Senatskanzlei: DFB-Pokalfinale bleibt bis 2025 im Olympiastadion – Müller: „Ein guter Tag für die Fußballhochburg Berlin“

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Das DFB-Pokalfinale wird bis 2025 im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und der Präsident des Deutschen Fußballbundes, Fritz Keller, haben heute Mittag die diesbezügliche Rahmenvereinbarung im Olympiastadion unterzeichnet.

Müller: „Das wichtige Finale um den deutschen Fußball-Pokal bleibt für fünf weitere Jahre in der deutschen Hauptstadt. Das ist ein guter Tag für alle Fußball-Freunde in der Fußballhochburg Berlin und darüber hinaus. Für die Sportmetropole Berlin ist die Vereinbarung ein großer Erfolg, weil unsere Stadt im fairen Wettbewerb einmal mehr unter Beweis gestellt hat, dass wir große Sportevents ausrichten können und dass wir dafür hervorragende Voraussetzungen mitbringen. Ich danke allen, die sich engagiert haben, um diesen sportpolitischen Erfolg für unser Berlin zu erreichen. Unsere gemeinsame Hoffnung ist, dass unsere Stadt auch in Zukunft jedes Jahr ein Pokal-Wochenende erlebt, das von den Vereinsfarben der Finalisten und ihren Anhängern bestimmt wird. Voraussetzung dafür ist, dass wir die Austragung unter Berücksichtigung notwendiger Regeln wieder zulassen können. Für morgen wünsche ich uns allen ein spannendes und faires Match zwischen Bayern und Leverkusen an den Bildschirmen.“

Berlins Sportsenator Andreas Geisel: „Ich freue mich sehr, dass das DFB-Pokalfinale fünf weitere Jahre im Berliner Olympiastadion ausgetragen wird. Das Stadion und seine Kulisse bieten dafür allerbeste Bedingungen. Auch wenn es in diesem Jahr aufgrund der besonderen Umstände leider leer bleiben muss. Für die Sportmetropole Berlin ist es Ehre und Auszeichnung zugleich, dieses Großereignis weiterhin austragen zu können. Für das Vertrauen danke ich auch dem Deutschen Fußballbund. Berlin zeigt seit Jahren, dass es der richtige Austragungsort ist. Zudem ist das Pokalfinale eine feste Größe im sportlichen Eventkalender unserer Stadt. Für das notwendige Final-Ambiente sorgt ab sofort auch die neue LED-Beleuchtung, die das Olympiastadion bei Veranstaltungen in ein Farbenmeer verwandelt.“

Unterzeichnung des Rahmenvertrages zwischen dem DFB und dem Land Berlin 2021-2025; Foto: A. Manske

Das Endspiel um den DFB-Pokal wird seit 1985, also seit 35 Jahren, in Berlin ausgetragen. Großes Plus der Hauptstadt ist die Tatsache, dass die gesamte Stadt und die Berlinerinnen und Berliner das Event mittragen und damit eine einzigartige Atmosphäre über das mit mehr als 74.000 Zuschauern immer ausverkaufte Stadion hinaus entsteht, die nicht auf die gesondert ausgewiesenen beiden Fan-Zonen der Finalisten beschränkt bleibt. Davon profitiert seinerseits der Pokal-Wettbewerb. Für Berlin ist das Pokalwochenende ein bedeutsamer Werbe- und Wirtschaftsfaktor, weil zahlreiche Schlachtenbummler den Anlass für einen Aufenthalt in Berlin nutzen und als Touristen das vielfältige Angebot der Stadt wahrnehmen. Die Investitionsbank Berlin geht bislang von einem Konsumeffekt von rund 5 Millionen Euro für das Finalwochenende aus (die Angabe bezieht sich auf die Zeit vor der Pandemie).

Der Werbeeffekt für Berlin resultiert vor allem aus der Fernsehausstrahlung in rund 200 Länder und Territorien. Die Pandemie-Bedingungen haben bisher in Hinsicht auf die Fußball-Einschaltquoten zu neuen Höchstwerten geführt, was auch für das diesjährige Finale unter seinen besonderen Bedingungen zu erwarten ist. Das Berichterstattungsinteresse internationaler Medien ist in den vergangenen Jahren sehr groß gewesen. Das Finale 2020 wird morgen um 20.00 Uhr ohne Fans angepfiffen und von Bayer 04 Leverkusen und dem FC Bayern München bestritten.

