Stark frequentierte öffentliche Räume im Fokus des Fachdialogs zur kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention

Pressemitteilung

Am 18. November 2021 fand der zweite Fachdialog zur kiezorientierten
Gewalt- und Kriminalitätsprävention der Landeskommission Berlin gegen
Gewalt statt. Ansprechpersonen der kiezorientierten Gewalt- und
Kriminalitätsprävention, Koordinierende der Präventionsräte sowie
Vertreterinnen und Vertreter der Landeskommission Berlin gegen Gewalt
tauschten sich zu aktuellen Themen und Best-Practice im Bereich der
kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention aus.

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Frage, wie Gewaltprävention in stark
frequentierten öffentlichen Räumen gelingen kann und welche neuen,
kreativen Maßnahmen im Rahmen der kiezorientierten Gewalt- und
Kriminalitätsprävention gefunden werden. Darüber hinaus wurden die
Fortschritte der Ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative zur Stärkung
sozial benachteiligter Quartiere und der neue Studiengang „Präventive
Soziale Arbeit“ der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin vorgestellt.

Der Fachdialog hat gezeigt, dass während der Corona-Pandemie
insbesondere mobile und bedarfsorientierte Angebote wichtig waren und
weiterhin sein werden.

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Senatsverwaltung für Inneres und Sport Pressesprecher: Tel. (030) 90223 – 2730
Pressestelle Martin Pallgen Fax: (030) 90223 – 2733
Klosterstraße 47 Stv. Pressesprecherin: E-Mail: pressestelle@seninnds.berlin.de
10179 Berlin Sylvia Schwab www.berlin.de/sen/inneres/

Mit dem Berliner Modell der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitäts-
prävention fördert die Landeskommission Berlin gegen Gewalt den Aufbau

von Präventionsräten in allen Berliner Bezirken sowie die Umsetzung von
präventiven Projekten in den Kiezen. Hierfür stellt die Landeskommission Berlin
gegen Gewalt seit 2018 jährlich 150.000 Euro pro Bezirk zur Verfügung.
Die Förderung beruht auf der Überzeugung, dass gewaltfreie, sichere und
lebenswerte Nachbarschaften und öffentliche Räume durch die
Zusammenarbeit verschiedener Vertreterinnen und Vertreter aus Bezirkspolitik,
Verwaltung, freien Trägern und zivilgesellschaftlichen Gruppen auf
Augenhöhe entstehen. Auch in diesem Jahr steht die Umsetzung von

präventiven Projekten in den Kiezen unter den Zeichen der Corona-
Pandemie.

„Das Berliner Modell der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention
hat inzwischen stabile, wirksame Strukturen und ein starkes Netzwerk
aufgebaut, es findet bundesweit Beachtung. Der heutige Fachdialog stellt
einen weiteren Schritt dar, gewaltfreie und lebenswerte Quartiere in Berlin zu
schaffen und zu stärken“, so Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der
Landeskommission Berlin gegen Gewalt und Sportstaatssekretär des Landes
Berlin.

Weitere Informationen finden sie unter
https://www.berlin.de/lb/lkbgg/publikationen/kiezorientierte-praevention/

Saisonstart für Viktoria 1889 Berlin im Jahnsportpark

Der Spielausschuss des DFB hat am Mittwoch die Freigabe für den Saisonstart von Viktoria Berlin im Großen Stadion im Jahnsportpark erteilt. Damit kann Viktoria 1889 Berlin an diesem Sonntag im Auftaktspiel in der Dritten Liga Viktoria Köln empfangen. Dazu sagte Sportsenator Andreas Geisel: „Die Sportmetropole drückt Viktoria Berlin die Daumen für einen erfolgreichen Einstieg in die Dritte Liga und eine gute sportliche Saison. Ich bin froh, dass wir unkompliziert und unbürokratisch einen Weg gefunden haben, um das Stadion im Jahnsportpark temporär wieder bespielen zu können. Das ist keine Dauerlösung, aber eine sehr gute Zwischenlösung.“

