Staatssekretär Aleksander Dzembritzki im Auguste-Viktoria-Allee Kiez unterwegs

Pressemitteilung: Ankündigung eines Kiezspaziergangs am 12.10.2020

Der Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, ist  am Montag, den 12.10.2020 im Auguste-Viktoria-Allee Kiez vor Ort und spricht mit den Anwohnerinnen und Anwohnern über Projekte und Ideen sowie über ihre Probleme und Schwierigkeiten.

Hierzu sagte Staatssekretär Dzembritzki im Vorfeld: „Wir müssen die Bedürfnisse und Probleme in den örtlichen Kiezen erkennen und ernstnehmen. Dann können wir mit  gezielten Maßnahmen und Projekten frühzeitig und vor Ort tätig werden. Nur dadurch kann die Lebensqualität in den Kiezen gesteigert und den Bewohnern geholfen werden.“

Gemeinsam mit der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und dem Quartiersmanagement Auguste-Viktoria-Allee werden in einem informativen Rundgang wichtige Standorte der Arbeit des Quartiersmanagements aufgesucht und besichtigt. Projekte im Auguste-Viktoria-Allee Kiez werden vorgestellt, darunter auch das in diesem Jahr neu implementierte Projekt „gut.zusammen.leben“

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt fördert im Rahmen der Kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention jeden Bezirk jährlich mit 150.000 Euro. Darunter sind drei Projekte im Auguste-Viktoria-Allee Kiez.

Zu diesem Termin möchten wir Sie herzlich einladen:
Wann: Montag, den 12. Oktober 2020 von 11.00 bis 12:30 Uhr
Wo: Start LAIV Jugendzentrum, Auguste-Viktoria-Allee 16 C, 13403 Berlin

Auf (Sport-)Besuch in Reinickendorf-Ost

Gemeinsam mit der Wahlkreisabgeordneten der SPD, Bettina König, besuchte ich am 7. Oktober die Reinickendorfer Sportvereine BSC Reinickendorf (Fußball) und KSV Ringen.

(Fotos: Büro: B. König)

Beide Vereine sind kiezrelevante Größen und bieten mit ihren zahlreichen Angeboten Raum für die sportliche Entfaltung in der Sportmetropole Berlin. Ich freue mich jedes Mal, auf so aktive Ehrenamtliche zu treffen, die viel Zeit investieren, um anderen Menschen Angebote zu schaffen, die sie gern nutzen und ihnen Freude bereiten.

Natürlich kamen auch die aktuellen pandemiebedingten Hygieneschutzregeln und Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zur Sprache. Wir helfen auch weiter den Sportvereinen und Aktiven, um gut gerüstet durch die Krise zu kommen.

Weitere Infos auf www.bettina-koenig.de

Berlin Marathon Challenge #2:01:39

Anstelle von 40.000 begeisterten Läuferinnen und Läufern, waren es in diesem Jahr nur ein paar wenige 2×2 Staffeln. die versuchten rund um den Großen Stern, im Team den Marathon-Weltrekord zu unterbieten.

Am Ende waren sie wenige Sekunden schneller. Alle übrigen Athletinnen und Athleten mussten Corona-bedingt auf ihren diesjährigen Start verzichten. Aber die Macher von SCC Events hatten sich etwas einfallen lassen: Eine Challenge, mit der ein jeder seine persönliche Laufleistung per App in angegebener Zeit testen konnte – „wieviel KM schaffst Du in 2:01:39 Std.?“

Und tatsächlich: Rund um die Welt nahmen viele teil. Ein schöner Beitrag, der die Vielfalt und Sportbegeisterung in unserer Stadt wiederspiegelt – und zugleich ein wichtiges Lebenszeichen der Laufbewegung in der Sportmetropole Berlin und darüber hinaus.

Nebenbei wurde auch die neue Marketing-Kampagne der Sportmetropole präsentiert: Trotz widriger Umstände ein weitestgehend gelungener Alternativ-Marathon.

Berliner Präventionstag 2020: „Digital Prevention – Gegen Hass und Gewalt im Netz“

Am 25. September 2020 findet von 9.00 bis 16.30 Uhr der Berliner Präventionstag 2020 erstmals digital statt. Live wird aus dem Theater an der Parkaue gestreamt. Interessierte können zudem online an verschieden Fachforen teilnehmen.