Sportsenator Andreas Geisel gratuliert ALBA Berlin zur Meisterschaft

Den Glückwünschen unseres Sportsenators Andreas Geisel für den gewonnenen Deutschen Meistertitel im Basketball durch ALBA Berlin schließe ich mich gern an:

„Herzlichen Glückwunsch zur deutschen Meisterschaft 2020, ALBA Berlin. Alle basketballbegeisterten Berlinerinnen und Berliner freuen sich, dass nach zwölf Jahren der Titel wieder zurück in der Sportmetropole ist. Das Team hat sich die Trophäe mehr als verdient. Nach dem Pokalsieg im Februar war die Mannschaft während der kompletten Finalserie ungeschlagen. Diese tolle Leistung wurde zu Recht belohnt. Unter dem Strich bleibt: Double-Sieger 2020. Berlin ist stolz auf seine Albatrosse.“

Pressemitteilung vom 29.6.2020

 

Petition gestartet: InklusionsSportpark für Berlin! Ein Sportpark für ALLE!

Ich unterstütze die Petition auf change.org und freue mich, wenn möglichst viele unterzeichnen und sie weiter verbreiten!

Hier geht’s zur Petition: https://www.change.org/p/andreas-geisel-inklusionssportpark-f%C3%BCr-berlin-ein-sportpark-f%C3%BCr-alle?source_location=topic_page

Die bunte und vielfältige Sportmetropole Berlin braucht einen offenen Sportpark für ALLE, den Sportler*innen, Zuschauer*innen, Mitarbeiter*innen und Anwohner*innen umfassend barrierefrei nutzen können.

Die Nutzer*innen mit und ohne Behinderung benötigen von der barrierefreien Joggingstrecke einmal um den Sportpark, über neue Sporthallen und weitere Sportplätze bis hin zu einem inklusiven Stadion-Ersatzneubau eine vielfältige Sportinfrastruktur für den Breiten-, Leistungs- und Individualsport.

Der Berliner Senat, das Abgeordnetenhaus und die Bezirksämter Pankow und Mitte sollen Folgendes bei der Umsetzung des Bauvorhabens zum InklusionsSportpark berücksichtigen:

1. Mehr Sportflächen für den organisierten Sport und den Individualsport durch Umgestaltung der gesamten Sportanlage und den Neubau des Stadions schaffen:

  • Verbesserung der Trainings- und Wettkampfflächen für die bereits vor Ort existierenden Sportarten Fußball, Hockey, Basketball, Tennis, Beachvolleyball, Volleyball, Schach, Leichtathletik, Gymnastik, Gewichtheben, Kraftsport.
  • Ausbau der barrierefreien Angebote für den Trend- und Individualsport, sowie zusätzliche barrierefreie sanitäre Anlagen und Wasserspender.
  • Bau von 2 weiteren Kunstrasen-Großspielfeldern, um den Hockeysport und den Frauen- und Mädchen-Fußballsport zu fördern, sowie verstärkt zusätzliche, inklusive Angebote auf diesen Flächen zu ermöglichen.
  • Bau von 2 Sporthallen; davon eine als Trainings- und Wettkampfhalle mit einer Kapazität von mind. 2.000 barrierefreien Zuschauerplätzen, u.a. für den Rollstuhl-, Frauen-, Kinder- und Jugend-Basketball und andere Ballsportarten auf regionalem, nationalem und internationalem Niveau. Der zweite Sporthallen-Neubau soll primär als „Forschungshalle für Inklusionssport” dienen.

2. Schaffung des „Kompetenzzentrum für InklusionsSport (KIsS)“ für die inklusive Aus- und Weiterbildung von Übungsleiter*innen und Sportlehrer*innen, insb. auch von Menschen mit Behinderungen. Das KIsS, betrieben durch den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V. und ausgewählte Inklusionssportvereine, dient auch der Organisationsentwicklung von Berliner Sportvereinen und -verbänden, sowie der Entwicklung und Erprobung neuer inklusiver Sportarten.

3. Im InklusionsSportpark müssen ausreichend Büro-, Multifunktions- und Lagerräume für die Sportvereine und -verbände, sowie Seminarräume für die Aus- und Fortbildung entstehen. Im ALBA-Zentrum, das Teil der Gesamtplanung des Sportparks ist, sollen die zahlreichen sportlichen wie gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins, insbesondere des Kinder- und Jugendsports, gebündelt und verortet werden.

4. Ersatz-Neubau eines inklusiven Stadions mit einer Kapazität von 20.000 Sitzplätzen für den regionalen und überregionalen Sport: Fußball, Leichtathletik, inklusive Veranstaltungen, Veranstaltungen des Breiten- und Schulsports. Erstmals soll ein Stadion entstehen, das auch jenseits der Sportflächen umfassend barrierefrei und inklusiv für ALLE Zuschauer*innen überall nutzbar ist.

