DIE FINALS 2022 IN DER SPORTMETROPOLE BERLIN – ARD UND ZDF BERICHTEN LIVE

Pressemitteilung

Die Sportmetropole Berlin wird vom 23. bis 26. Juni 2022 wieder Gastgeberin des innovativen Multisportevents „Die Finals – Berlin 2022“ sein. ARD und ZDF werden an den vier Wettkampftagen die Deutschen Meisterschaften in 15 Sportarten mit einer umfangreichen Berichterstattung begleiten: Dazu gehören allein 30 Stunden Live-Übertragungen im TV sowie ein vielfältiges Livestream-Angebot.

Nach den erfolgreichen Finals 2019 in Berlin und 2021 gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen haben die Sportmetropole Berlin, die beteiligten Nationalen Sport-Fachverbände sowie ARD und ZDF die vorläufige Planung für „Die Finals – Berlin 2022“ verabschiedet. Die Sportarten sind wie in den vergangenen Jahren vielfältig: Geplant sind unter anderem Wettkämpfe im Kanu-Rennsport, Rudern, Schwimmen, Wasserspringen, Radsport-Trial, Leichtathletik, Bogensport, Moderner Fünfkampf, Triathlon, Tischtennis, Gerätturnen, Rhythmische Sportgymnastik, Trampolinturnen, Fechten sowie im 3×3 Basketball.

Die Berlinerinnen und Berliner sowie ihre Gäste können sich sowohl auf sportliche Höchstleistungen als auch auf attraktive Mitmachangebote freuen: Mit der Durchführung der Finals 2022 im Anschluss an die Nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland e.V. vom 19. bis 24. Juni 2022 in Berlin, bietet sich eine herausragende Chance für tatsächlich gelebte Inklusion in der Gesellschaft und insbesondere im Sport. Darüber hinaus findet zeitgleich am 25. und 26. Juni 2022 das Familiensportfest des Landessportbundes Berlin im Olympiapark statt.

Die ARD unter Federführung des Rundfunk Berlin-Brandenburg und das ZDF planen erneut eine aufwändige Produktion der Multisport-Veranstaltung und großflächige Übertragungen in ihren Hauptprogrammen, im Hörfunk und im Netz.

Das detaillierte Programm soll im Januar 2022 vorgestellt werden. Für die Sportarten Leichtathletik, Turnen und Schwimmen können Tickets erworben werden. Nähere Informationen unter:
www.leichtathletik.de
www.dtb.de/finals2022
www.schwimm-dm.de

Medienkontakte

Senatsverwaltung für Inneres
und Sport des Landes Berlin
Pressestelle
pressestelle@seninnds.berlin.de
+49 (30) 90223 – 2731

ZDF
Thomas Stange
HA Kommunikation
Stange.T@zdf.de
+49 (6131) 70 – 15715 / +49 (172) 6155 996

Erstes Deutsches Fernsehen
Swantje Lemenkühler
ARD Programmdirektion | Koordination Sport
Swantje.Lemenkuehler@ard.de
+49 (89) 558944780

Berliner Bäderbetriebe: Marie Rupprecht wird neue Vorständin für Finanzen und Personal

Der Aufsichtsrat der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) hat die Vorstandsfunktion für Finanzen und Personal neu besetzt. Zum 1. Januar 2022 wird Marie Rupprecht die Position bei den BBB übernehmen. Sie tritt damit die Nachfolge von Annette Siering an, die von Mai 2013 bis April 2021 bei den BBB als Vorständin für Finanzen und Personal tätig war.

Marie Rupprecht (40) studierte European Business Administration in Berlin und Cambridge und leitet seit 2017 den Bereich Corporate Governance bei den Berliner Wasserbetrieben. Zuvor war Marie Rupprecht bereits in verschiedenen leitenden Funktionen und Geschäftsbereichen bei einer der vier großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Berlin tätig.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der BBB und Senator für Inneres und Sport Andreas Geisel wünscht Marie Rupprecht für die Erfüllung ihrer Aufgaben viel Erfolg und bedankt sich gleichzeitig bei Annette Siering für ihre jahrelange Tätigkeit für die BBB.