„Gewalt im digitalen Raum hat viele Erscheinungsformen. Cybergewalt verletzt die Würde der Menschen und damit ihr Grund- und Menschenrecht. Hate-Speech missbraucht die Meinungsfreiheit, ein bedeutendes Fundament für unser friedliches Miteinander“, so der Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, im Vorfeld der Veranstaltung.

Unter dem Motto „Digital Prevention – Gegen Hass und Gewalt im Netz“ lädt die Landeskommission Berlin gegen Gewalt Menschen aus Zivilgesellschaft, Politik, IT-Unternehmen, Wissenschaft, Medien, Justiz, Verwaltung, Bildungswesen und weitere Interessierte zum diesjährigen digitalen Berliner Präventionstag ein.

Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport, eröffnet den Präventionstag mit einem Grußwort. Inhaltliche Impulse setzen im Anschluss Maja Bogojevi, Feministische Sozialwissenschaftlerin sowie Produzentin beim Instagram-Kanal @erklaermirmal, Simone Rafael, Chefredakteurin der belltower.news – Netz für digitale Zivilgesellschaft und Patrick Stegemann, Autor und Regisseur der Doku „Lösch Dich – So organisiert ist der Hate im Netz“. Vielfältige Online-Workshops am Nachmittag runden das Programm ab. Dabei rücken Fragen nach konkreten Herausforderungen und Lösungen in den Bereichen Cybermobbing, Cyberstalking, Cybergrooming, Hass und Radikalisierung im Netz in den Blickpunkt.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ausreichend Gelegenheit, sich zu den Projekten und Initiativen online zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen.

Am Nachmittag werden ausgewählte Projekte im Rahmen der Verleihung des Berliner Präventionspreises 2020 durch Staatssekretär Aleksander Dzembritzki ausgezeichnet. „Unser Wettbewerb LoveSpeech leistet einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, aktiv Liebe und Solidarität im Netz mitzugestalten. Mit dem dazugehörigen Präventionspreis 2020 wollen wir diese wertvolle Arbeit der Öffentlichkeit bekannt machen, belohnen und unterstützen“, so Dzembritzki.

Die Teilnahme an der digitalen Veranstaltung ist kostenfrei, setzt aber eine vorherige Anmeldung voraus. Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung und das ausführliche Programm finden Sie unter: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/praeventionstage/2020/

Pressemitteilung:
Berliner Präventionstag 2020 – „Digital Prevention – gegen Hass und Gewalt im Netz“

Berlin gegen Gewalt: #Nachtbürgermeister im Regenbogenkiez

Der Regenbogenkiez hat einen Nachtbürgermeister und wird sicherer! Seit über 100 Tagen wird diese Idee in Tempelhof-Schöneberg umgesetzt, im queeren Ausgehviertel westlich des Nollendorfplatzes.
Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt fördert dieses Projekt des Träger maneo. Am Donnerstag, den 20.8.2020 fand ein öffentlicher Auftritt zur Präsentation der ersten Ergebnisse mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler statt.
Sehr hier auch mein Video-Statement auf facebook.de
Weitere Infos unter:

 

Zu Gast beim Stadtteiltag von Robert Schaddach

Am Freitag, den 7.8.2020 war ich ganztägig unterwegs mit dem Abgeordneten Robert Schaddach und besuchte Sportstätten und Akteure in Köpenick:

Ob beim Ruderverein in Friedrichshagen, beim BMX im Mellowpark, der VSG Altglienicke oder in den Strandbädern rund um den Müggelsee – es war ein eindrucksvolles Programm mit vielen interessanten Gesprächen und guten Eindrücken. Und es zeigt sich einmal mehr: Die Vielfalt in der Sportmetropole Berlin bleibt auch in Zeiten der Corona-Pandemie ungebrochen.

Vielen Dank für den großartigen und vor allem sportlichen Einsatz der häufig ehrenamtlich Aktiven.

Weitere Informationen, Fotos und Eindrücke: www.robert-schaddach.de/stadtteiltag-2020

Petition gestartet: InklusionsSportpark für Berlin! Ein Sportpark für ALLE!

Ich unterstütze die Petition auf change.org und freue mich, wenn möglichst viele unterzeichnen und sie weiter verbreiten!