5. Umwelt- und Naturschutz und Quartiersentwicklung

  • Jede zwingend notwendige Baumfällung muss durch 2 Ersatzpflanzungen im oder in unmittelbarer Nähe zum InklusionsSportpark ersetzt werden. Bei der Standortsuche (außerhalb des InklusionsSportparks) sind Anwohner*innen durch das Bezirksamt Pankow zu beteiligen.
  • Die Bauweise des Stadionneubaus führt (im Vergleich zum Ist-Zustand) zu einer deutlichen Reduktion von Licht- und Lärm-Emissionen, u.a. durch Windsegel. Ein ökologisch-nachhaltiges Energiekonzept ist zu erstellen.
  • Ein auf den ÖPNV- und Fahrradverkehr, sowie auf eine barrierefreie Zuwegung zum InklusionsSportpark und zur Max-Schmeling-Halle ausgerichtetes Verkehrskonzept ist zu erstellen, um die verkehrliche Belastung zu reduzieren.
  • Eine inklusive Bewegungskita für das Quartier, betrieben durch ansässige Sportvereine und –verbände, soll im InklusionsSportpark entstehen.

Die weitere Planung des InklusionsSportparks und die spätere Vergabe der Sportanlagen sollen im engen Austausch mit den jetzigen und zukünftigen Sportvereinen und -verbänden erfolgen.

Die Petitionseinbringer möchten, dass der InklusionsSportpark für und mit ALLEN (bisherigen und künftigen) Nutzer*innen gedacht wird: für Menschen mit körperlichen, Sinnes- und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen und ohne Behinderung im Breiten-, Leistungs-, Rehabilitations- und Individualsport.

Inklusion durch Sport und Vielfalt im Sport sollen den Grundstein des Sportparks für ALLE darstellen. Ein Sportpark für das Quartier UND für die Sportmetropole Berlin. Ein Leuchtturm für den Inklusionssport als Vorbild für viele noch zu bauende/ zu sanierende Sportstätten in Berlin und Deutschland.

Petitionsstarter:
Landessportbund Berlin e.V.
Behinderten- & Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V.
Berliner Fußball-Verband e.V.
Berliner Leichtathletik-Verband e.V.
Tennisverband Berlin-Brandenburg e.V.
Berliner Hockey-Verband e.V.
Sportjugend Berlin
Bezirkssportbund Berlin Pankow e.V.
ALBA Berlin Basketballteam e.V.
SV Empor Berlin e.V.
SG Rotation Prenzlauer Berg e.V.
SV Pfeffersport e.V.
PSC Paralympischer Sportclub Berlin e.V.
SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V.
Netzwerk für Inklusion & Sport Berlin
TSG Break `90 Berlin-Prenzlauer Berg

Erstunterzeichnende:
Gerlinde Bendzuck, Vorsitzende der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V.
Robert Brichta, Vorsitzender Sportfreunde Berlin 06 e.V.
Linus Bade und Jasper Dombrowski, Betreiber von handicap-lexikon.de
Stana Schenck, Initiatorin von wirfürvielfalt.de
Dominik Peter, Vorsitzender des Berliner Behindertenverband e.V.
Joachim Günzel, Vorsitzender Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin e. V.
Dr. Peter Sdorra, Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium &Beruf e.V.
Katharina Holl, Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V., Stellv. Vorsitzende Berliner Teilhabebeirat
Sargon Lang, Bezirksamt Spandau von Berlin / Bezirksbeauftragter für Senioren und Menschen mit Behinderungen
Stefan Schaul, Bezirksamt Treptow-Köpenick/ Bezirksbeauftragter für Menschen mit Behinderungen

Presse:
RBB24: Abriss des Jahnstadions – übertrieben oder unabdingbar? 2. Juli 2020

Modernisierung des Jahn-Sportparks: Ergebnisse der Beteiligungsverfahren veröffentlicht

Pressemitteilung vom 5.6.2020

Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark soll in den nächsten Jahren zu einer Inklusionssportanlage weiterentwickelt werden. Das bietet den Berlinerinnen und Berlinern die einmalige Gelegenheit, mitten in der Stadt Breiten-, Freizeit-, Reha-und Leistungssport zu treiben und zu erleben.

