Petition gestartet: InklusionsSportpark für Berlin! Ein Sportpark für ALLE!

Ich unterstütze die Petition auf change.org und freue mich, wenn möglichst viele unterzeichnen und sie weiter verbreiten!

Hier geht’s zur Petition: https://www.change.org/p/andreas-geisel-inklusionssportpark-f%C3%BCr-berlin-ein-sportpark-f%C3%BCr-alle?source_location=topic_page

Die bunte und vielfältige Sportmetropole Berlin braucht einen offenen Sportpark für ALLE, den Sportler*innen, Zuschauer*innen, Mitarbeiter*innen und Anwohner*innen umfassend barrierefrei nutzen können.

Die Nutzer*innen mit und ohne Behinderung benötigen von der barrierefreien Joggingstrecke einmal um den Sportpark, über neue Sporthallen und weitere Sportplätze bis hin zu einem inklusiven Stadion-Ersatzneubau eine vielfältige Sportinfrastruktur für den Breiten-, Leistungs- und Individualsport.

Der Berliner Senat, das Abgeordnetenhaus und die Bezirksämter Pankow und Mitte sollen Folgendes bei der Umsetzung des Bauvorhabens zum InklusionsSportpark berücksichtigen:

1. Mehr Sportflächen für den organisierten Sport und den Individualsport durch Umgestaltung der gesamten Sportanlage und den Neubau des Stadions schaffen:

  • Verbesserung der Trainings- und Wettkampfflächen für die bereits vor Ort existierenden Sportarten Fußball, Hockey, Basketball, Tennis, Beachvolleyball, Volleyball, Schach, Leichtathletik, Gymnastik, Gewichtheben, Kraftsport.
  • Ausbau der barrierefreien Angebote für den Trend- und Individualsport, sowie zusätzliche barrierefreie sanitäre Anlagen und Wasserspender.
  • Bau von 2 weiteren Kunstrasen-Großspielfeldern, um den Hockeysport und den Frauen- und Mädchen-Fußballsport zu fördern, sowie verstärkt zusätzliche, inklusive Angebote auf diesen Flächen zu ermöglichen.
  • Bau von 2 Sporthallen; davon eine als Trainings- und Wettkampfhalle mit einer Kapazität von mind. 2.000 barrierefreien Zuschauerplätzen, u.a. für den Rollstuhl-, Frauen-, Kinder- und Jugend-Basketball und andere Ballsportarten auf regionalem, nationalem und internationalem Niveau. Der zweite Sporthallen-Neubau soll primär als „Forschungshalle für Inklusionssport” dienen.

2. Schaffung des „Kompetenzzentrum für InklusionsSport (KIsS)“ für die inklusive Aus- und Weiterbildung von Übungsleiter*innen und Sportlehrer*innen, insb. auch von Menschen mit Behinderungen. Das KIsS, betrieben durch den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V. und ausgewählte Inklusionssportvereine, dient auch der Organisationsentwicklung von Berliner Sportvereinen und -verbänden, sowie der Entwicklung und Erprobung neuer inklusiver Sportarten.

3. Im InklusionsSportpark müssen ausreichend Büro-, Multifunktions- und Lagerräume für die Sportvereine und -verbände, sowie Seminarräume für die Aus- und Fortbildung entstehen. Im ALBA-Zentrum, das Teil der Gesamtplanung des Sportparks ist, sollen die zahlreichen sportlichen wie gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins, insbesondere des Kinder- und Jugendsports, gebündelt und verortet werden.

4. Ersatz-Neubau eines inklusiven Stadions mit einer Kapazität von 20.000 Sitzplätzen für den regionalen und überregionalen Sport: Fußball, Leichtathletik, inklusive Veranstaltungen, Veranstaltungen des Breiten- und Schulsports. Erstmals soll ein Stadion entstehen, das auch jenseits der Sportflächen umfassend barrierefrei und inklusiv für ALLE Zuschauer*innen überall nutzbar ist.