Hier geht’s zur Petition: https://www.change.org/p/andreas-geisel-inklusionssportpark-f%C3%BCr-berlin-ein-sportpark-f%C3%BCr-alle?source_location=topic_page

Die bunte und vielfältige Sportmetropole Berlin braucht einen offenen Sportpark für ALLE, den Sportler*innen, Zuschauer*innen, Mitarbeiter*innen und Anwohner*innen umfassend barrierefrei nutzen können.

Die Nutzer*innen mit und ohne Behinderung benötigen von der barrierefreien Joggingstrecke einmal um den Sportpark, über neue Sporthallen und weitere Sportplätze bis hin zu einem inklusiven Stadion-Ersatzneubau eine vielfältige Sportinfrastruktur für den Breiten-, Leistungs- und Individualsport.

Der Berliner Senat, das Abgeordnetenhaus und die Bezirksämter Pankow und Mitte sollen Folgendes bei der Umsetzung des Bauvorhabens zum InklusionsSportpark berücksichtigen:

1. Mehr Sportflächen für den organisierten Sport und den Individualsport durch Umgestaltung der gesamten Sportanlage und den Neubau des Stadions schaffen:

  • Verbesserung der Trainings- und Wettkampfflächen für die bereits vor Ort existierenden Sportarten Fußball, Hockey, Basketball, Tennis, Beachvolleyball, Volleyball, Schach, Leichtathletik, Gymnastik, Gewichtheben, Kraftsport.
  • Ausbau der barrierefreien Angebote für den Trend- und Individualsport, sowie zusätzliche barrierefreie sanitäre Anlagen und Wasserspender.
  • Bau von 2 weiteren Kunstrasen-Großspielfeldern, um den Hockeysport und den Frauen- und Mädchen-Fußballsport zu fördern, sowie verstärkt zusätzliche, inklusive Angebote auf diesen Flächen zu ermöglichen.
  • Bau von 2 Sporthallen; davon eine als Trainings- und Wettkampfhalle mit einer Kapazität von mind. 2.000 barrierefreien Zuschauerplätzen, u.a. für den Rollstuhl-, Frauen-, Kinder- und Jugend-Basketball und andere Ballsportarten auf regionalem, nationalem und internationalem Niveau. Der zweite Sporthallen-Neubau soll primär als „Forschungshalle für Inklusionssport” dienen.

2. Schaffung des „Kompetenzzentrum für InklusionsSport (KIsS)“ für die inklusive Aus- und Weiterbildung von Übungsleiter*innen und Sportlehrer*innen, insb. auch von Menschen mit Behinderungen. Das KIsS, betrieben durch den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V. und ausgewählte Inklusionssportvereine, dient auch der Organisationsentwicklung von Berliner Sportvereinen und -verbänden, sowie der Entwicklung und Erprobung neuer inklusiver Sportarten.

3. Im InklusionsSportpark müssen ausreichend Büro-, Multifunktions- und Lagerräume für die Sportvereine und -verbände, sowie Seminarräume für die Aus- und Fortbildung entstehen. Im ALBA-Zentrum, das Teil der Gesamtplanung des Sportparks ist, sollen die zahlreichen sportlichen wie gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins, insbesondere des Kinder- und Jugendsports, gebündelt und verortet werden.

4. Ersatz-Neubau eines inklusiven Stadions mit einer Kapazität von 20.000 Sitzplätzen für den regionalen und überregionalen Sport: Fußball, Leichtathletik, inklusive Veranstaltungen, Veranstaltungen des Breiten- und Schulsports. Erstmals soll ein Stadion entstehen, das auch jenseits der Sportflächen umfassend barrierefrei und inklusiv für ALLE Zuschauer*innen überall nutzbar ist.

5. Umwelt- und Naturschutz und Quartiersentwicklung

  • Jede zwingend notwendige Baumfällung muss durch 2 Ersatzpflanzungen im oder in unmittelbarer Nähe zum InklusionsSportpark ersetzt werden. Bei der Standortsuche (außerhalb des InklusionsSportparks) sind Anwohner*innen durch das Bezirksamt Pankow zu beteiligen.
  • Die Bauweise des Stadionneubaus führt (im Vergleich zum Ist-Zustand) zu einer deutlichen Reduktion von Licht- und Lärm-Emissionen, u.a. durch Windsegel. Ein ökologisch-nachhaltiges Energiekonzept ist zu erstellen.
  • Ein auf den ÖPNV- und Fahrradverkehr, sowie auf eine barrierefreie Zuwegung zum InklusionsSportpark und zur Max-Schmeling-Halle ausgerichtetes Verkehrskonzept ist zu erstellen, um die verkehrliche Belastung zu reduzieren.
  • Eine inklusive Bewegungskita für das Quartier, betrieben durch ansässige Sportvereine und –verbände, soll im InklusionsSportpark entstehen.

