Special Olympics – Jahr des Aufbruchs

2018 sei ein Jahr des Aufbruchs, resümmierten die Delegierten bei der Mitlgiederversammlung von Special Olympics Deutschland am 24. November und SOD-Präsidentin Christiane Krajewski fügte hinzu: „Dieser 13. November, der Tag der Vergabe der Weltspiele, ist zugleich Startpunkt für die einmalige Chance, in den kommenden Jahren die Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung in der Gesellschaft zu verankern. Wir sehen uns in unserem langem Bemühen um Inklusion im und durch Sport bestätigt und bestärkt.

Mein Grußwort bei der Mitgliederversammlung von SOD am 24.11.2018; Foto: SOD

In meinem anschließenden Grußwort blickte ich u.a. auch noch mal auf die Entstehung unsererBewerbung zurück: Der Freude über die Ausrichtung im Sommer 2023 war ein intensiver Prozess vorausgegangen. Ein wichtiger Meilenstein war u.a. das Bitbook, mit dem wir uns für die Ausrichtung der World Summer Games 2023 beworben haben.

Dieser Weg muss nun intensiv fortgeführt werden. Und ich werde mich dafür einsetzen, dass SOD die notwendige Unterstützung von Seiten des Senats bekommt. Schließlich soll unser Veranstaltungskonzept, das mit einem umfangreicheren Host-Town-Konzept auch alle anderen Bundesländer einbezieht, nur der Beginn eines Weges werden, hin zur inklusiven Gesellschaft – nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland.

Ich freue mich daher, dass der Bund seine Finanzierungszusage bekräftigt und wie das Land Berlin ca. 35 Millionen Euro zur Verfügung stellen wird.

Presse:

SOD: 2018 – Ein Jahr des Aufbruchs und neuer Perspektiven; 24. November 2018

Broschüre zu Deutschlands größter Sportstudie – 83 Prozent der Berlinerinnen und Berliner sind sport- und bewegungsaktiv

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport hatte in Zusammenarbeit mit dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg im November 2017 rund 63.000 Berlinerinnen und Berliner aufgerufen, sich an der Sportstudie Berlin zu beteiligen. Ziel von Deutschlands größter Sportstudie war es, das Sport- und Bewegungsverhalten der Berliner Bevölkerung konkret zu erfassen und bei der künftigen Sport- und Stadtentwicklungsplanung zu berücksichtigen. Mehr als 13.000 Berlinerinnen und Berliner haben sich an der Umfrage beteiligt.

Nun liegen die Endergebnisse in Form einer umfassenden Broschüre vor.

Zentrale Punkte sind:

  1. Berlin ist mit einer Aktivenquote von 83 % (2006 = 72 %) eine der sport- und bewegungsaktivsten Städte Deutschlands.
  2. Sport- und Bewegungsaktivitäten in Berlin sind vielfältig. Aktuell werden über 180 verschiedene Sport- und Bewegungsformen betrieben.
  3. Sport und Bewegung ist nicht nur auf speziellen Anlagen, sondern im gesamten Stadtbild vertreten.
  4. Knapp drei Viertel der Sport- und Bewegungsaktivitäten (74 %) organisieren die Berlinerinnen und Berliner selbst.
    5. über 70 % der Berlinerinnen und Berliner wünschen sich Investitionen in den vorhandenen Anlagenbestand sowie in den Neubau von Sport- und Bewegungsgelegenheiten.

Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki zu den Ergebnissen der aktuellen Sportstudie: „Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, die Sport- und Bewegungsinfrastruktur in unserer Stadt breit aufzustellen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Sportmetropole Berlin auch künftig durch eine große Vielfalt an Sport- und Bewegungsaktivitäten geprägt ist. Vor dem Hintergrund unserer wachsenden Stadt ist das eine anspruchsvolle Zukunftsaufgabe, die es gemeinsam anzugehen gilt“

Die Broschüre mit den detaillierten Endergebnissen der Sportstudie steht unter https://www.berlin.de/sen/inneres/sport/sportstudie/ zum Download zur Verfügung.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres wurden die Zwischenergebnisse durch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport vorgestellt.

Link zur Pressemitteilung auf SenInnDS.de