Strandbad Tegel hat Pächter gefunden

Vier Jahre nach seiner Schließung hat das Strandbad Tegel wieder einen privaten Betreiber. Am Dienstag, den 11.8.2020 stellt die neu gegründete Strandbad Tegelsee gGmbH die Pläne für das Strandbad im Norden von Berlin vor.

Ich freue mich sehr, bei der Pressekonferenz dabei sein zu können und diesen historischen Schritt zu begleiten.Die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer haben lange darauf gewartet – dennoch wird es vermutlich noch ein wenig dauern. Denn vier Jahre Stillstand haben Spuren hinterlassen: Investitionen sind nötig.

Ich bedanke mich bei den BBB und der BIM für das nun erfolgreich abgeschlossene Verfahren und zolle meinen Respekt vor dem Mut und dem Engagement der neuen Pächter, die trotz der Corona-Pandemie in das Investment einsteigen.

Alle Informationen über die Berliner Bäder finden Sie stets aktuell auf der Website: www.berlinerbaeder.de.

Link zur Pressemitteilung der SPD-Fraktion Reinickendorf vom 10.8.2020
Link zur Pressemitteilung der SPD Reinickendorf vom 12.8.2020

Presse:
Berliner Abendblatt: Strandbad Tegel – Neuer Betreiber stellt senien Plan vor; 12.8.2020
RBB24: Strandbad Tegel soll im Mai 2021 wieder öffnen; 11.8.2020
Tagesspiegel; Strandbad Tegel soll wieder öffnen; 11.8.2020
Kiezblatt online: Strandbad Tegel gesichert; 8.8.2020

Besuch im Orankesee-Bad

Am Donnerstag, den 30.7. besuchte ich bei meiner Tour durch die Strandbäder der Stadt gemeinsam mit der Abgeordneten Karin Halsch das Strandbad Orankesee.

Nach einem Rundgang mit den Betreibern – das Strandbad ist bis heute ein Familienbetrieb! – tauschten wir uns über die aktuellen Herausforderungen in der aktuellen Situation aus. Gemeinsam mit den Berliner Bäderbetrieben und der Rot-rot-grünen Koalition werden Lösungen für diese schwere Phase erarbeitet. Es ist gerade jetzt wichtig, dass Angebote zur Erholung und sportlichen Ertüchtigung vor Ort bereit stehen, denn nicht alle Menschen sind derzeit in der Lage in Urlaub zu fahren. Da gewinnt die Naherholung daheim umso mehr an Bedeutung.

Vielen Dank für die gute Zeit vor Ort, die Eindrücke und das herausragende Engagement in Zeiten der Corona-Pandemie!

Mehr Infos unter: https://www.strandbad-orankesee.de/

Berliner Bäderbetriebe: Freibad-Saison beginnt

Am kommenden Montag starten die ersten Freibäder in die Saison. Der Berliner Senat hat den Betrieb von Freibädern in seiner Corona-Rechtsverordnung ab dem 25. Mai 2020 erlaubt unter der Voraussetzung, es liegt für jedes einzelne Bad ein detailreiches Hygiene- und Nutzungskonzept vor und die jeweils zuständigen Gesundheitsämter haben das Konzept mit einer Ortsbesichtigung geprüft. Für vier Freibäder liegen aktuell die Genehmigungen vor. Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie gelten andere Regeln.

  • Einlass ist nur möglich mit einem online erworbenen Zeitfenster-Ticket. Die Karten kosten einheitlich 3,80 pro Besuch und sind unter www.berli-nerbaeder.de erhältlich. Die Kassen in den Bädern sind geschlossen.
  • Die Zeitfenster sind von Bad zu Bad etwas unterschiedlich, in der Regel jedoch mehrere Stunden lang. Am Ende des Zeitfensters müssen alle Kundinnen und Kunden das Bad verlassen. Die Bäder schließen eine Stunde zur Reinigung und Desinfektion und öffnen danach erneut für die Kundinnen und Kunden des darauffolgenden Zeitfensters.
  • Da nicht nur die Menge der Kundinnen und Kunden auf dem Gelände der Bäder, sondern auch im Wasser streng limitiert ist, gilt: Einlasszeit ist nicht unbedingt gleich Badezeit. Mitunter müssen die Kundinnen und Kunden warten, bis ein Platz in den Becken frei ist.
  • Die Badezeit endet 30 Minuten vor Ende des Zeitfensters.
  • Duschen und Umkleiden sind geschlossen (Ausnahme: Sommerbad
  • Die Kaltduschen unter freiem Himmel sind in Betrieb und können unter Wahrung der Abstandregeln (fünf Meter) und ohne die Verwendung von Seife und Shampoo genutzt werden.
  • Alle Kundinnen und Kunden werden dringend gebeten, überall 1,5 Meter Abstand voneinander zu halten und vor dem Betreten der Becken sich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen (Toiletten und Wasch-becken sind zugänglich).
  • In den Becken gelten besondere Schwimmregeln auf Doppelbahnen. Überholen ist nur möglich am Beckenrand, wenn die Bahn zu Ende geschwommen ist.
  • Sprungtürme, Wasserrutschen, Kinderplanschbecken und Spielplätze bleiben zunächst geschlossen.
  • Der Aufenthalt zum Sonnenbaden ist in den meisten Sommerbädern rund um die Schwimmbecken und auf den Beckenumgängen nicht möglich. Die Liegewiesen sind jedoch geöffnet – hier gilt, wie in den Berliner Grünanlagen auch, ein Mindestabstand von fünf Metern.