Die weitere Planung des InklusionsSportparks und die spätere Vergabe der Sportanlagen sollen im engen Austausch mit den jetzigen und zukünftigen Sportvereinen und -verbänden erfolgen.

Die Petitionseinbringer möchten, dass der InklusionsSportpark für und mit ALLEN (bisherigen und künftigen) Nutzer*innen gedacht wird: für Menschen mit körperlichen, Sinnes- und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen und ohne Behinderung im Breiten-, Leistungs-, Rehabilitations- und Individualsport.

Inklusion durch Sport und Vielfalt im Sport sollen den Grundstein des Sportparks für ALLE darstellen. Ein Sportpark für das Quartier UND für die Sportmetropole Berlin. Ein Leuchtturm für den Inklusionssport als Vorbild für viele noch zu bauende/ zu sanierende Sportstätten in Berlin und Deutschland.

Petitionsstarter:
Landessportbund Berlin e.V.
Behinderten- & Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V.
Berliner Fußball-Verband e.V.
Berliner Leichtathletik-Verband e.V.
Tennisverband Berlin-Brandenburg e.V.
Berliner Hockey-Verband e.V.
Sportjugend Berlin
Bezirkssportbund Berlin Pankow e.V.
ALBA Berlin Basketballteam e.V.
SV Empor Berlin e.V.
SG Rotation Prenzlauer Berg e.V.
SV Pfeffersport e.V.
PSC Paralympischer Sportclub Berlin e.V.
SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V.
Netzwerk für Inklusion & Sport Berlin
TSG Break `90 Berlin-Prenzlauer Berg

Erstunterzeichnende:
Gerlinde Bendzuck, Vorsitzende der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V.
Robert Brichta, Vorsitzender Sportfreunde Berlin 06 e.V.
Linus Bade und Jasper Dombrowski, Betreiber von handicap-lexikon.de
Stana Schenck, Initiatorin von wirfürvielfalt.de
Dominik Peter, Vorsitzender des Berliner Behindertenverband e.V.
Joachim Günzel, Vorsitzender Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin e. V.
Dr. Peter Sdorra, Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium &Beruf e.V.
Katharina Holl, Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V., Stellv. Vorsitzende Berliner Teilhabebeirat
Sargon Lang, Bezirksamt Spandau von Berlin / Bezirksbeauftragter für Senioren und Menschen mit Behinderungen
Stefan Schaul, Bezirksamt Treptow-Köpenick/ Bezirksbeauftragter für Menschen mit Behinderungen

Presse:
RBB24: Abriss des Jahnstadions – übertrieben oder unabdingbar? 2. Juli 2020

Berliner Bäderbetriebe: Freibad-Saison beginnt

Am kommenden Montag starten die ersten Freibäder in die Saison. Der Berliner Senat hat den Betrieb von Freibädern in seiner Corona-Rechtsverordnung ab dem 25. Mai 2020 erlaubt unter der Voraussetzung, es liegt für jedes einzelne Bad ein detailreiches Hygiene- und Nutzungskonzept vor und die jeweils zuständigen Gesundheitsämter haben das Konzept mit einer Ortsbesichtigung geprüft. Für vier Freibäder liegen aktuell die Genehmigungen vor. Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie gelten andere Regeln.