Marie Rupprecht übernimmt gleichzeitig auch die Geschäftsführung der BBB Infrastruktur-Verwaltungs GmbH als Eigentümergesellschaft der Bäder und wird diese gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Berliner Bäder-Betriebe Dr. Johannes Kleinsorg leiten.

Darüber hinaus ist Dr. Johannes Kleinsorg (59), seit 1. September 2019 Vorstandsvorsitzender der Berliner Bäder-Betriebe und Geschäftsführer der BBB Infrastruktur-Verwaltungs GmbH, vorzeitig bis zum 31. August 2027 bestätigt worden. Die Wiederbestellung erfolgte durch die Aufsichtsräte der Unternehmen.

Berlin bereitet sich auf die UEFA EURO 2024 vor

Delegation der UEFA und des DFB war zu Gast in der Sportmetropole

In dieser Woche war eine Delegation des europäischen Fußballverband UEFA und des Deutschen Fußball-Bund e. V. (DFB) zu Gast in Berlin, um sich vor Ort ein Bild vom Planungsstand zur Fußball-Europameisterschaft 2024 zu machen. Neben zahlreichen Workshops zu Sicherheit, Mobilität, Marketing, Kommunikation, Volunteering und Nachhaltigkeit fand eine Begehung der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor statt, wo eine zentrale Fan-Zone errichtet werden soll. Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki und der Präsident des Berliner Fußballverbands Bernd Schultz haben eine Erklärung zur Zusammenarbeit beim Volunteerprogramm unterzeichnet.

Turnierdirektor Philipp Lahm leitete die Delegation gemeinsam mit der EURO2024-Botschafterin Célia Šašić und zieht eine positive Bilanz: „Wir haben in der EURO-Woche mit der Stadt, dem Stadion und unseren Partnern vor Ort viele Gespräche unter anderem zu den Themen Fan Zone, Mobilität, Sicherheit, Kommunikation und Volunteer-Management geführt. Berlin als Hauptstadt mit diesem Stadion ist natürlich ein toller Austragungsort, der für mich mit vielen schönen Erinnerungen verbunden ist: Die Atmosphäre bei der WM 2006 in Berlin war unglaublich, die Rückkehr von der WM 2014 mit den Menschenmassen am Brandenburger Tor ist unvergesslich. Und wir werden gemeinsam dafür arbeiten, dass wir 2024 wieder ein großes Fußball-Fest feiern.“

Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Diese arbeitsreiche Woche hat uns gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Das gilt insbesondere für die Bereiche Sicherheit und Mobilität. Wir sind uns sicher, dass wir in Berlin eine Fußball-Europameisterschaft mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Teilhabe erleben werden, die Spuren hinterlassen und uns alle in toller Erinnerung bleiben wird. Ich danke der EURO 2024 GmBH, die diese Woche mit unserem Projektteam vorbereitet hat, für die gute Zusammenarbeit!“

Unter dem Motto „United by Football. Vereint im Herzen Europas“ wird 2024 der Ball vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 durch zehn Stadien in Deutschland rollen. Berlin wird mit dem Olympiastadion bei sechs Spielen Gastgeberstadt sein und hofft zusätzlich auf das Finale. Die UEFA plant, den Finalspielort im Frühjahr 2022 bekanntzugeben. Das Land Berlin stellt Mittel in Höhe von 47,1 Mio. für die Fußball-Europameisterschaft 2024 zur Verfügung. Hiervon sollen 24,9 Mio. Euro dem Olympiastadion und dem Olympiapark Berlin für sportanlagenbezogene Maßnahmen und nachhaltige Investitionen zu Gute kommen.

Meilenstein auf dem Weg zur UEFA EURO 2024

Delegation der UEFA und des DFB besuchen die Sportmetropole Berlin

Vom 30. November bis 02. Dezember 2021 ist eine Delegation des europäischen Fußballverband UEFA und des Deutschen Fußball-Bund e. V. (DFB) zu Gast in der Sportmetropole Berlin, um sich vor Ort ein Bild vom Planungsstand zur Fußball-Europameisterschaft 2024 zu machen. Turnierdirektor Philipp Lahm wird gemeinsam mit der EURO2024-Botschafterin Célia Šašić die Delegation anführen. Berlin ist eine von zehn Gastgeberstädten für die UEFA EURO 2024, die vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 in Deutschland stattfinden wird. Außerdem übernimmt das Land Berlin die Veranstalterrolle für das „Host City Programm“ mit einer Fan-Zone außerhalb des Olympiastadions.