Die Sportverwaltung hatte innerhalb weniger Wochen die Voraussetzungen dafür geschaffen, um das Ende 2020 vom Netz genommene Stadion zu ertüchtigen und alle relevanten Genehmigungen für die Wiederinbetriebnahme einzuholen. Die Kosten für die Sicherstellung des temporären Betriebs, der u.a. mit Containerlösungen für das gesperrte Tribünengebäude möglich wird, trägt die SEH Sports & Entertainment Holding aus Hamburg, Gesellschafter der Viktoria GmbH.  Jetzt wird noch die geforderte Flutlichtanlage im Stadion aufgebaut, die zu den nächsten Heimspielen zur Verfügung stehen muss.

Parallel zur temporären Nutzung des Stadions laufen derzeit die Werkstatt-Verfahren und Workshops zur Weiterentwicklung des Jahnsportparks, der zu einem inklusiven Sportpark umgebaut werden soll. Im Fokus steht dabei der weitere Umgang mit dem bestehenden Stadion. Noch im September soll die Entscheidung fallen, ob ein Ersatzneubau oder eine umfassende Sanierung des Stadions die künftigen Anforderungen für ein inklusives Sportstadion, u.a mit Zweitliga-Tauglichkeit, erfüllen kann.

Pressemitteilung vom 23.7.2021

Perspektive für FC Viktoria 1889 – Sportverwaltung schafft mit Stadion im Jahnsportpark Lösung für die 3. Liga

Pressemitteilung vom 04.06.2021

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport hat entschieden, das Stadion im Jahnsportpark als Spielstätte für den FC Viktoria 1889 nutzbar zu machen. Dazu soll das Stadion temporär ertüchtigt werden.

Für die zeitlich befristete Nutzung wird die Gesamtkapazität der Zuschauenden auf 50 %, also ca. 10.000, reduziert. Das Haupttribünengebäude bleibt gesperrt. Als Ersatz für notwendige Räume werden zwei Containeranlagen vor dem Stadion bzw. auf dem Tribünenwall errichtet. Im Stadioninnenraum wird eine Flutlichtanlage mit den für die 3. Liga geforderten 800 Lux aufgestellt. Diese wird nur das Spielfeld beleuchten, nicht die Laufbahn und die Sprunganlagen. Erforderliche (Bau-)Genehmigungen werden befristet für 2 Jahre beantragt.

Der Investor von Viktoria und Thunder, die SEH Sports & Entertainment Holding, hat in einem Letter of Intent mit der Sportverwaltung bestätigt, dass er die zur Sicherstellung des temporären Betriebs notwendigen Kosten tragen wird. Neben Fußball der 3. Liga sollen dort auch American Football Spiele stattfinden.

Sportsenator Andreas Geisel sagte dazu: „Wir hatten dem FC Viktoria Unterstützung bei der Stadionsuche zugesagt und unser Versprechen gehalten. Als Sportmetropole sind wir stolz auf den erfolgreichen Aufstieg von Viktoria und nutzen alle Möglichkeiten, unsere Vereine – ob im Profi- oder Amateursport – zu unterstützen. Nun ist es uns gelungen, für Viktoria eine Lösung zu finden, die die Anforderungen des DFB erfüllt und die für einen Drittligisten wirtschaftlich zu stemmen ist.“

Die Kosten für den temporären Betrieb belaufen sich auf 1,5 Mio Euro. Im Gegenzug wird das Stadion mietkostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Land Berlin wird die Anlage in Betrieb halten. Berlin erhält dafür die Möglichkeit, das Stadion auch für weitere Sportveranstaltungen wie den DFB-Pokal oder den Landespokal zu nutzen. Möglich ist diese Lösung auch, da sich der Baubeginn für den inklusiven Jahn-Sport-Park auf 2023 verschoben hat. Somit eröffnete sich ein Zeitfenster über zwei Saisons.