Im Rahmen des laufenden Verfahrens zur Gestaltung des Sportparks fand eine umfassende und breite Beteiligung verschiedener Akteure statt. Dazu zählten eine Onlinebeteiligung der Berlinerinnen und Berlin über das Portal mein.berlin im Februar/ März 2020. Parallel wurde der organisierte Sport, Menschen mit Behinderungen, Bürgerinitiativen und andere Interessenträger sowie betroffene Behörden – u.a. die Schul-und Sportämter der Bezirke Pankow und Mitte sowie die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie – in die Entscheidungsfindung einbezogen. Die verschiedenen Beteiligungsformate sowie die auf dieser Grundlage erfolgte Prioritätensetzung wurden zusammengefasst und sind nun auf 49 Seiten transparent und offen nachzuvollziehen. Die komplette Broschüre finden Sie unter:

https://mein.berlin.de/projects/jahnsportpark/.

Die Ergebnisse der Beteiligungsverfahren fließen in das Gesamtkonzept für die Sanierung und Modernisierung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks ein. Dieses soll bis Ende Juli 2020 vorliegen.

Berliner Bäderbetriebe: Freibad-Saison beginnt

Am kommenden Montag starten die ersten Freibäder in die Saison. Der Berliner Senat hat den Betrieb von Freibädern in seiner Corona-Rechtsverordnung ab dem 25. Mai 2020 erlaubt unter der Voraussetzung, es liegt für jedes einzelne Bad ein detailreiches Hygiene- und Nutzungskonzept vor und die jeweils zuständigen Gesundheitsämter haben das Konzept mit einer Ortsbesichtigung geprüft. Für vier Freibäder liegen aktuell die Genehmigungen vor. Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie gelten andere Regeln.

  • Einlass ist nur möglich mit einem online erworbenen Zeitfenster-Ticket. Die Karten kosten einheitlich 3,80 pro Besuch und sind unter www.berli-nerbaeder.de erhältlich. Die Kassen in den Bädern sind geschlossen.
  • Die Zeitfenster sind von Bad zu Bad etwas unterschiedlich, in der Regel jedoch mehrere Stunden lang. Am Ende des Zeitfensters müssen alle Kundinnen und Kunden das Bad verlassen. Die Bäder schließen eine Stunde zur Reinigung und Desinfektion und öffnen danach erneut für die Kundinnen und Kunden des darauffolgenden Zeitfensters.
  • Da nicht nur die Menge der Kundinnen und Kunden auf dem Gelände der Bäder, sondern auch im Wasser streng limitiert ist, gilt: Einlasszeit ist nicht unbedingt gleich Badezeit. Mitunter müssen die Kundinnen und Kunden warten, bis ein Platz in den Becken frei ist.
  • Die Badezeit endet 30 Minuten vor Ende des Zeitfensters.
  • Duschen und Umkleiden sind geschlossen (Ausnahme: Sommerbad
  • Die Kaltduschen unter freiem Himmel sind in Betrieb und können unter Wahrung der Abstandregeln (fünf Meter) und ohne die Verwendung von Seife und Shampoo genutzt werden.
  • Alle Kundinnen und Kunden werden dringend gebeten, überall 1,5 Meter Abstand voneinander zu halten und vor dem Betreten der Becken sich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen (Toiletten und Wasch-becken sind zugänglich).
  • In den Becken gelten besondere Schwimmregeln auf Doppelbahnen. Überholen ist nur möglich am Beckenrand, wenn die Bahn zu Ende geschwommen ist.
  • Sprungtürme, Wasserrutschen, Kinderplanschbecken und Spielplätze bleiben zunächst geschlossen.
  • Der Aufenthalt zum Sonnenbaden ist in den meisten Sommerbädern rund um die Schwimmbecken und auf den Beckenumgängen nicht möglich. Die Liegewiesen sind jedoch geöffnet – hier gilt, wie in den Berliner Grünanlagen auch, ein Mindestabstand von fünf Metern.

Die Berliner Bäder-Betriebe bitten alle Kundinnen und Kunden um Verständnis für die besonderen Regeln in Zeiten der Pandemie und werben um Rücksichtnahme aufeinander und Vernunft füreinander. Die Kolleginnen und Kollegen, die in den Bädern im Einsatz sind, können nicht gänzlich über die Einhaltung aller Regeln im Detail wachen, daher kommt es auf uns alle an: Helfen Sie bitte mit, dass wir die Bäder offenhalten können, indem Sie alle Regeln einhalten.

