiche EM in Berlin 2018 – ebenso positiv angenommen.“

Alle Gesichter der Finals und eine Übersicht über die Sportartenvielfalt sowie die zahlreichen Sportstätten der Finals erhalten Sie online unter finals2019.berlin.de.

Ein weiterer Austragungsort wurde ebenfalls bekanntgegeben. Die Kanu-Sprint-Wettbewerbe werden auf der „City-Spree“ ausgetragen – auf der Spree entlang der East Side Gallery und vor der Oberbaumbrücke. Der Berliner Ronald Rauhe, zwischen 2000 und 2016 viermaliger Olympia-Medaillengewinner: „Für mich als Berliner Junge hätte die Location Oberbaumbrücke nicht besser sein können. Es ist eine coole Kulisse für Athleten und Fans. Es hat etwas von dem Flair der Olympischen Spiele. Es wird moderner und flexibler. Ich finde die Idee total gut, dass der Charakter Olympischer Spiele nach Berlin kommen wird.“

ARD und ZDF werden die Finals 20 Stunden im Hauptprogramm senden und alle Meisterschaften komplett streamen. Axel Balkausky, ARD-Koordinator für Sport: „Wir sind sehr weit mit der Planung. Am schwierigsten war es, die Zeitpläne zwischen den Verbänden abzustimmen und das Thema zum Laufen zu bringen. Deshalb ein Dankeschön an die Verbände und den Senat. ARD und ZDF arbeiten eng zusammen. Es wird acht Übertragungswagen geben, wir werden überall sein. Live im Fernsehen und auch im Livestream.“

Thomas Fuhrmann, Leiter der ZDF Sportredaktion: „Es wird auch ein Hauch von Olympia in der Luft liegen. Viele sagen, dass wir nur Fußball können. Hier stellen wir uns in den Dienst des Sportes, die Vielfalt des Sportes.“

Alle Infos zu den Finals, den Sportarten, Athletinnen und Athleten, den Sportstätten, Mitmachangeboten und zu Besucherinformationen und Tickets erhalten Sie online auf der heute gelaunchten Webseite unter
finals2019.berlin.de.