  • Einlass ist nur möglich mit einem online erworbenen Zeitfenster-Ticket. Die Karten kosten einheitlich 3,80 pro Besuch und sind unter www.berli-nerbaeder.de erhältlich. Die Kassen in den Bädern sind geschlossen.
  • Die Zeitfenster sind von Bad zu Bad etwas unterschiedlich, in der Regel jedoch mehrere Stunden lang. Am Ende des Zeitfensters müssen alle Kundinnen und Kunden das Bad verlassen. Die Bäder schließen eine Stunde zur Reinigung und Desinfektion und öffnen danach erneut für die Kundinnen und Kunden des darauffolgenden Zeitfensters.
  • Da nicht nur die Menge der Kundinnen und Kunden auf dem Gelände der Bäder, sondern auch im Wasser streng limitiert ist, gilt: Einlasszeit ist nicht unbedingt gleich Badezeit. Mitunter müssen die Kundinnen und Kunden warten, bis ein Platz in den Becken frei ist.
  • Die Badezeit endet 30 Minuten vor Ende des Zeitfensters.
  • Duschen und Umkleiden sind geschlossen (Ausnahme: Sommerbad
  • Die Kaltduschen unter freiem Himmel sind in Betrieb und können unter Wahrung der Abstandregeln (fünf Meter) und ohne die Verwendung von Seife und Shampoo genutzt werden.
  • Alle Kundinnen und Kunden werden dringend gebeten, überall 1,5 Meter Abstand voneinander zu halten und vor dem Betreten der Becken sich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen (Toiletten und Wasch-becken sind zugänglich).
  • In den Becken gelten besondere Schwimmregeln auf Doppelbahnen. Überholen ist nur möglich am Beckenrand, wenn die Bahn zu Ende geschwommen ist.
  • Sprungtürme, Wasserrutschen, Kinderplanschbecken und Spielplätze bleiben zunächst geschlossen.
  • Der Aufenthalt zum Sonnenbaden ist in den meisten Sommerbädern rund um die Schwimmbecken und auf den Beckenumgängen nicht möglich. Die Liegewiesen sind jedoch geöffnet – hier gilt, wie in den Berliner Grünanlagen auch, ein Mindestabstand von fünf Metern.

Die Berliner Bäder-Betriebe bitten alle Kundinnen und Kunden um Verständnis für die besonderen Regeln in Zeiten der Pandemie und werben um Rücksichtnahme aufeinander und Vernunft füreinander. Die Kolleginnen und Kollegen, die in den Bädern im Einsatz sind, können nicht gänzlich über die Einhaltung aller Regeln im Detail wachen, daher kommt es auf uns alle an: Helfen Sie bitte mit, dass wir die Bäder offenhalten können, indem Sie alle Regeln einhalten.

Die Freibäder, die am Montag öffnen werden sind:

Sommerbad Wilmersdorf mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

  • Aufgrund der besonderen baulichen Situation in diesem Bad (gute Durchlüftung) stehen hier die Umkleiden und Duschen zur Verfügung. Alle Kundinnen und Kunden werden jedoch dringend gebeten, den Mindestabstand von 1,5 Metern in den Umkleiden und fünf Metern in den Duschen einzuhalten

Sommerbad Olympiastadion mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

Sommerbad Spandau-Süd mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

Strandbad Wannsee mit den Zeitfenstern 9:00 bis 14:00 Uhr und 15:00 bis 20:00 Uhr

  • Aufgrund der besonderen Regeln und der damit verbundenen Kapazitätsgrenze bei den Besuchen können wir derzeit keinen FKK-Strand an-bieten. Wir bitten um Verständnis.

Der Webshop zum Kauf der Eintrittskarten wird in Kürze geöffnet. Er ist über die Internetseite der Berliner Bäder erreichbar. Pro Einkauf können fünf Zeit-fenster-Karten in einem Zeitraum von sieben Tagen im Voraus gekauft werden.

Außerdem sind Genehmigungen zum Betrieb erteilt für die Strandbäder Lübars, Friedrichshagen und Jungfernheide.

Alle Informationen über die Berliner Bäder finden Sie stets aktuell auf unserer App oder der Website: www.berlinerbaeder.de.

LoveSpeech – Projekte zum Thema „Liebe und Solidarität im Netz“

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt ruft anlässlich des 20. Berliner Präventionstags am 25. September 2020 zur Teilnahme an dem Wettbewerb LoveSpeech auf. Teilnehmen können junge Menschen zwischen 10 und 25 Jahren, die in Berlin leben sowie Kunstpädagoginnen und -pädagogen und Kunstschaffende, die mit jungen Menschen arbeiten. Es wird aufgerufen sich unter dem Motto „Liebe und Solidarität im Netz“ künstlerisch mittels digitaler Medien mit selbsterstellten Texten, Filmen, kurzen Videoclips, Songs oder Animationen zu beteiligen.