„Wir haben schnell gehandelt und somit eine Behelfslösung geschaffen. Neben dem Olympiastadion und der Alten Försterei hat Berlin kein Fußballstadion, das die Anforderungen der 3. Liga ohne erhebliche Umbaumaßnahmen erfüllen kann. Der Fall Viktoria zeigt, dass Berlin ein neues Stadion braucht und der Jahn-Sportpark dringend zum Inklusionssportpark mit eigenem Stadion umgebaut werden muss. Einen weiteren zeitlichen Verzug dürfen wir uns dort nicht leisten. Die sportlichen Erfolge der Berliner Vereine sollten Anlass zur Freude sein – und nicht zur Sorge, weil wir keine entsprechenden Spielstätten haben“, so Sportsenator Geisel.

Einladung: Online-Workshop Olympiagelände: „Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“

Landesdenkmalamt Berlin und Landessportbund Berlin – in Kooperation mit der TU Berlin – laden ein zum Online-Workshop über das Berliner Olympiagelände. Er findet am 8. Juni 2021 statt.

Das Berliner Olympiagelände ist vieles — Denkmal und Zeugnis der Olympischen Idee, Zentrum für Breiten-und Spitzensport, Ort für Kulturveranstaltungen und Grünraum, NS-Erbe und eine der bedeutendsten Sportanlagen des 20. Jahrhunderts.

Der Umgang mit dem vielschichtigen Gelände birgt Herausforderungen und Chancen gleichermaßen. Beim Online-Workshop „Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“ sprechen Expertinnen und Experten aus Denkmalpflege, Architektur, Forschung, Politik, Sport und Verwaltung über die Entwicklungs- und Nutzungsperspektiven dieses fordernden Erbes. Worin bestehen die Werte dieses Denkmals? Mit welchen Zielstellungen und Formaten können sie vermittelt werden? Und welche Perspektiven eröffnet das Gelände?

Der Blick über die Grenzen Berlins auf andere Sportstätten oder Großanlagen der NS-Zeit soll neue Erkenntnisse vermitteln.

„Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“
Online-Veranstaltung am 8. Juni 2021, 10.00 – 17.00 Uhr

Teilnahme über den Youtube-Kanal des Landesdenkmalamtes Berlin
(ohne Anmeldung, ohne Teilnahmegebühr)

Fragen stellen können Sie unter www.sli.do unter dem # Olympiagelaende.

Veranstalter: Landesdenkmalamt Berlin und Landessportbund Berlin in Kooperation mit der TU Berlin

Aus dem Programm:
Eröffnung um 10.00 Uhr durch Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport, und Gerry Woop, Staatssekretär für Europa. Vortragsprogramm bis 15.30 Uhr; Abschlussdiskussion ab 16.00 Uhr.

Das vollständige Programm zum Download: www.berlin.de/landesdenkmalamt

Pressemitteilung (von SenSW): Jahnsportpark inklusiv gestalten – Bürgerbeteiligung gestartet

Am 20.2.2021 ist das neue Beteiligungsverfahren für die Weiterentwicklung und den Ersatzneubau des Großen Stadions gestartet. Bis 3. März 2021 können interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche und Vorstellung auf dem Onilne-Portal mein.berlin.de einbringen.

Die für das Werkstattverfahren zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt hierzu mit:

„Als Anziehungspunkt für den Kiezsport ist der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark im Bezirk Pankow für die Anwohnenden aber auch für zahlreiche Schulen, Hochschulen und Institutionen ein wichtiger Bestandteil der täglichen Freizeitgestaltung. Neben dem Sport bietet er auch Raum für viele kulturelle und außensportliche Aktivitäten.
 
Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark soll zum ersten Inklusionssportpark Berlins entwickelt werden. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ruft deshalb alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der künftigen Entwicklung dieses besonderen Ortes zu beteiligen. Auf der Beteiligungsplattform mein.Berlin können sich Interessierte vom 20. Februar bis 3. März informieren, ihre Fragen stellen und Anregungen einbringen.
 