Die Freibäder, die am Montag öffnen werden sind:

Sommerbad Wilmersdorf mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

  • Aufgrund der besonderen baulichen Situation in diesem Bad (gute Durchlüftung) stehen hier die Umkleiden und Duschen zur Verfügung. Alle Kundinnen und Kunden werden jedoch dringend gebeten, den Mindestabstand von 1,5 Metern in den Umkleiden und fünf Metern in den Duschen einzuhalten

Sommerbad Olympiastadion mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

Sommerbad Spandau-Süd mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

Strandbad Wannsee mit den Zeitfenstern 9:00 bis 14:00 Uhr und 15:00 bis 20:00 Uhr

  • Aufgrund der besonderen Regeln und der damit verbundenen Kapazitätsgrenze bei den Besuchen können wir derzeit keinen FKK-Strand an-bieten. Wir bitten um Verständnis.

Der Webshop zum Kauf der Eintrittskarten wird in Kürze geöffnet. Er ist über die Internetseite der Berliner Bäder erreichbar. Pro Einkauf können fünf Zeit-fenster-Karten in einem Zeitraum von sieben Tagen im Voraus gekauft werden.

Außerdem sind Genehmigungen zum Betrieb erteilt für die Strandbäder Lübars, Friedrichshagen und Jungfernheide.

Alle Informationen über die Berliner Bäder finden Sie stets aktuell auf unserer App oder der Website: www.berlinerbaeder.de.

„Runder Tisch Sport“ berät über Auswege aus der Corona-Krise

Pressemitteilung vom 19.05.2020

Sportsenator Andreas Geisel sichert dem Sport Unterstützung zu. Verabschiedung der„Berliner Erklärung – gemeinsam für den Sport“

Auf Einladung von Sportsenator Andreas Geisel trafen sich am Nachmittag Vertreterinnen und Vertreter des Berliner Breiten-u nd Profisport per Videokonferenz zu einem Runden Tisch Sport.
Gemeinsam verständigten sich die Teilnehmenden, die unterschiedlichen Folgen der Pandemie für den Sport abzufedern. Sportsenator Andreas Geisel stellte den Vereinen und Proficlubs Details des Rettungsschirms Sport vor. Er soll die unverschuldet in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Berliner Sportvereine, aber auch die Proficlubs und Veranstalter von Traditionssportveranstaltungen unterstützen. Insgesamt stellt der Senat dafür über 8 Millionen Euro bereit.

Der Rettungsschirm Sport wird für gemeinnützige Sportvereine vom Landessportbund Berlin (LSB) organisatorisch umgesetzt; der LSB zahlt auch die Gelder aus. Die Antragsstellung wird der LSB über ein Onlinetool gewährleisten. Eine Antragstellung ist bis zum 28.02.2021 möglich. Der Schaden muss nachweislich nach den Einschränkungen wegen der Corona-Krise (ab 13.03.2020) entstanden sein.

„Ein gesonderter Rettungsschirm Sport für gemeinnützige Vereine ist erforderlich, weil andere Hilfsprogramme des Landes und des Bundes, die auf wirtschaftlich tätige Unternehmen ausgerichtet sind, hier nicht greifen“, sagte Sportsenator Andreas Geisel.

Die entstandenen Schäden – zum Beispiel entgangene Einnahmen wegen gekündigter Mitgliedsbeiträge, weggefallener Kursgebühren, Erlöse aus Veranstaltungen oder aus Fort- und Weiterbildungen – müssen gegenüber dem LSB glaubhaft dargelegt werden.
Mit Blick auf den Profisport sagte Andreas Geisel: „Profisport und Sportevents in Berlin sind Aushängeschilder der Sportmetropole. Sie sorgen für sportlichen Glanz und wirtschaftlichen Mehrwert für unsere Stadt. Die bewährte Kooperation von Sport und Berliner Unternehmen müssen wir unbedingt beibehalten.”
Berlin werde in den kommenden Jahren seine Unterstützungsleistungen bei sportlichen Events ausbauen und die Sportmetropole Berlin weiterhin als wichtigen Image- und Wirtschaftsfaktor der Stadtvermarkten.

„Die Sportmetropole Berlin hat sich über viele Jahre einen exzellenten Ruf auf nationaler und internationaler Ebene erarbeitet. Das darf durch die Pandemie nicht zerstört werden. Der heutige Runde Tisch war ein wichtiges Signal an den Berliner Sport: Wir lassen Euch nicht alleine“, sagte Sportsenator Andreas Geisel.

Die Teilnehmenden des Runden Tisches Sport verabschiedeten die „Berliner Erklärung – gemeinsam für den Sport“.

Link zur Pressemitteilung vom 19.5.2020

Pressemitteilung: „Sportvereine können wieder loslegen“

Aktualisierte Verordnung zur Corona-Pandemie erlaubt Sportbetrieb in Kleingruppen im Freien. Freibäder können Ende Mai öffnen.