5. Umwelt- und Naturschutz und Quartiersentwicklung

  • Jede zwingend notwendige Baumfällung muss durch 2 Ersatzpflanzungen im oder in unmittelbarer Nähe zum InklusionsSportpark ersetzt werden. Bei der Standortsuche (außerhalb des InklusionsSportparks) sind Anwohner*innen durch das Bezirksamt Pankow zu beteiligen.
  • Die Bauweise des Stadionneubaus führt (im Vergleich zum Ist-Zustand) zu einer deutlichen Reduktion von Licht- und Lärm-Emissionen, u.a. durch Windsegel. Ein ökologisch-nachhaltiges Energiekonzept ist zu erstellen.
  • Ein auf den ÖPNV- und Fahrradverkehr, sowie auf eine barrierefreie Zuwegung zum InklusionsSportpark und zur Max-Schmeling-Halle ausgerichtetes Verkehrskonzept ist zu erstellen, um die verkehrliche Belastung zu reduzieren.
  • Eine inklusive Bewegungskita für das Quartier, betrieben durch ansässige Sportvereine und –verbände, soll im InklusionsSportpark entstehen.

Die weitere Planung des InklusionsSportparks und die spätere Vergabe der Sportanlagen sollen im engen Austausch mit den jetzigen und zukünftigen Sportvereinen und -verbänden erfolgen.

Die Petitionseinbringer möchten, dass der InklusionsSportpark für und mit ALLEN (bisherigen und künftigen) Nutzer*innen gedacht wird: für Menschen mit körperlichen, Sinnes- und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen und ohne Behinderung im Breiten-, Leistungs-, Rehabilitations- und Individualsport.

Inklusion durch Sport und Vielfalt im Sport sollen den Grundstein des Sportparks für ALLE darstellen. Ein Sportpark für das Quartier UND für die Sportmetropole Berlin. Ein Leuchtturm für den Inklusionssport als Vorbild für viele noch zu bauende/ zu sanierende Sportstätten in Berlin und Deutschland.

Petitionsstarter:
Landessportbund Berlin e.V.
Behinderten- & Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V.
Berliner Fußball-Verband e.V.
Berliner Leichtathletik-Verband e.V.
Tennisverband Berlin-Brandenburg e.V.
Berliner Hockey-Verband e.V.
Sportjugend Berlin
Bezirkssportbund Berlin Pankow e.V.
ALBA Berlin Basketballteam e.V.
SV Empor Berlin e.V.
SG Rotation Prenzlauer Berg e.V.
SV Pfeffersport e.V.
PSC Paralympischer Sportclub Berlin e.V.
SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V.
Netzwerk für Inklusion & Sport Berlin
TSG Break `90 Berlin-Prenzlauer Berg

Erstunterzeichnende:
Gerlinde Bendzuck, Vorsitzende der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V.
Robert Brichta, Vorsitzender Sportfreunde Berlin 06 e.V.
Linus Bade und Jasper Dombrowski, Betreiber von handicap-lexikon.de
Stana Schenck, Initiatorin von wirfürvielfalt.de
Dominik Peter, Vorsitzender des Berliner Behindertenverband e.V.
Joachim Günzel, Vorsitzender Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin e. V.
Dr. Peter Sdorra, Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium &Beruf e.V.
Katharina Holl, Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V., Stellv. Vorsitzende Berliner Teilhabebeirat
Sargon Lang, Bezirksamt Spandau von Berlin / Bezirksbeauftragter für Senioren und Menschen mit Behinderungen
Stefan Schaul, Bezirksamt Treptow-Köpenick/ Bezirksbeauftragter für Menschen mit Behinderungen

Presse:
RBB24: Abriss des Jahnstadions – übertrieben oder unabdingbar? 2. Juli 2020

Berliner Bäderbetriebe: Freibad-Saison beginnt

Am kommenden Montag starten die ersten Freibäder in die Saison. Der Berliner Senat hat den Betrieb von Freibädern in seiner Corona-Rechtsverordnung ab dem 25. Mai 2020 erlaubt unter der Voraussetzung, es liegt für jedes einzelne Bad ein detailreiches Hygiene- und Nutzungskonzept vor und die jeweils zuständigen Gesundheitsämter haben das Konzept mit einer Ortsbesichtigung geprüft. Für vier Freibäder liegen aktuell die Genehmigungen vor. Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie gelten andere Regeln.