Hier geht’s zur Beteiligung auf mein.Berlin
https://mein.berlin.de/projekte/informationen-jsp/
 
Wir laden Sie zudem herzlich zu zwei Online-Dialogveranstaltungen am 04. und 05. März um jeweils 18:00 Uhr ein!

  • 04. März 2021 | 18:00 Uhr: Online – Dialogveranstaltung: Ihre Fragen an uns
  • 05. März 2021 | 18:00 Uhr: Online – Dialogveranstaltung: Unsere Fragen an Sie
  • Die Informationen auf mein.Berlin erreichen Sie barrierefrei.

Die Veranstaltungen werden von einer Dolmetscherin in Gebärdensprache übersetzt.
 
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, Ihre Fragen und Ihre Anregungen!“

Link zur Pressemitteilung auf SenSW.de

Wettbewerb für die Entwicklung des Sportforums Berlin entschieden

Der im Juni 2020 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport ausgelobte städtebaulich-freiraumplanerische Realisierungswettbewerbs für das Sportforum ist entschieden.

Das Büro HOLZWARTH Landschaftsarchitektur in Zusammenarbeit mit dem Büro Yellow Z aus Berlin wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der Wettbewerb wurde in zwei Phasen durchgeführt. Aus 19 Teilnehmer*innen in der ersten Phase wählte das Preisgericht elf besonders gute Konzepte für die Teilnahme in der zweiten Phase aus.

Mein Statement: „Das prämierte Konzept zur Weiterentwicklung des Sportforums Berlin ist ein gelungenes Beispiel, wie gerade in dichten und stetig weiterwachsenden Städten knapper Raum vielfältig und nachhaltig genutzt werden kann. Die Bedeutung dieser Sportanlage als Zentrum für den Spitzen- und Leistungssport mit internationalem Rang wird weiter gesteigert, gleichzeitig ist es in dem Entwurf gelungen, Spitzensport für die Berlinerinnen und Berliner stärker sicht- und erlebbar zu machen und das Zusammenspiel von Leistungs- und Breitensport zu fördern. Das Sportforum Berlin wird damit künftig noch mehr ein Beleg für die Vielfalt des Sports in unserer Sportmetropole sein.“

Das Preisgericht tagte pandemiebedingt als Videokonferenz und entschied nach ausführlicher Diskussion wie folgt:
1. Preis: Arbeitsgemeinschaft HOLZWARTH Landschaftsarchitektur aus Berlin mit dem Büro Yellow Z aus Berlin
2. Preis: Arbeitsgemeinschaft bbzl böhm benfer zahiri landschaften aus Berlin
3. Preis: Arbeitsgemeinschaft QUERFELD EINS aus Dresden mit dem Büro OCTAGON Architekturkollektiv aus Leipzig

Die Arbeiten weiterer zwei Teams wurden mit Anerkennungen bedacht:
Bode Williams + Partner aus Berlin und Renner Architekten GmbH aus Berlin
NUWELA Büro für Städtebau und Landschaftsarchitektur aus Unterhaching und vn-a visual network art architecture aus Berlin.

Die Preissumme beträgt insgesamt 195.000 €. Das Preisgericht hat empfohlen, die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit der weiteren Bearbeitung zu Grunde zu legen.

Ausstellung
Die Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge erfolgt digital unter
https://wb-sfb.machleidt.info/ausstellung
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen die Arbeiten unter dieser Adresse vom 01.02.2021 bis 31.03.2021 sich anzuschauen. Die Ausstellungseröffnung findet am Mo., den 1.2.2021 ab 18:30 Uhr statt und kann hier auf Youtube gestreamt werden.

Infos unter: www.stadtentwicklung.berlin.de

Presse:

Berliner Abendblatt: Lichtenberg – Gestaltungswettbewerb zum Sportforum ist entschieden; 30.1.2021

Berliner Woche: Gorßes Potenzial im Sportforum – Wettbewerb zur Entwicklung des Geländes ist entschieden; 24.1.2021

 

Strandbad Tegel hat Pächter gefunden

Vier Jahre nach seiner Schließung hat das Strandbad Tegel wieder einen privaten Betreiber. Am Dienstag, den 11.8.2020 stellt die neu gegründete Strandbad Tegelsee gGmbH die Pläne für das Strandbad im Norden von Berlin vor.