Sportvereine dürfen ihren Übungs- und Lehrbetrieb ab dem 15. Mai unter bestimmten Voraussetzungen wieder aufnehmen: Danach ist das kontaktlose Training im Freien bei Einhaltung der geltenden Abstandsregeln nun auch in Kleingruppen von höchstens acht Personen (einschließlich Trainerinnen und Trainer bzw. Betreuenden etc.) wieder möglich. Das hat der Senat im Zuge der Änderungen der Verordnung über die erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen.

Auch der Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten im Freien ist ab dem 25. Mai 2020 wieder zulässig, soweit er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet.

Des weiteren können Strand- und Freibäder ab dem 25. Mai 2020 geöffnet werden. Die jeweiligen Betreiber haben vor der Öffnung mit einem Nutzungs- und Hygienekonzept die Genehmigung des örtlich zuständigen Gesamtheitsamtes einzuholen.

Sportsenator Andreas Geisel: „Sport ist gerade in Zeiten von Corona für die physische und psychische Gesundheit besonders wichtig. Sport hat auch für das gesellschaftliche Miteinander eine besondere Bedeutung. Ich freue mich deshalb, dass die Berliner Vereine trotz Pandemie wieder starten können. Ich setze bei aller Freude über die Lockerung auf das Verantwortungsbewusstsein der Vereine. Der Schutz vor Infektionen darf nicht nachlassen.“
Der Senat greift das Angebot des Landessportbundes und seiner Mitgliedsorganisationen auf, die aktuellen Anforderungen für den Einstieg in den Sportbetrieb eigenverantwortlich zu organisieren.

Zudem folgt der Senat mit der Zulassung von „Geisterspielen“ dem gestrigen Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidentinnen und –präsidenten den Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga wieder aufzunehmen. Hertha BSC und der 1. FC Union sind nun gefordert, die medizinischen und organisatorischen Vorgaben diszipliniert umzusetzen.

veröffentlicht unter: https://www.berlin.de/sen/inneres/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.929942.php

Online-Beteiligung für Wettbewerb Sportforum Berlin gestartet

Das Sportforum Berlin ist nach dem Olympiapark die zweitgrößte Sportanlage der Hauptstadt und eines der Zentren des Berliner Leistungssports. Um eine Grundlage für seine zukünftige bauliche und freiräumliche Entwicklung zu erhalten, lobt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen nun zusammen mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, einen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb aus. Gesucht werden visionäre Ideen und Entwürfe zur nachhaltigen Entwicklung des nationalen Spitzensportzentrums.

In diesem Zusammenhang führt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen eine Online-Beteiligung für die interessierte Öffentlichkeit durch. Alle Berlinerinnen und Berliner können sich ab sofort online an der Entwicklung des Masterplans beteiligen. Im Zeitraum vom 20. April bis zum 10. Mai 2020 steht dafür die Beteiligungsplattform des Landes Berlin zur Verfügung. Alle Informationen zum Vorhaben und die Möglichkeit zur der Onlinebeteiligung finden Sie unter: https://mein.berlin.de/vorhaben/2020-00084/

Gegenstand des Wettbewerbs ist die Erarbeitung eines Rahmenplans, der aufzeigt, wie der Standort in den nächsten Jahrzehnten baulich funktionell umstrukturiert und weiterentwickelt werden kann. Ziel ist dabei auch die bessere Vernetzung des Sportforums Berlin mit seinem städtebaulichen Umfeld.

Auch die Entwicklung des Areals zu einem attraktiven Ort für den Sport ist Teil der Aufgabenstellung. Der Ort soll allen Anwohnerinnen und Anwohnern aus den umliegenden Quartieren offenstehen und zum Verweilen, Durchqueren und aktiven Sporttreiben einladen. Weiterhin gilt es die vorhandenen Sportanlagen zu modernisieren, z. T. durch Neubauten zu ersetzen, die heutigen und zukünftigen olympischen Anforderungen genügen, sowie weitere, auch multifunktional nutzbare Sportstätten zur Verfügung zu stellen.

Der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb soll Mitte 2020 starten. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Frühjahr 2021 vorliegen. Alle Wettbewerbsbeiträge werden anschließend öffentlich ausgestellt, Ort und Dauer der Ausstellung werden noch bekannt gegeben.

Fragen zum Verfahren und zur Online-Bürgerbeteiligung richten Sie bitte an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen.

Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen

Aus der Sitzung des Senats am 21. April 2020

Der Berliner Senat hat heute die Änderung der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV2 in Berlin beschlossen. Die wichtigsten Regelungen sind:

Grundsätzliches:

  • Die Berlinerinnen und Berliner sind weiter angehalten, die physisch sozialen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und dabei einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Dies gilt nicht für Ehe- oder Lebenspartnerinnen oder -partner oder Angehörige des eigenen Haushalts sowie für diejenigen, für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird dringend empfohlen, insbesondere in Einzelhandelsgeschäften und bei Kontakt mit Risikopersonen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ist ab dem 27. April 2020 eine textile Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Veranstaltungen, Versammlungen, Zusammenkünfte und Ansammlungen:

  • Veranstaltungen und Zusammenkünfte im privaten oder familiären Bereich von bis zu 20 Personen sind möglich, sofern diese aus zwingenden Gründen erforderlich sind. Hiervon erfasst sind insbesondere die Begleitung Sterbender, Trauerfeiern, Taufen und Trauungen.
  • Für ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel von bis zu 20 Teilnehmenden kann die Versammlungsbehörde bis zum Ablauf des 3. Mai 2020 auf Antrag Ausnahmen vom Verbot zulassen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Ab dem 4. Mai 2020 sind ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel sowie kultisch-religiöse Veranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmenden zulässig, soweit der Mindestabstand und die Einhaltung der Hygieneregeln gewährleistet sind.

Museen und Bibliotheken:

  • Museen, Gedenkstätten und ähnliche Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft können ab dem 4. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygieneregeln geöffnet werden. Öffentliche Bibliotheken dürfen ab dem 4. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygieneregeln für den Leihbetrieb geöffnet werden.

Einzelhandel:

  • Verkaufsstellen im Sinne des Berliner Ladenöffnungsgesetzes dürfen eine Verkaufsfläche von über 800 qm nicht für den Publikumsverkehr öffnen. Ausgenommen vom Verbot ist der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke einschließlich Spätverkaufsstellen, Abhol- und Lieferdienste, Wochenmärkte, Apotheken, Einrichtungen mit Sanitätsbedarf sowie zum Erwerb von Hör- und Sehhilfen, Drogerien, Tankstellen, Waschsalons, Reinigungen, der Zeitungsverkauf und Buchhandel, Einzelhandel für Bau-, Gartenbau- und Tierbedarf, Kfz-Handel, Fahrradgeschäfte, Handwerk und Handwerkerbedarf und Großhandel.
  • Bei der Öffnung von Verkaufsstellen mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 qm ab dem 22. April 2020 gilt für die Steuerung des Zutritts zur Sicherung ein Richtwert von maximal einer Person pro 20 m 2 Verkaufsfläche. Aufenthaltsanreize dürfen nicht geschaffen werden. Vorhandene Aufenthaltsangebote und Sitzgelegenheiten sind zu entfernen oder zu sperren.
  • Der Zutritt zu Einkaufszentren (Malls) ist vom Betreiber gesondert zu regulieren. Dabei gilt als Richtwert die Summe der maximal zulässigen Personenzahl für alle dort befindlichen Verkaufsflächen. Dazu muss der Zugang grundsätzlich nur über einen Eingang erfolgen, sofern nicht durch andere geeignete Maßnahmen sichergestellt werden kann, dass die maximal zulässige Personenzahl zu keinem Zeitpunkt überschritten wird. In den Wartebereichen dürfen sich nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig aufhalten. In den zentralen Zugangs- und Aufenthaltsbereichen dürfen keine Aufenthaltsanreize geschaffen werden, insbesondere sind diese von Verkaufsständen freizuhalten. Vorhandene Aufenthaltsangebote und Sitzgelegenheiten müssen entfernt oder gesperrt werden.

Badeanstalten, Sportstätten und Sportbetrieb:

  • Der Betrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Saunen, Dampfbädern, Sonnenstudios, Solarien u. ä. bleibt untersagt.
  • Erlaubt ist das kontaktlose Sporttreiben auf Sportanlagen im Freien, soweit es alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer anderen Person, ohne jede sonstige Gruppenbildung ausgeübt wird. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Die Nutzung fest installierter Sportgeräte für die individuelle Fitness (z.B. Calisthenics-Anlagen) bleibt weiterhin untersagt. Das Betreten der Gebäude zum ausschließlichen Zweck, das für die jeweilige Sportart zwingend erforderliche Sportgerät zu entnehmen bzw. zurückzustellen, ist zulässig. Umkleiden, Duschen, mit diesen verbundene WCs und sonstige Räumlichkeiten bleiben geschlossen. Gesonderte WC-Anlagen können geöffnet werden. Wiesen und Freiflächen der Sportanlage dürfen ausschließlich für die sportliche Betätigung genutzt werden. Sollten aufgrund der besonderen Beschaffenheit der Sportanlage Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können oder durch die Nutzenden tatsächlich nicht eingehalten werden, kann die Sportanlage durch die zuständige Stelle ganz oder zeitweise gesperrt werden.