Auf dem Programm der sogenannten Euro-Woche stehen Workshops zu Sicherheit, Mobilität, Marketing, Kommunikation, Volunteering und Nachhaltigkeit. Zudem ist eine Begehung der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor geplant, wo eine zentrale Fan-Zone errichtet werden soll. Berlins Staatssekretär für Sport Aleksander Dzembritzki wird im Rahmen der Euro-Woche gemeinsam mit dem Berliner Fußballverband eine Erklärung (Letter of Intent) zur Zusammenarbeit im Bereich Volunteering unterzeichnen.

Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Nach dem weltweit beachteten Launch des Logos der UEFA EURO 2024 Anfang Oktober ist die Euro-Woche ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Fußball-Europameisterschaft 2024. Wir werden bei der Planung und Umsetzung dieses vierwöchigen Großereignisses den Fokus auf Nachhaltigkeit und Teilhabe legen. Unser Projektteam für die UEFA EURO 2024 steht und die Sportmetropole ist bereit. Nun hoffen und werben wir dafür, dass auch das Finale in Berlin stattfinden wird.“

Das Land Berlin stellt Mittel in Höhe von 47,1 Mio. für die Fußball-Europameisterschaft 2024 zur Verfügung. Hiervon sollen 24,9 Mio. Euro dem Olympiastadion und dem Olympiapark Berlin für sportanlagenbezogene Maßnahmen und nachhaltige Investitionen zu Gute kommen. Im Olympiastadion als Größtem aller Austragungsorte werden mindestens sechs Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2024 stattfinden.

„Wie die FIFA-Weltmeisterschaft der Männer in 2006, die FIFA-Weltmeisterschaft der Frauen in 2011, das jährliche DFB-Pokalfinale sowie das UEFA Champions-League-Finale 2015 bewiesen haben, ist das Olympiastadion Berlin ein hervorragender Ort für große Fußballereignisse. Wir sind bereit und freuen uns auf die Spiele der UEFA EURO 2024 im schönsten Stadion der Welt.“, so Timo Rohwedder, Geschäftsführer der Olympiastadion Berlin GmbH.

Bei einer Sportgroßveranstaltung von enormer nationaler und internationaler Bedeutung stehen Bund und Länder gemeinsam in der Verantwortung, die damit verbundenen Chancen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die internationale Wahrnehmung Deutschlands zu nutzen. Daher hat die Sportministerkonferenz Anfang November einen Beschluss gefasst, mit dem sie die morgen beginnende Innenministerkonferenz bittet, mit dem Bund ein faires Konzept zur Verteilung der finanziellen Belastungen im Bereich der Sicherheitskosten im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024 zu entwickeln.

Presseöffentliche Termine in der Euro-Woche

Dienstag, 30.11.2021, 17.00 Uhr, digital
Video-Talk zur EURO 2024 mit Philipp Lahm, Célia Šašić, Gabriele Freytag (Abteilungsleiterin SenInnDS), Dr. Stefan Franzke (Geschäftsführer Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH), Markus Stenger (Geschäftsführer EURO 2024 GmbH), Veranstalter: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH

Mittwoch, 01.12.2021, 13.30 Uhr, Villa im Olympiapark
Unterzeichnung „Letter of Intent“ zur Zusammenarbeit im Bereich Volunteering durch Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki und Bernd Schultz (Präsident Berliner Fußball-Verband)

Donnerstag, 02.12.2021, 9.00 Uhr, Brandenburger Tor
Begehung der geplanten Fan-Zone am Brandenburger Tor/Straße des 17. Juni

Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an die Pressestelle (pressestelle@seninnds.berlin.de).