Ich freue mich sehr, bei der Pressekonferenz dabei sein zu können und diesen historischen Schritt zu begleiten.Die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer haben lange darauf gewartet – dennoch wird es vermutlich noch ein wenig dauern. Denn vier Jahre Stillstand haben Spuren hinterlassen: Investitionen sind nötig.

Ich bedanke mich bei den BBB und der BIM für das nun erfolgreich abgeschlossene Verfahren und zolle meinen Respekt vor dem Mut und dem Engagement der neuen Pächter, die trotz der Corona-Pandemie in das Investment einsteigen.

Alle Informationen über die Berliner Bäder finden Sie stets aktuell auf der Website: www.berlinerbaeder.de.

Link zur Pressemitteilung der SPD-Fraktion Reinickendorf vom 10.8.2020
Link zur Pressemitteilung der SPD Reinickendorf vom 12.8.2020

Presse:
Berliner Abendblatt: Strandbad Tegel – Neuer Betreiber stellt senien Plan vor; 12.8.2020
RBB24: Strandbad Tegel soll im Mai 2021 wieder öffnen; 11.8.2020
Tagesspiegel; Strandbad Tegel soll wieder öffnen; 11.8.2020
Kiezblatt online: Strandbad Tegel gesichert; 8.8.2020

Besuch im Orankesee-Bad

Am Donnerstag, den 30.7. besuchte ich bei meiner Tour durch die Strandbäder der Stadt gemeinsam mit der Abgeordneten Karin Halsch das Strandbad Orankesee.

Nach einem Rundgang mit den Betreibern – das Strandbad ist bis heute ein Familienbetrieb! – tauschten wir uns über die aktuellen Herausforderungen in der aktuellen Situation aus. Gemeinsam mit den Berliner Bäderbetrieben und der Rot-rot-grünen Koalition werden Lösungen für diese schwere Phase erarbeitet. Es ist gerade jetzt wichtig, dass Angebote zur Erholung und sportlichen Ertüchtigung vor Ort bereit stehen, denn nicht alle Menschen sind derzeit in der Lage in Urlaub zu fahren. Da gewinnt die Naherholung daheim umso mehr an Bedeutung.

Vielen Dank für die gute Zeit vor Ort, die Eindrücke und das herausragende Engagement in Zeiten der Corona-Pandemie!

Mehr Infos unter: https://www.strandbad-orankesee.de/

Petition gestartet: InklusionsSportpark für Berlin! Ein Sportpark für ALLE!

Ich unterstütze die Petition auf change.org und freue mich, wenn möglichst viele unterzeichnen und sie weiter verbreiten!

Hier geht’s zur Petition: https://www.change.org/p/andreas-geisel-inklusionssportpark-f%C3%BCr-berlin-ein-sportpark-f%C3%BCr-alle?source_location=topic_page

Die bunte und vielfältige Sportmetropole Berlin braucht einen offenen Sportpark für ALLE, den Sportler*innen, Zuschauer*innen, Mitarbeiter*innen und Anwohner*innen umfassend barrierefrei nutzen können.

Die Nutzer*innen mit und ohne Behinderung benötigen von der barrierefreien Joggingstrecke einmal um den Sportpark, über neue Sporthallen und weitere Sportplätze bis hin zu einem inklusiven Stadion-Ersatzneubau eine vielfältige Sportinfrastruktur für den Breiten-, Leistungs- und Individualsport.