Die Berliner Bäder-Betriebe bitten alle Kundinnen und Kunden um Verständnis für die besonderen Regeln in Zeiten der Pandemie und werben um Rücksichtnahme aufeinander und Vernunft füreinander. Die Kolleginnen und Kollegen, die in den Bädern im Einsatz sind, können nicht gänzlich über die Einhaltung aller Regeln im Detail wachen, daher kommt es auf uns alle an: Helfen Sie bitte mit, dass wir die Bäder offenhalten können, indem Sie alle Regeln einhalten.

Die Freibäder, die am Montag öffnen werden sind:

Sommerbad Wilmersdorf mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

  • Aufgrund der besonderen baulichen Situation in diesem Bad (gute Durchlüftung) stehen hier die Umkleiden und Duschen zur Verfügung. Alle Kundinnen und Kunden werden jedoch dringend gebeten, den Mindestabstand von 1,5 Metern in den Umkleiden und fünf Metern in den Duschen einzuhalten

Sommerbad Olympiastadion mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

Sommerbad Spandau-Süd mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

Strandbad Wannsee mit den Zeitfenstern 9:00 bis 14:00 Uhr und 15:00 bis 20:00 Uhr

  • Aufgrund der besonderen Regeln und der damit verbundenen Kapazitätsgrenze bei den Besuchen können wir derzeit keinen FKK-Strand an-bieten. Wir bitten um Verständnis.

Der Webshop zum Kauf der Eintrittskarten wird in Kürze geöffnet. Er ist über die Internetseite der Berliner Bäder erreichbar. Pro Einkauf können fünf Zeit-fenster-Karten in einem Zeitraum von sieben Tagen im Voraus gekauft werden.

Außerdem sind Genehmigungen zum Betrieb erteilt für die Strandbäder Lübars, Friedrichshagen und Jungfernheide.

Alle Informationen über die Berliner Bäder finden Sie stets aktuell auf unserer App oder der Website: www.berlinerbaeder.de.

zu BBB: Traglufthalle als Ersatz für geschlossene Bäder in Tiergarten und Reinickendorf

Pressemitteilung der Berliner Bäder Betriebe vom 17. Oktober 2019:
www.berlinerbaeder.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/detail/baubeginn-im-wedding/

„Den ersten offiziellen Rammschlag für die neue Traglufthalle im Kombibad Seestraße wollten sie sich nicht entgehen lassen. Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki und die Vorstände der Berliner Bäder-Betriebe (BBB), Dr. Johannes Kleinsorg und Annette Siering, waren heute früh dabei, als der erste von rund 80 Ankern in den Boden des Weddinger Sommerbads getrieben wurde. Binnen weniger Wochen sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein und das neue Berliner Schwimmbad-Mekka öffnen. „Die Traglufthalle ist dringend nötig, um die Wasserflächen zu kompensieren, die zurzeit wegen der Sanierung des Stadtbads Tiergarten und des Paracelsus-Bads ausfallen“, erklärt Staatsekretär Dzembritzki.

Unterstützt durch höhere Zuschüsse aus dem Landeshaushalt, die das Abgeordnetenhaus für die Bäder bewilligt hat, investieren die BBB in das Projekt rund 2,2 Millionen Euro. „Die Traglufthalle ist ein zentrales Projekt für die Sanierung und Modernisierung der Berliner Bäder“, sagt Dr. Kleinsorg, „denn mit der Halle schaffen wir die Kapazitäten, um in den dringend sanierungsbedürftigen Hallenbädern die nötige Baufreiheit zu erreichen.“ Durch die Überkuppelung der beiden 50-Meter-Becken des Freibads an der Seestraße erhalten die BBB 2072 Quadratmeter Wasserfläche dazu. Zum Vergleich: Die jetzt geschlossenen Bäder Tiergarten und Paracelsus-Bad verfügen über knapp 1600 Quadratmeter Wasserfläche.