Sportverwaltung und Hertha BSC verständigen sich auf Zuschauerbeschränkung bereits beim nächsten Heimspiel

Pressemitteilung vom 25.11.2021

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport und Hertha BSC haben sich darauf verständigt, die Zuschauerzahl beim Heimspiel von Hertha BSC gegen den FC Augsburg am 27. November 2021 zu begrenzen. Statt der theoretisch möglichen rund 74.000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden nur maximal 39.738 im Olympiastadion unter 2G+-Bedingungen zugelassen. Das entspricht bereits den Vorgaben der geänderten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die der Senat gestern beschlossen hat: Bei Zuschauerzahlen über 5000 können noch 50 Prozent der restlichen freien Platzkapazität ausgelastet werden.

Eigentlich tritt die Beschränkung der zulässigen Personenzahl bei Großveranstaltungen erst ab dem 1. Dezember 2021 in Kraft. Im Einvernehmen haben die Senatsverwaltung für Inneres und Sport und Hertha BSC entschieden, diese schon vorab umzusetzen. Alle Zuschauerinnen und Zuschauer müssen geimpft oder genesen sein und zusätzlich eine medizinische oder eine FFP2-Maske tragen – auch auf dem zugewiesenen Sitzplatz.

Dazu sagte Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Nur weil eine volle Auslastung der Stadionkapazität formal noch möglich wäre, muss man das nicht tun. Ich bin Hertha BSC für ihr verantwortungsvolles Handeln sehr dankbar. Die vierte Welle werden wir nur brechen können, wenn alle an einem Strang ziehen: Politik, Vereine und Fans. Solidarisches und verantwortungsbewusstes Handeln ist das Gebot der Stunde.“

Thomas Herrich, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC: „Die Gesundheit der Gesellschaft steht stets an erster Stelle. Wir sind uns als Veranstalter einer Großveranstaltung dieser Verantwortung bewusst und möchten daher die erst am 01.12.2021 in Kraft tretende Verordnung bereits jetzt umsetzen. Bei den Optionen hinsichtlich 2G+ (zusätzlicher Test, Abstand oder Mund-Nasen-Schutz) haben wir uns für die Maskenpflicht auch am Sitzplatz entschieden, da sie am einfachsten für unsere Fans umzusetzen ist.“

Berliner Derby findet unter 2 G-Bedingungen statt

Das Berliner Fußballderby zwischen dem 1. FC Union Berlin und Hertha BSC am 20.11.2021 findet unter 2G-Bedingungen ohne Zuschauerbeschränkung statt. Damit kann das Spiel in der Alten Försterei vor ausverkauftem Haus stattfinden. Dies sieht ein entsprechender Bescheid der Senatsverwaltung für Inneres und Sport vor.

Bei einem gemeinsamen Gespräch der Staatssekretäre für Sport, Aleksander Dzembritzki, und für Inneres, Torsten Akmann, mit Vertretern der Vereine wurden neben Fragen der Sicherheit auch weitergehende Regelungen zum Infektionsschutz besprochen. Danach appellieren die beiden Vereine an ihre Fans, sich neben der 2G-Regel (genesen oder geimpft) vor dem Derby zusätzlich testen zu lassen, um den Schutz der Zuschauenden noch weiter zu erhöhen. Ebenso wird das durchgängige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Platz empfohlen; beim Verlassen des Platzes ist das Tragen einer Maske verpflichtend. Für das Derby wurde außerdem ein Alkoholverbot im Stadion beauflagt.

Dazu sagte Innenstaatssekretär Torsten Akmann: „Ein Derby ist für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes. Sportliche Konkurrenz darf nicht bedeuten, dass die Sicherheit der Zuschauenden oder gar unbeteiligter Dritter gefährdet wird. Wir haben deshalb in vertrauensvoller Atmosphäre mit beiden Vereinen die wichtigsten Sicherheitsfragen besprochen. Alle sind sich ihrer Verantwortung für ein sicheres Fußballspiel bewusst. Die erfahrene Berliner Polizei wird auch dieses Derby eng begleiten.“