Der Berliner Senat, das Abgeordnetenhaus und die Bezirksämter Pankow und Mitte sollen Folgendes bei der Umsetzung des Bauvorhabens zum InklusionsSportpark berücksichtigen:

1. Mehr Sportflächen für den organisierten Sport und den Individualsport durch Umgestaltung der gesamten Sportanlage und den Neubau des Stadions schaffen:

  • Verbesserung der Trainings- und Wettkampfflächen für die bereits vor Ort existierenden Sportarten Fußball, Hockey, Basketball, Tennis, Beachvolleyball, Volleyball, Schach, Leichtathletik, Gymnastik, Gewichtheben, Kraftsport.
  • Ausbau der barrierefreien Angebote für den Trend- und Individualsport, sowie zusätzliche barrierefreie sanitäre Anlagen und Wasserspender.
  • Bau von 2 weiteren Kunstrasen-Großspielfeldern, um den Hockeysport und den Frauen- und Mädchen-Fußballsport zu fördern, sowie verstärkt zusätzliche, inklusive Angebote auf diesen Flächen zu ermöglichen.
  • Bau von 2 Sporthallen; davon eine als Trainings- und Wettkampfhalle mit einer Kapazität von mind. 2.000 barrierefreien Zuschauerplätzen, u.a. für den Rollstuhl-, Frauen-, Kinder- und Jugend-Basketball und andere Ballsportarten auf regionalem, nationalem und internationalem Niveau. Der zweite Sporthallen-Neubau soll primär als „Forschungshalle für Inklusionssport” dienen.

2. Schaffung des „Kompetenzzentrum für InklusionsSport (KIsS)“ für die inklusive Aus- und Weiterbildung von Übungsleiter*innen und Sportlehrer*innen, insb. auch von Menschen mit Behinderungen. Das KIsS, betrieben durch den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V. und ausgewählte Inklusionssportvereine, dient auch der Organisationsentwicklung von Berliner Sportvereinen und -verbänden, sowie der Entwicklung und Erprobung neuer inklusiver Sportarten.

3. Im InklusionsSportpark müssen ausreichend Büro-, Multifunktions- und Lagerräume für die Sportvereine und -verbände, sowie Seminarräume für die Aus- und Fortbildung entstehen. Im ALBA-Zentrum, das Teil der Gesamtplanung des Sportparks ist, sollen die zahlreichen sportlichen wie gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins, insbesondere des Kinder- und Jugendsports, gebündelt und verortet werden.

4. Ersatz-Neubau eines inklusiven Stadions mit einer Kapazität von 20.000 Sitzplätzen für den regionalen und überregionalen Sport: Fußball, Leichtathletik, inklusive Veranstaltungen, Veranstaltungen des Breiten- und Schulsports. Erstmals soll ein Stadion entstehen, das auch jenseits der Sportflächen umfassend barrierefrei und inklusiv für ALLE Zuschauer*innen überall nutzbar ist.

5. Umwelt- und Naturschutz und Quartiersentwicklung

  • Jede zwingend notwendige Baumfällung muss durch 2 Ersatzpflanzungen im oder in unmittelbarer Nähe zum InklusionsSportpark ersetzt werden. Bei der Standortsuche (außerhalb des InklusionsSportparks) sind Anwohner*innen durch das Bezirksamt Pankow zu beteiligen.
  • Die Bauweise des Stadionneubaus führt (im Vergleich zum Ist-Zustand) zu einer deutlichen Reduktion von Licht- und Lärm-Emissionen, u.a. durch Windsegel. Ein ökologisch-nachhaltiges Energiekonzept ist zu erstellen.
  • Ein auf den ÖPNV- und Fahrradverkehr, sowie auf eine barrierefreie Zuwegung zum InklusionsSportpark und zur Max-Schmeling-Halle ausgerichtetes Verkehrskonzept ist zu erstellen, um die verkehrliche Belastung zu reduzieren.
  • Eine inklusive Bewegungskita für das Quartier, betrieben durch ansässige Sportvereine und –verbände, soll im InklusionsSportpark entstehen.

Die weitere Planung des InklusionsSportparks und die spätere Vergabe der Sportanlagen sollen im engen Austausch mit den jetzigen und zukünftigen Sportvereinen und -verbänden erfolgen.

