Sportausschuss am 28.9.2018

Am Freitag, den 28. September tagte der Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses und ließ sich von Hertha BSC den Fortgang zur Planung des neuen Hertha-Stadions im Olympiapark erläutern. Viele Offene Fragen zum Lärmschutz, zur Umsiedlung der Anwohnerschaft und Bildungsstätte der Sportjugend sowie zur Finanzierung und zum wirtschaftlichen Weiterbetrieb des Olympiastadions sollten beantwortet werden.
Sportsenator Andreas Geisel machte deutlich, dass der Senat Hertha in Berlin halten wolle: „Hertha ist ein Berliner Verein, und wir wollen ihn in Berlin halten. Wir wollen weiter verhandeln. Zum Nutzen von Hertha, aber keinesfalls zum Nachteil in Berlin.“

In Kürze finden Sie hier das Sitzungsprotokoll des Sportausschusses.

Presse:
Berliner Morgenpost: Neues Hertha-Stadion – Abgeordnete stellen Standort in Frage; 29. September 2018
Berliner Zeitung: Stadion-Neubau – Abgeordnete zeigen Hertha die kalte Schulter; 30. September 2018
Tagesspiegel: Sportausschuss kritisiert Herthas Pläne für Stadionbau; 28. September 2018
ImmerHertha: Reichlich Gegenwind im Sportausschuss für Hertha; 28. September 2018

Delegationsfahrt nach München
Zuvor hatten wir uns gemeinsam mit einer Delegation des Sportausschusses vom 20.-21. September einen Eindruck von der Situation im Olympiapark in München und von der Allianz-Arena gemacht. Vor dem Hintergrund des Wunsches von Hertha BSC, eine neues Fußballstadion in unmittelbarer Nähe zum Berliner Olympiastadion zu bauen, war dieser Überblick für uns, aber auch für die sportpolitischen Sprecher der Fraktionen sehr wichtig. Denn für uns ist klar, dass der Fortbetrieb des Olympiastadions wirtschaftlich Sinn machen muss und wir ein nachhaltiges Konzept – auch für den Berliner Olympiapark in Gänze – benötigen.

Darüber hinaus interessierte uns die Situation rund um die Münchener Bäderbetriebe. Diese sind an die dortigen Stadtwerke angebunden und stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie wir in Berlin. Daneben gab es einen Blick hinter die Kulissen der Sportredaktion des Bayerischen Rundfunks.

Ich bedanke mich bei der Ausschuss-Vorsitzenden Karin Halsch und ihrem Team für die Organisation und Durchführung der Reise. Die gewonnenen Eindrücke nehmen wir mit und werden sicher in unsere politische Arbeit mit einfließen.