„Unser Wettbewerb LoveSpeech leistet einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, aktiv „Liebe und Solidarität im Netz“ mitzugestalten. Wir ermutigen junge Menschen Teil einer kreativen, gewaltfreien und demokratischen Gesellschaft zu sein und sich entschlossen gegen Gewalt zu engagieren“, sagt Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und Sport-Staatssekretär.

Der mit 10.000 Euro dotierte Wettbewerb findet in zwei Sektionen statt: Die erste Sektion richtet sich an erwachsene Kunstpädagoginnen und -pädagogen und Kunstschaffende, die mit jungen Menschen (zw. 10 und 25 Jahren) arbeiten und mit diesen gemeinsam ein Projekt zum Thema LoveSpeech kreieren. Von den eingereichten Projekten erhalten drei Projekte je 3.000 Euro. Der Wettbewerb in der zweiten Sektion richtet sich direkt an alle jungen Menschen aus Berlin zwischen 10 und 25 Jahren, unabhängig pädagogischer Betreuung. Der 1. Preis erhält 500 Euro, der 2. Platz 300 Euro und der 3. Platz 200 Euro.

Eine unabhängige Jury wählt aus den eingegangenen Bewerbungen die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Der Jury gehören die Autorin und Poetry-Slammerin Zoe Hagen, die Autorin und Filmemacherin Marijana Verhoef und der Rapper und Produzent Volkan Türeli an.

Die Ausschreibung und Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/wettbewerbe/2020/.

Bewerbungen sind bis spätestens 06. Juli 2020 per E-Mail an berlin-gegen-gewalt@seninnds.berlin.de (Betreff: Wettbewerb) zu richten.

Zur Pressemitteilung vom 14.5.2020

Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen

Aus der Sitzung des Senats am 21. April 2020

Der Berliner Senat hat heute die Änderung der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV2 in Berlin beschlossen. Die wichtigsten Regelungen sind:

Grundsätzliches:

  • Die Berlinerinnen und Berliner sind weiter angehalten, die physisch sozialen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und dabei einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Dies gilt nicht für Ehe- oder Lebenspartnerinnen oder -partner oder Angehörige des eigenen Haushalts sowie für diejenigen, für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird dringend empfohlen, insbesondere in Einzelhandelsgeschäften und bei Kontakt mit Risikopersonen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ist ab dem 27. April 2020 eine textile Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Veranstaltungen, Versammlungen, Zusammenkünfte und Ansammlungen:

  • Veranstaltungen und Zusammenkünfte im privaten oder familiären Bereich von bis zu 20 Personen sind möglich, sofern diese aus zwingenden Gründen erforderlich sind. Hiervon erfasst sind insbesondere die Begleitung Sterbender, Trauerfeiern, Taufen und Trauungen.
  • Für ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel von bis zu 20 Teilnehmenden kann die Versammlungsbehörde bis zum Ablauf des 3. Mai 2020 auf Antrag Ausnahmen vom Verbot zulassen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Ab dem 4. Mai 2020 sind ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel sowie kultisch-religiöse Veranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmenden zulässig, soweit der Mindestabstand und die Einhaltung der Hygieneregeln gewährleistet sind.

Museen und Bibliotheken:

  • Museen, Gedenkstätten und ähnliche Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft können ab dem 4. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygieneregeln geöffnet werden. Öffentliche Bibliotheken dürfen ab dem 4. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygieneregeln für den Leihbetrieb geöffnet werden.

Einzelhandel:

  • Verkaufsstellen im Sinne des Berliner Ladenöffnungsgesetzes dürfen eine Verkaufsfläche von über 800 qm nicht für den Publikumsverkehr öffnen. Ausgenommen vom Verbot ist der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke einschließlich Spätverkaufsstellen, Abhol- und Lieferdienste, Wochenmärkte, Apotheken, Einrichtungen mit Sanitätsbedarf sowie zum Erwerb von Hör- und Sehhilfen, Drogerien, Tankstellen, Waschsalons, Reinigungen, der Zeitungsverkauf und Buchhandel, Einzelhandel für Bau-, Gartenbau- und Tierbedarf, Kfz-Handel, Fahrradgeschäfte, Handwerk und Handwerkerbedarf und Großhandel.
  • Bei der Öffnung von Verkaufsstellen mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 qm ab dem 22. April 2020 gilt für die Steuerung des Zutritts zur Sicherung ein Richtwert von maximal einer Person pro 20 m 2 Verkaufsfläche. Aufenthaltsanreize dürfen nicht geschaffen werden. Vorhandene Aufenthaltsangebote und Sitzgelegenheiten sind zu entfernen oder zu sperren.
  • Der Zutritt zu Einkaufszentren (Malls) ist vom Betreiber gesondert zu regulieren. Dabei gilt als Richtwert die Summe der maximal zulässigen Personenzahl für alle dort befindlichen Verkaufsflächen. Dazu muss der Zugang grundsätzlich nur über einen Eingang erfolgen, sofern nicht durch andere geeignete Maßnahmen sichergestellt werden kann, dass die maximal zulässige Personenzahl zu keinem Zeitpunkt überschritten wird. In den Wartebereichen dürfen sich nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig aufhalten. In den zentralen Zugangs- und Aufenthaltsbereichen dürfen keine Aufenthaltsanreize geschaffen werden, insbesondere sind diese von Verkaufsständen freizuhalten. Vorhandene Aufenthaltsangebote und Sitzgelegenheiten müssen entfernt oder gesperrt werden.

Badeanstalten, Sportstätten und Sportbetrieb:

  • Der Betrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Saunen, Dampfbädern, Sonnenstudios, Solarien u. ä. bleibt untersagt.
  • Erlaubt ist das kontaktlose Sporttreiben auf Sportanlagen im Freien, soweit es alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer anderen Person, ohne jede sonstige Gruppenbildung ausgeübt wird. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Die Nutzung fest installierter Sportgeräte für die individuelle Fitness (z.B. Calisthenics-Anlagen) bleibt weiterhin untersagt. Das Betreten der Gebäude zum ausschließlichen Zweck, das für die jeweilige Sportart zwingend erforderliche Sportgerät zu entnehmen bzw. zurückzustellen, ist zulässig. Umkleiden, Duschen, mit diesen verbundene WCs und sonstige Räumlichkeiten bleiben geschlossen. Gesonderte WC-Anlagen können geöffnet werden. Wiesen und Freiflächen der Sportanlage dürfen ausschließlich für die sportliche Betätigung genutzt werden. Sollten aufgrund der besonderen Beschaffenheit der Sportanlage Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können oder durch die Nutzenden tatsächlich nicht eingehalten werden, kann die Sportanlage durch die zuständige Stelle ganz oder zeitweise gesperrt werden.

Zoo, Tierpark und Botanischer Garten:

  • Die Außenbereiche der Zoologischen Garten Berlin AG und der Tierpark-Berlin Friedrichsfelde GmbH dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln mit Ausnahme der Tierhäuser für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Die Außenanlagen des Botanischen Gartens dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln ab dem 27. April 2020 geöffnet werden.

Frisörsalons:

  • Frisöre dürfen ab dem 04. Mai 2020 wieder öffnen.

Schulen und Hochschulen:

  • Öffentliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft einschließlich der Einrichtungen des Zweiten Bildungsweges dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln ab dem 27. April 2020 für den Lehrbetrieb geöffnet werden. Näheres dazu legt die zuständige Senatsverwaltung fest. Festlegungen zur abgestuften Öffnung nach Schularten, Schulstufen, Jahrgangsstufen und Bildungsgängen sowie zur Zulässigkeit von schulischen Veranstaltungen, die außerhalb von Schulen stattfinden, werden unter Berücksichtigung der Ergebnisse einer länderübergreifenden Abstimmung getroffen. Angebote der ergänzenden Förderung und Betreuung finden nicht statt. Schülerfahrten sind weiter untersagt.
  • Prüfungen dürfen unter Beachtung der Hygieneregeln durchgeführt werden.
  • Volkshochschulen, Musikschulen, Jugendkunstschulen, Jugendverkehrsschulen, Gartenarbeitsschulen sowie freie Einrichtungen im Sinne des Schulgesetzes und Fahrschulen dürfen vorerst nicht geöffnet werden.
  • Bibliotheken und Archive der Hochschulen dürfen unter Beachtung der Hygieneregeln ab dem 27. April 2020 für den Leihbetrieb geöffnet werden.

Die Verordnung im Wortlaut

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