Die Petitionseinbringer möchten, dass der InklusionsSportpark für und mit ALLEN (bisherigen und künftigen) Nutzer*innen gedacht wird: für Menschen mit körperlichen, Sinnes- und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen und ohne Behinderung im Breiten-, Leistungs-, Rehabilitations- und Individualsport.

Inklusion durch Sport und Vielfalt im Sport sollen den Grundstein des Sportparks für ALLE darstellen. Ein Sportpark für das Quartier UND für die Sportmetropole Berlin. Ein Leuchtturm für den Inklusionssport als Vorbild für viele noch zu bauende/ zu sanierende Sportstätten in Berlin und Deutschland.

Petitionsstarter:
Landessportbund Berlin e.V.
Behinderten- & Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V.
Berliner Fußball-Verband e.V.
Berliner Leichtathletik-Verband e.V.
Tennisverband Berlin-Brandenburg e.V.
Berliner Hockey-Verband e.V.
Sportjugend Berlin
Bezirkssportbund Berlin Pankow e.V.
ALBA Berlin Basketballteam e.V.
SV Empor Berlin e.V.
SG Rotation Prenzlauer Berg e.V.
SV Pfeffersport e.V.
PSC Paralympischer Sportclub Berlin e.V.
SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V.
Netzwerk für Inklusion & Sport Berlin
TSG Break `90 Berlin-Prenzlauer Berg

Erstunterzeichnende:
Gerlinde Bendzuck, Vorsitzende der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V.
Robert Brichta, Vorsitzender Sportfreunde Berlin 06 e.V.
Linus Bade und Jasper Dombrowski, Betreiber von handicap-lexikon.de
Stana Schenck, Initiatorin von wirfürvielfalt.de
Dominik Peter, Vorsitzender des Berliner Behindertenverband e.V.
Joachim Günzel, Vorsitzender Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin e. V.
Dr. Peter Sdorra, Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium &Beruf e.V.
Katharina Holl, Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V., Stellv. Vorsitzende Berliner Teilhabebeirat
Sargon Lang, Bezirksamt Spandau von Berlin / Bezirksbeauftragter für Senioren und Menschen mit Behinderungen
Stefan Schaul, Bezirksamt Treptow-Köpenick/ Bezirksbeauftragter für Menschen mit Behinderungen

Presse:
RBB24: Abriss des Jahnstadions – übertrieben oder unabdingbar? 2. Juli 2020

Modernisierung des Jahn-Sportparks: Ergebnisse der Beteiligungsverfahren veröffentlicht

Pressemitteilung vom 5.6.2020

Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark soll in den nächsten Jahren zu einer Inklusionssportanlage weiterentwickelt werden. Das bietet den Berlinerinnen und Berlinern die einmalige Gelegenheit, mitten in der Stadt Breiten-, Freizeit-, Reha-und Leistungssport zu treiben und zu erleben.

Im Rahmen des laufenden Verfahrens zur Gestaltung des Sportparks fand eine umfassende und breite Beteiligung verschiedener Akteure statt. Dazu zählten eine Onlinebeteiligung der Berlinerinnen und Berlin über das Portal mein.berlin im Februar/ März 2020. Parallel wurde der organisierte Sport, Menschen mit Behinderungen, Bürgerinitiativen und andere Interessenträger sowie betroffene Behörden – u.a. die Schul-und Sportämter der Bezirke Pankow und Mitte sowie die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie – in die Entscheidungsfindung einbezogen. Die verschiedenen Beteiligungsformate sowie die auf dieser Grundlage erfolgte Prioritätensetzung wurden zusammengefasst und sind nun auf 49 Seiten transparent und offen nachzuvollziehen. Die komplette Broschüre finden Sie unter:

https://mein.berlin.de/projects/jahnsportpark/.

Die Ergebnisse der Beteiligungsverfahren fließen in das Gesamtkonzept für die Sanierung und Modernisierung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks ein. Dieses soll bis Ende Juli 2020 vorliegen.