Zu den gemeinsam getroffenen Ergebnissen sagte Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Wir alle sehen die Herausforderungen, vor die uns die vierte Welle stellt. Solidarisches und verantwortungsbewusstes Handeln ist das Gebot der Stunde. Darüber sind sich alle im Klaren. Wir alle wollen ein tolles Derby sehen. Und wir wollen, dass alle gesund bleiben. Fans und Vereine haben es in der Hand, das Beste daraus zu machen.“

Von Seiten der Vereine nahmen u.a. Oskar Kosche, Geschäftsführer Lizenzierung und Mitglied des Präsidiums des 1. FC Union Berlin und Thomas Herrich, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC, an dem Treffen teil. Sie sagten im Anschluss an das Treffen in der Sportverwaltung:

Oskar Kosche: „Wir freuen uns darauf, endlich wieder ein Derby vor Zuschauern zu spielen und setzen dabei neben der Einhaltung klarer Regeln auch auf die Eigenverantwortung der Besucher. Unser Ziel bleibt auch weiterhin die Durchführung von Sportveranstaltungen vor Publikum mit möglichst wirksamen Infektionsschutz-maßnahmen.“

Thomas Herrich, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC: „Wir freuen uns auf ein Derby vor bestmöglicher und stimmungsvoller Kulisse, ohne dabei die pandemische Lage aus den Augen zu verlieren. Wir möchten uns bei den Beteiligten für den konstruktiven Austausch bedanken und appellieren an die Fans, den ausgesprochenen Empfehlungen im Sinne der Gesundheit aller nachzukommen.“

Sportministerkonferenz in Koblenz

Am 4. / 5. November fand die Sportministerkonferenz in Koblenz statt. Es war mir als Vertreter des Landes Berlins eine Ehre dabei zu sein und ich freue mich über die gefassten beschlüsse zu den Special Olympics 2023 und zur Aufteilung zwischen Bund und Ländern bei der Kostendeckung zu den Sicherheitsanforderungen bei der UEFA EURO 2024.

Link zur SMK 2021

Pressemitteilung

Sportministerkonferenz fasst auf Berliner Initiative Beschlüsse zu Special Olympics 2023 und UEFA EURO 2024

Am 4./5. November 2021 fand die 45. Sportministerkonferenz (SMK) in Koblenz (Rheinland-Pfalz) statt. Auf Initiative des Landes Berlin haben die Sportministerinnen und -minister sowie Sportsenatorinnen und -senatoren der Länder mit einem Beschluss die landesweiten Aktivitäten rund um die Special Olympics Weltspiele (SOWG) 2023 in der Sportmetropole Berlin begrüßt und deren Bedeutung für die Inklusion gewürdigt. Die Special Olympics sind die weltweit größte inklusive Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

„Bei den Special Olympics geht es um mehr Sichtbarkeit, mehr Teilhabe an der Gesellschaft und mehr Gleichberechtigung in nachhaltig inklusiven Strukturen“, sagte Aleksander Dzembritzki, Sportstaatssekretär des Landes Berlin, in seiner Rede zur Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister der Länder.

Die SMK empfiehlt, zur Unterstützung des Host Town Programms 170 Nationen/170 Kommunen landesweite Netzwerkstrukturen und eine ressortübergreifende Zusammenarbeit zu etablieren. So haben bereits mehr als 275 Kommunen aus allen Bundesländern ihr Interesse bekundet, im Vorfeld der Weltspiele eine internationale Delegation zu beherbergen. Darüber hinaus begrüßt die SMK, dass sich die Innenministerkonferenz auf ihrer nächsten Sitzung mit dem deutschlandweiten Fackellauf anlässlich der SOWG 2023 befassen will und bittet die für Jugend und Schule zuständigen Fachministerkonferenzen, die Umsetzung der begleitenden Jugend- und Schulprogramme zu unterstützen.

Diese Programme sind Teil der zwei Nachhaltigkeitsprogramme, die für den Aufbau von nachhaltig inklusiven Strukturen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und für eine Sensibilisierung der Gesellschaft – nicht nur in Berlin, sondern bundesweit – entwickelt wurden.

Neben den SOWG 2023 kann sich Berlin als eine der Gastgeberstädte mit der Fußball-Europameisterschaft 2024 (UEFA EURO 2024) auf eine weitere Sportgroßveranstaltung von enormer nationaler und internationaler Bedeutung freuen.