  • Einlass ist nur möglich mit einem online erworbenen Zeitfenster-Ticket. Die Karten kosten einheitlich 3,80 pro Besuch und sind unter www.berli-nerbaeder.de erhältlich. Die Kassen in den Bädern sind geschlossen.
  • Die Zeitfenster sind von Bad zu Bad etwas unterschiedlich, in der Regel jedoch mehrere Stunden lang. Am Ende des Zeitfensters müssen alle Kundinnen und Kunden das Bad verlassen. Die Bäder schließen eine Stunde zur Reinigung und Desinfektion und öffnen danach erneut für die Kundinnen und Kunden des darauffolgenden Zeitfensters.
  • Da nicht nur die Menge der Kundinnen und Kunden auf dem Gelände der Bäder, sondern auch im Wasser streng limitiert ist, gilt: Einlasszeit ist nicht unbedingt gleich Badezeit. Mitunter müssen die Kundinnen und Kunden warten, bis ein Platz in den Becken frei ist.
  • Die Badezeit endet 30 Minuten vor Ende des Zeitfensters.
  • Duschen und Umkleiden sind geschlossen (Ausnahme: Sommerbad
  • Die Kaltduschen unter freiem Himmel sind in Betrieb und können unter Wahrung der Abstandregeln (fünf Meter) und ohne die Verwendung von Seife und Shampoo genutzt werden.
  • Alle Kundinnen und Kunden werden dringend gebeten, überall 1,5 Meter Abstand voneinander zu halten und vor dem Betreten der Becken sich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen (Toiletten und Wasch-becken sind zugänglich).
  • In den Becken gelten besondere Schwimmregeln auf Doppelbahnen. Überholen ist nur möglich am Beckenrand, wenn die Bahn zu Ende geschwommen ist.
  • Sprungtürme, Wasserrutschen, Kinderplanschbecken und Spielplätze bleiben zunächst geschlossen.
  • Der Aufenthalt zum Sonnenbaden ist in den meisten Sommerbädern rund um die Schwimmbecken und auf den Beckenumgängen nicht möglich. Die Liegewiesen sind jedoch geöffnet – hier gilt, wie in den Berliner Grünanlagen auch, ein Mindestabstand von fünf Metern.

Die Berliner Bäder-Betriebe bitten alle Kundinnen und Kunden um Verständnis für die besonderen Regeln in Zeiten der Pandemie und werben um Rücksichtnahme aufeinander und Vernunft füreinander. Die Kolleginnen und Kollegen, die in den Bädern im Einsatz sind, können nicht gänzlich über die Einhaltung aller Regeln im Detail wachen, daher kommt es auf uns alle an: Helfen Sie bitte mit, dass wir die Bäder offenhalten können, indem Sie alle Regeln einhalten.

Die Freibäder, die am Montag öffnen werden sind:

Sommerbad Wilmersdorf mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

  • Aufgrund der besonderen baulichen Situation in diesem Bad (gute Durchlüftung) stehen hier die Umkleiden und Duschen zur Verfügung. Alle Kundinnen und Kunden werden jedoch dringend gebeten, den Mindestabstand von 1,5 Metern in den Umkleiden und fünf Metern in den Duschen einzuhalten

Sommerbad Olympiastadion mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

Sommerbad Spandau-Süd mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

Strandbad Wannsee mit den Zeitfenstern 9:00 bis 14:00 Uhr und 15:00 bis 20:00 Uhr

  • Aufgrund der besonderen Regeln und der damit verbundenen Kapazitätsgrenze bei den Besuchen können wir derzeit keinen FKK-Strand an-bieten. Wir bitten um Verständnis.

Der Webshop zum Kauf der Eintrittskarten wird in Kürze geöffnet. Er ist über die Internetseite der Berliner Bäder erreichbar. Pro Einkauf können fünf Zeit-fenster-Karten in einem Zeitraum von sieben Tagen im Voraus gekauft werden.

