Pressemitteilung: „Berlin braucht seine Sportvereine und -verbände! Der Senat steht weiter an der Seite des organisierten Sports“

Pressemitteilung vom 27.11.2020

Bereits 206 Anträge auf Hilfe aus dem Rettungsschirm Sport gestellt

Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki hat auf der ordentlichen Mitgliederversammlung des Landessportbundes den Vertreterinnen und Vertretern aus den Sportvereinen und -verbänden für ihr unermüdliches Engagement in der Corona-Pandemie gedankt.

„Der organisierte Sport leistet einen enormen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie und übernimmt damit eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung“, sagte Staatssekretär Aleksander Dzembritzki auf der Mitgliederversammlung.

Um die Folgen der Pandemie für den Sport abzufedern, hat der Senat im Frühsommer dieses Jahres einen „Rettungsschirm Sport“ mit einem Budget von 6 Mio. Euro eingerichtet. Weitere 2 Mio. Euro wurden mit dem „Rettungsschirm Sportmetropole“ als dringend notwendige Unterstützung für die Berliner Proficlubs und Ausrichter von Traditionsveranstaltungen zur Verfügung gestellt.

Bis Ende November wurden beim Landessportbund Berlin, der den „Rettungsschirm Sport“ verwaltet, 206 vollständige Anträge eingereicht (Hilfsgelder sind in Höhe von rund 2,4 Mio. Euro geprüft und gebilligt; bis zum heutigen Tag wurden bei 180 Anträgen rund 1,6 Mio. Euro ausgezahlt).

Die größten Einnahmeverluste sind bei den Vereinen mit Kursangeboten durch entgangene Sponsoringeinnahmen oder durch Defizite bei Startgeldern und Veranstaltungen entstanden. Die betroffenen Vereine und Verbände erhalten zunächst Abschlagszahlungen. Bis Ende Februar 2021 können beim LSB Berlin Anträge auf Erstattung aus dem Rettungsschirm Sport eingereicht werden.
„Ich halte den Sport für stark und solidarisch genug, um auch diese Krise zu meistern. Das Land Berlin wird weiter an der Seite des organisierten Sports stehen. Wir wollen dessen Funktionsfähigkeit unbedingt erhalten. Berlin braucht seine Sportvereine und -verbände unter dem Dach eines starken Landessportbundes Berlin“, sagte Staatssekretär Aleksander Dzembritzki.

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Presse:
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