Zoo, Tierpark und Botanischer Garten:

  • Die Außenbereiche der Zoologischen Garten Berlin AG und der Tierpark-Berlin Friedrichsfelde GmbH dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln mit Ausnahme der Tierhäuser für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Die Außenanlagen des Botanischen Gartens dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln ab dem 27. April 2020 geöffnet werden.

Frisörsalons:

  • Frisöre dürfen ab dem 04. Mai 2020 wieder öffnen.

Schulen und Hochschulen:

  • Öffentliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft einschließlich der Einrichtungen des Zweiten Bildungsweges dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln ab dem 27. April 2020 für den Lehrbetrieb geöffnet werden. Näheres dazu legt die zuständige Senatsverwaltung fest. Festlegungen zur abgestuften Öffnung nach Schularten, Schulstufen, Jahrgangsstufen und Bildungsgängen sowie zur Zulässigkeit von schulischen Veranstaltungen, die außerhalb von Schulen stattfinden, werden unter Berücksichtigung der Ergebnisse einer länderübergreifenden Abstimmung getroffen. Angebote der ergänzenden Förderung und Betreuung finden nicht statt. Schülerfahrten sind weiter untersagt.
  • Prüfungen dürfen unter Beachtung der Hygieneregeln durchgeführt werden.
  • Volkshochschulen, Musikschulen, Jugendkunstschulen, Jugendverkehrsschulen, Gartenarbeitsschulen sowie freie Einrichtungen im Sinne des Schulgesetzes und Fahrschulen dürfen vorerst nicht geöffnet werden.
  • Bibliotheken und Archive der Hochschulen dürfen unter Beachtung der Hygieneregeln ab dem 27. April 2020 für den Leihbetrieb geöffnet werden.

Die Verordnung im Wortlaut

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Geisel: „Werden mit großer Solidarität den Berliner Sport durch diese schwierige Zeit bringen“

Innen- und Sportsenator Andreas Geisel betont zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus, dass auch der Berliner Sport von den eingeleiteten Maßnahmen massiv betroffen ist: „Oberste Priorität hat jetzt die Eindämmung des Virus, um dessen weitere Ausbreitung zu reduzieren und die Krankenhaus-Ressourcen zu schonen. Parallel dazu gilt es, Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft und Unternehmen zeitnah anzuschieben. Wir alle müssen aber auch Sorge dafür tragen, dass der Sport und mit ihm die vielen Berliner Vereine die notwendige Unterstützung und Hilfe erfährt.“

Von der Untersagung des Sportbetriebs auf allen öffentlichen und privaten Sportstätten, in Schwimmbädern und Fitnessstudios sind die Nutzer, Betreiber und Träger von Sportanlagen, insbesondere die Vereine und Verbände im organisierten Sport, die Berliner Proficlubs, aber auch private Sportanbieter besonders hart betroffen. Ebenso verzeichnen Sportveranstalter und deren Dienstleister durch die Absage von Veranstaltungen enorme wirtschaftliche Einnahmeausfälle bis hin zur Bedrohung ihrer wirtschaftlichen Existenz.

„Für die sportaktiven Berlinerinnen und Berliner ist die aktuelle Situation eine echte Herausforderung. Ohne Sportanlagen kein Sportbetrieb, ohne Sportbetrieb ein Mangel an Alltag, Bewegung und sozialen Kontakten. Dennoch appelliere ich an die Sportgemeinde, physische Begegnungen mit Menschen möglichst zu vermeiden und die Verhaltensempfehlungen des Robert-Koch-Instituts ernst zu nehmen und sich strikt daran zu halten“, so Sportsenator Andreas Geisel weiter.

Er begrüßt die kreativen Initiativen der Vereine, die sich mit Heimtrainingsplänen oder kleineren Unterrichtseinheiten für zu Hause – wie dies inzwischen z.B. ALBA Berlin anbietet – an die jungen Nachwuchssportlerinnen und -sportler richten. „Das stimmt mich alles zuversichtlich. Ich möchte aber auch alle dazu aufrufen, ihrem Verein unbedingt die Treue zu halten. Mitgliedsaustritte würden die Situation noch verschlimmern. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam mit großer Solidarität den Berliner Sport durch diese schwierige Zeit bringen werden.“

Link zu Pressemitteilung vom 20.3.2020

Presse:
ZDF SPORTreportage: Breitensport und Corona – Vereinssterben droht; 22. März 2020