Außerdem sind Genehmigungen zum Betrieb erteilt für die Strandbäder Lübars, Friedrichshagen und Jungfernheide.

Alle Informationen über die Berliner Bäder finden Sie stets aktuell auf unserer App oder der Website: www.berlinerbaeder.de.

LoveSpeech – Projekte zum Thema „Liebe und Solidarität im Netz“

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt ruft anlässlich des 20. Berliner Präventionstags am 25. September 2020 zur Teilnahme an dem Wettbewerb LoveSpeech auf. Teilnehmen können junge Menschen zwischen 10 und 25 Jahren, die in Berlin leben sowie Kunstpädagoginnen und -pädagogen und Kunstschaffende, die mit jungen Menschen arbeiten. Es wird aufgerufen sich unter dem Motto „Liebe und Solidarität im Netz“ künstlerisch mittels digitaler Medien mit selbsterstellten Texten, Filmen, kurzen Videoclips, Songs oder Animationen zu beteiligen.

„Unser Wettbewerb LoveSpeech leistet einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, aktiv „Liebe und Solidarität im Netz“ mitzugestalten. Wir ermutigen junge Menschen Teil einer kreativen, gewaltfreien und demokratischen Gesellschaft zu sein und sich entschlossen gegen Gewalt zu engagieren“, sagt Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und Sport-Staatssekretär.

Der mit 10.000 Euro dotierte Wettbewerb findet in zwei Sektionen statt: Die erste Sektion richtet sich an erwachsene Kunstpädagoginnen und -pädagogen und Kunstschaffende, die mit jungen Menschen (zw. 10 und 25 Jahren) arbeiten und mit diesen gemeinsam ein Projekt zum Thema LoveSpeech kreieren. Von den eingereichten Projekten erhalten drei Projekte je 3.000 Euro. Der Wettbewerb in der zweiten Sektion richtet sich direkt an alle jungen Menschen aus Berlin zwischen 10 und 25 Jahren, unabhängig pädagogischer Betreuung. Der 1. Preis erhält 500 Euro, der 2. Platz 300 Euro und der 3. Platz 200 Euro.

Eine unabhängige Jury wählt aus den eingegangenen Bewerbungen die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Der Jury gehören die Autorin und Poetry-Slammerin Zoe Hagen, die Autorin und Filmemacherin Marijana Verhoef und der Rapper und Produzent Volkan Türeli an.

Die Ausschreibung und Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/wettbewerbe/2020/.

Bewerbungen sind bis spätestens 06. Juli 2020 per E-Mail an berlin-gegen-gewalt@seninnds.berlin.de (Betreff: Wettbewerb) zu richten.

Zur Pressemitteilung vom 14.5.2020

Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen

Aus der Sitzung des Senats am 21. April 2020

Der Berliner Senat hat heute die Änderung der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV2 in Berlin beschlossen. Die wichtigsten Regelungen sind:

Grundsätzliches:

  • Die Berlinerinnen und Berliner sind weiter angehalten, die physisch sozialen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und dabei einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Dies gilt nicht für Ehe- oder Lebenspartnerinnen oder -partner oder Angehörige des eigenen Haushalts sowie für diejenigen, für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird dringend empfohlen, insbesondere in Einzelhandelsgeschäften und bei Kontakt mit Risikopersonen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ist ab dem 27. April 2020 eine textile Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Veranstaltungen, Versammlungen, Zusammenkünfte und Ansammlungen:

  • Veranstaltungen und Zusammenkünfte im privaten oder familiären Bereich von bis zu 20 Personen sind möglich, sofern diese aus zwingenden Gründen erforderlich sind. Hiervon erfasst sind insbesondere die Begleitung Sterbender, Trauerfeiern, Taufen und Trauungen.
  • Für ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel von bis zu 20 Teilnehmenden kann die Versammlungsbehörde bis zum Ablauf des 3. Mai 2020 auf Antrag Ausnahmen vom Verbot zulassen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Ab dem 4. Mai 2020 sind ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel sowie kultisch-religiöse Veranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmenden zulässig, soweit der Mindestabstand und die Einhaltung der Hygieneregeln gewährleistet sind.