Die Traglufthalle wird aus einer dreilagigen Folienkonstruktion hergestellt und von einem Seilnetz in Form gehalten. Die Seile werden mit den Ankern verbunden, die nun in den Boden getrieben werden. Die Halle wird in den kommenden drei Jahren jeweils zum Ende der Freibadsaison auf- und zu Beginn der Saison wieder abgebaut. „Sind die baulichen Vorbereitungen einmal abgeschlossen und die Anker im Boden, wird der Auf- und Abbau der Halle künftig noch schneller gehen“, erläutert Annette Siering: „In den Sommermonaten bleibt das Freibad erhalten.“

Klappt alles wie geplant, ist am 12. November ein besonderer Tag in der Baugeschichte der Berliner Bäder: In weniger als zwei Stunden soll die Halle an diesem Datum mittels großer Gebläse aufgerichtet werden. „Wir feiern also quasi Grundsteinlegung und Richtfest am selben Tag“, so Dr. Kleinsorg. Vorgesehen ist, dass die Traglufthalle Anfang Dezember ihren Betrieb aufnimmt.

Sie steht dann für das Schwimmen der Schulen und Vereine zur Verfügung. Das direkt angrenzende Hallenbad an der Seestraße – es wird aktuell mehrheitlich von Schulen und Vereinen genutzt – wird dann jedoch nahezu ausschließlich für die allgemeine Öffentlichkeit da sein. „Mit diesem Projekt schaffen wir in Wedding eine sehr gute Möglichkeit für alle Kundinnen und Kunden der BBB, ausgiebig schwimmen zu können“, so Staatssekretär Dzembritzki abschließend.“

Weitere Infos:

Eckdaten der Traglufthalle:

Grundfläche:               60 x 68 Meter
Schwimmbecken:      zwei 50-Meter-Becken
Wasserfläche:            2072 Quadratmeter
Nutzung:                     vornehmlich Schulen und Vereine; das Hallenbad wird weitgehend für die Öffentlichkeit reserviert.
Errichtung:                  12. November
Off. Eröffnung:           4. Dezember

Pressebeiträge hierzu:

Süddeutsche Zeitung: Traglufthalle bringt Platz für Schulschwimmen und Vereine; 17. Oktober 2019

MOZ: Traglufthalle bring mehr Platz für Weddinger Schwimmbad; 17. Oktober 2019

Berliner Woche: Bäderbetriebe machen Freibad Seestraße durch Traglufthalle ganzjährig nutzbar; 17. Oktober 2019

Dr. Johannes Kleinsorg wird neuer Vorstandsvorsitzender der BBB

Der Aufsichtsrat der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) hat den Vorstandsvorsitz neu besetzt.

Mit Wirkung vom 1. September 2019 wird Dr. Johannes Kleinsorg die Berliner Bäder-Betriebe als Vorstandsvorsitzender leiten. Er übernimmt damit die Nachfolge von Andreas Scholz-Fleischmann, der den Vorstandsvorsitz der Anstalt des öffentlichen Rechts bis zum 14.04.2019 innehatte.

Dr. Kleinsorg (57) ist in Göttingen geboren, studierte Volkswirtschaftslehre, Politologie und Soziologie und war seit 1998 in der Energiewirtschaft tätig, zuletzt von 2014 bis 2019 als Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Leipzig GmbH.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Berliner Bäder-Betriebe, der Senator für Inneres und Sport, Andreas Geisel, sagte bei der Vorstellung des neuen Bäderchefs: „Dr. Kleinsorg hat vielfältige Erfahrungen im Managementbereich und ist mit den nachgewiesenen Vorstandsqualitäten in mehreren großen Unternehmen eine ausgezeichnete Wahl. Die Berliner Bäder Betriebe sind für unsere Stadt von enormer Bedeutung. Wir wollen sie noch leistungsfähiger, noch verlässlicher und noch gästefreundlicher machen. Das sind große Aufgaben, für deren Erfüllung ich dem neuen Vorstandsvorsitzenden viel Erfolg wünsche.“

Andreas Geisel bedankte sich bei Andreas Scholz-Fleischmann, der die BBB seit April 2016 geführt hatte und altersbedingt ausgeschieden ist. Der Dank des Sportsenators ging auch an Annette Siering. Sie hatte nach der Abberufung von Andreas Scholz-Fleischmann die Berliner Bäder-Betriebe übergangsweise allein geleitet.

Dr. Johannes Kleinsorg übernimmt gleichzeitig die Geschäftsführung der BBB Infrastruktur-Verwaltungs GmbH, als Eigentümergesellschaft der Bäder, und wird diese gemeinsam mit der Vorständin der Berliner Bäder-Betriebe, Annette Siering, leiten.

Link zur Pressemitteilung vom 30. Juli 2019