Bund und Länder stehen gemeinsam in der Verantwortung, die damit verbundenen Chancen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die internationale Wahrnehmung Deutschlands zu nutzen. Gleichzeitig erkennt die SMK die für die Ausrichterstädte bzw. betreffenden Bundesländer wie Berlin erhebliche finanzielle Belastung, insbesondere für die Gewährleistung der Öffentlichen Sicherheit, an. Die SMK bittet die Innenministerkonferenz, mit dem Bund hier ein faires Konzept zur Verteilung der finanziellen Belastungen im Bereich der Sicherheitskosten im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024 zu entwickeln.

Hintergrund

Die Special Olympics wurden 1968 in den USA von Eunice Kennedy Shriver, Schwester von John F. Kennedy, gegründet. Mittlerweile gibt es die Special Olympics in mittlerweile über 170 Nationen mit über 5,7 Millionen Mitgliedern. Die Athletinnen und Athleten stehen hier im Vordergrund, das Vorantreiben von Inklusion ist das übergeordnete Ziel. Die Special Olympics Weltspiele 2023 werden durch das Land Berlin und den Bund gefördert.
Die UEFA EURO 2024 findet vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 in insgesamt 10 Städten Deutschlands statt. Berlin wird mit dem Olympiastadion als Größtem aller Austragungsorte Gastgeberin für mindestens sechs Spiele sein. Die Außerdem übernimmt das Land Berlin die Veranstalterrolle für das „Host City Programm“ mit einer Fan-Zone außerhalb des Olympiastadions.

Die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Berlin wird vielfältig, inklusiv und nachhaltig

UEFA und Sportmetropole Berlin stellen Veranstaltungslogo der UEFA EURO 2024 vor

Der europäische Fußballverband UEFA hat am Abend gemeinsam mit der Sportmetropole Berlin das Veranstaltungslogo der UEFA EURO 2024 mit einer beeindruckenden Lichtshow im Olympiastadion der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Berlin wird mit dem Olympiastadion als Größtem aller Austragungsorte Gastgeberin für voraussichtlich sechs Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2024 sein. Diese findet vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 in insgesamt 10 Städten Deutschlands statt. Außerdem übernimmt das Land Berlin die Veranstalterrolle für das „Host City Programm“ mit einer Fan-Zone außerhalb des Olympiastadions.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller: „Wir wollen den Berlinerinnen und Berlinern und den vielen Fans aus den unterschiedlichsten Ländern in der Sportmetropole Berlin einen weiteren unvergesslichen Fußballsommer bieten. Nach den vielen Monaten der Einschränkungen auch im Sport bereitet sich Berlin schon jetzt auf dieses sportliche Großereignis vor. Die Fußball-Europameisterschaft soll für unsere Gäste ein besonderes Erlebnis werden: im Olympiastadion, dem größten Austragungsort der EURO 2024. Und das farbenfrohe Logo spiegelt genau das wieder, was wir 2024 in Berlin sehen wollen: Die Vielfalt der Fans und ganz Europa zu Gast in Berlin.“

Das Land Berlin stellt Mittel in Höhe von 47,1 Mio. für die Fußball-Europameisterschaft 2024 zur Verfügung. Hiervon sollen 24,9 Mio. Euro dem Olympiastadion und dem Olympiapark Berlin für sportanlagenbezogene Maßnahmen und nachhaltige Investitionen zu Gute kommen.

Dazu Sportsenator Andreas Geisel: „Der Senat von Berlin hat bereits im letzten Jahr den Grundstein dafür gelegt, diese Fußball-Europameisterschaft im Sinne der Teilhabe und Nachhaltigkeit aktiv mitzugestalten. Die Fußballfans erwartet bei der EURO 2024 deshalb nicht nur ein buntes Fest, sondern auch ein nachhaltig modernisiertes und möglichst barrierefreies Olympiastadion. Insgesamt wird unsere Stadt wirtschaftlich und kulturell von der der EURO 2024 profitieren – das haben vergangene Sportgroßveranstaltungen gezeigt.“

Der Präsident des Berlin Fußball-Verbands Bernd Schultz erklärt: „Die Austragung der EURO 2024 ist ein Leuchtturm für die Sportmetropole Berlin und den Fußball in der Hauptstadt. Durch die nachhaltige und inklusionsgerechte Modernisierung des Olympiastadions und des Olympiaparks wird die Attraktivität des Standorts für Sportveranstaltungen gesteigert. Darüber hinaus erhoffe ich mir durch die Begeisterung, die bei solchen Großveranstaltungen entsteht, auch für die Mitgliederentwicklung im Amateurfußball positive Effekte.“

Johannes Axster, Mitgründer von streetfootballworld: „Die EURO 2024 bietet eine einmalige Gelegenheit, zu demonstrieren, welchen Beitrag der Fußball zu Mensch und Umwelt leisten kann. Wenn wir es schaffen, im Rahmen der Europameisterschaft möglichst viele dafür zu begeistern, sich für Nachhaltigkeit zu engagieren, kann aus Berlin und Deutschland heraus ein neuer Standard für das Zusammenspiel von Sport – Gesellschaft – Umwelt gesetzt werden. Wir freuen uns darauf, diese Aufgabe zusammen mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, dem Berliner Fußball-Verband und den vielen innovativen Akteur*innen in Berlin anzugehen. Auf ein tolles und gleichsam relevantes Fußballfest 2024 in Berlin.“

Wie kann die EURO 2024 in Berlin ökologisch verträglich durchgeführt werden? Was kann zur sozialen Wirkung der EURO 2024 in Berlin beitragen? Wie kann ein stadtweites Sport- und Kulturprogramm aktive Teilhabe an der EURO 2024 herstellen? Zur Beantwortung dieser Fragen startet die Senatsverwaltung für Inneres und Sport ein Beteiligungsverfahren für Partner und Organisationen, die die EURO 2024 in Berlin im Sinne der Nachhaltigkeit mitgestalten wollen.

Pressemitteilung vom 5.10.2021

Stellungnahme zum Berlin-Marathon und den Wahlen in Berlin am 26.9.2021

Als Staatssekretär für Sport gebe ich folgende Stellungnahme zu den Ereignissen und den z.T. verbreiteten Darstellungen rund um die Berliner Wahlen und den Berlin-Marathon ab:

„Es ist bedauerlich, dass aufgrund der Medienberichterstattung gegenwärtig der Eindruck erweckt wird, dass für die am  Wahlsonntag, den 26.9.2021 aufgetretenen organisatorischen Fehler und Verzögerungen, die zeitgleiche Durchführung des Berlin-Marathons verantwortlich ist.

Als Teil der „Six Star World Marathon Mayors“ ist der Berlin-Marathon in einen internationalen Wettkampfkalender eingebunden. Die vertraglichen Verpflichtungen und Verabredungen mit den beteiligten anderen Städten (hier: Chicago, New York, Tokio, London, Boston) erfordern terminliche Planungssicherheit – auch im Hinblick auf die immensen logistischen Herausforderungen dieser Sport-Großveranstaltungen. Die eventuellen Zeiträume werden meist schon mehrere Jahre im Voraus anberaumt, um Überschneidungen weitestgehend zu vermeiden und für alle beteiligten Stellen Planungssicherheit herzustellen. Traditionell findet der Berlin-Marathon dann immer am letzten September-Wochenende statt. Hier der Link zur Veranstaltungsserie: https://www.worldmarathonmajors.com/six-star

Eine Absage oder Verschiebung des Berlin-Marathons wäre also ohne die Inkaufnahme immenser Vertragsstrafen sowie eines gewaltigen Imageverlustes für die Sportmetropole Berlin nicht möglich.

Aufgrund der sich durch die Pandemie abzeichnenden starken Verdichtung von Veranstaltungen im öffentlichen Raum in der zweiten Jahreshälfte 2021 sowie aus der Erfahrung der bereits im Jahr 2017 bei der damaligen Bundestagswahl stattgefundenen Terminüberschneidung, hatte die Geschäftsführung des Marathon-Veranstalters, SCC Events GmbH, bereits im September 2020 den Bundespräsidenten auf die mögliche Terminüberschneidung in 2021 hingewiesen. Der Termin für die Bundestagswahl wurde erst im Dezember 2021 bekannt gegeben.

Mit Blick auf die komplikationslose parallele Durchführung der Wahlen und des Berlin-Marathons im Jahr 2017 wurde daher durch die Sportabteilung in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport bereits Anfang Februar 2021 ein entsprechender Abstimmungsprozess initiiert und moderiert, der die logistischen und organisatorischen Themen zwischen SCC Events GmbH und der Landes- sowie den Bezirkswahlleitungen thematisierte. Entsprechende Verabredungen, u.a., dass die Auslieferung der Stimmzettel an die Wahllokale bereits spätestens am Samstag-Vormittag abgeschlossen sein müsse, wurden bereits frühzeitig in diesem Jahr getroffen und seitens der Landes- sowie der Bezirkswahlleitungen gegenüber SCC Events auch zugesichert. SCC Events schaffte zudem mit insgesamt 30 zusätzlichen Streckenquerungen, hunderten zusätzlichen Helfern und Ordnungsdienstkräften, zusätzlicher Beschilderung sowie einer interaktiven Karte ausreichende Orientierung für Wählerinnen und Wähler, wie sie zu Ihrem Wahllokal gelangen konnten. Auch hatte SCC Events in seiner Marathon-Koordinierungsstelle eine Hotline für die Landes- und Bezirkswahlleitungen geschalten, um bei Hinweisen sofort reagieren zu können. Auf dieser Hotline gingen keine Problemanzeigen oder Hilfeersuchen ein. Weiterhin ist festzuhalten, dass der übergroße Teil von verkehrsrechtlichen Streckensperrungen bereits nach 1 bis 2 Stunden wieder aufgehoben worden ist und dass der Marathon auch keinerlei Beeinträchtigung des schienengebundenen ÖPNV verursacht hat. Es ist weder SCC Events noch unserem Haus gegenwärtig irgendein Fall bekannt, in welchem eine Person durch den Berlin-Marathon daran gehindert gewesen war, ihr Wahllokal aufzusuchen.

Es liegt also gegenwärtig kein Anhaltspunkt vor, dass die Entscheidung, den Berlin-Marathon parallel zum Wahltag durchzuführen, für die aufgetretenen Probleme am vergangenen Wahlsonntag ursächlich gewesen wäre.“

Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport

Pressemitteilung: „Das ISTAF ist eines der „Wahrzeichen“ unserer Sportmetropole!“

Sportsenator Andreas Geisel zu 100 Jahre ISTAF in Berlin:

„Dass wir heute 100 Jahre ISTAF feiern können, verdanken wir der Tatsache, dass sich das älteste Leichtathletik-Meeting der Welt ständig weiterentwickelt. Das ISTAF hat seit seiner Premiere im Juli 1921 im damaligen Grunewald-Stadion nichts von seiner Faszination und Popularität verloren. Es gehört zum Erfolgskonzept des ISTAF, innovative und zeitgemäße Ideen wie die neue Initiative „ISTAF macht Schule“, ISTAF Indoor oder paralympische Wettbewerbe zu integrieren. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Spitzen- und Breitensport, jungen Nachwuchstalenten und paralympischen Disziplinen ist das ISTAF eines der „Wahrzeichen“ unserer Sportmetropole. Als eines unserer wichtigsten internationalen Sportereignisse unterstützen wir das ISTAF als Premium-Partner mit unserem Programm „Offensive Sportmetropole“ gerne. Jetzt, wo der Sport mehr und mehr in das öffentliche Leben zurückkehrt, können immerhin 25.000 Berlinerinnen und Berliner auf Basis eines ausgefeilten Hygienekonzepts im Olympiastadion für Stimmung sorgen. Denn gemeinsam Sport treiben und Sport erleben ist der Leitgedanke des Sports in Berlin und Teil des Lebensgefühls in unserer Stadt. Ich wünsche allen Athletinnen und Athleten, dem Publikum vor Ort und vor den heimischen Bildschirmen ein spannendes und mitreißendes ISTAF-Erlebnis 2021!“

Link zur Pressmitteilung vom 12.9.2021