Museen und Bibliotheken:

  • Museen, Gedenkstätten und ähnliche Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft können ab dem 4. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygieneregeln geöffnet werden. Öffentliche Bibliotheken dürfen ab dem 4. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygieneregeln für den Leihbetrieb geöffnet werden.

Einzelhandel:

  • Verkaufsstellen im Sinne des Berliner Ladenöffnungsgesetzes dürfen eine Verkaufsfläche von über 800 qm nicht für den Publikumsverkehr öffnen. Ausgenommen vom Verbot ist der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke einschließlich Spätverkaufsstellen, Abhol- und Lieferdienste, Wochenmärkte, Apotheken, Einrichtungen mit Sanitätsbedarf sowie zum Erwerb von Hör- und Sehhilfen, Drogerien, Tankstellen, Waschsalons, Reinigungen, der Zeitungsverkauf und Buchhandel, Einzelhandel für Bau-, Gartenbau- und Tierbedarf, Kfz-Handel, Fahrradgeschäfte, Handwerk und Handwerkerbedarf und Großhandel.
  • Bei der Öffnung von Verkaufsstellen mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 qm ab dem 22. April 2020 gilt für die Steuerung des Zutritts zur Sicherung ein Richtwert von maximal einer Person pro 20 m 2 Verkaufsfläche. Aufenthaltsanreize dürfen nicht geschaffen werden. Vorhandene Aufenthaltsangebote und Sitzgelegenheiten sind zu entfernen oder zu sperren.
  • Der Zutritt zu Einkaufszentren (Malls) ist vom Betreiber gesondert zu regulieren. Dabei gilt als Richtwert die Summe der maximal zulässigen Personenzahl für alle dort befindlichen Verkaufsflächen. Dazu muss der Zugang grundsätzlich nur über einen Eingang erfolgen, sofern nicht durch andere geeignete Maßnahmen sichergestellt werden kann, dass die maximal zulässige Personenzahl zu keinem Zeitpunkt überschritten wird. In den Wartebereichen dürfen sich nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig aufhalten. In den zentralen Zugangs- und Aufenthaltsbereichen dürfen keine Aufenthaltsanreize geschaffen werden, insbesondere sind diese von Verkaufsständen freizuhalten. Vorhandene Aufenthaltsangebote und Sitzgelegenheiten müssen entfernt oder gesperrt werden.

Badeanstalten, Sportstätten und Sportbetrieb:

  • Der Betrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Saunen, Dampfbädern, Sonnenstudios, Solarien u. ä. bleibt untersagt.
  • Erlaubt ist das kontaktlose Sporttreiben auf Sportanlagen im Freien, soweit es alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer anderen Person, ohne jede sonstige Gruppenbildung ausgeübt wird. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Die Nutzung fest installierter Sportgeräte für die individuelle Fitness (z.B. Calisthenics-Anlagen) bleibt weiterhin untersagt. Das Betreten der Gebäude zum ausschließlichen Zweck, das für die jeweilige Sportart zwingend erforderliche Sportgerät zu entnehmen bzw. zurückzustellen, ist zulässig. Umkleiden, Duschen, mit diesen verbundene WCs und sonstige Räumlichkeiten bleiben geschlossen. Gesonderte WC-Anlagen können geöffnet werden. Wiesen und Freiflächen der Sportanlage dürfen ausschließlich für die sportliche Betätigung genutzt werden. Sollten aufgrund der besonderen Beschaffenheit der Sportanlage Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können oder durch die Nutzenden tatsächlich nicht eingehalten werden, kann die Sportanlage durch die zuständige Stelle ganz oder zeitweise gesperrt werden.

Zoo, Tierpark und Botanischer Garten:

  • Die Außenbereiche der Zoologischen Garten Berlin AG und der Tierpark-Berlin Friedrichsfelde GmbH dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln mit Ausnahme der Tierhäuser für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Die Außenanlagen des Botanischen Gartens dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln ab dem 27. April 2020 geöffnet werden.

Frisörsalons:

  • Frisöre dürfen ab dem 04. Mai 2020 wieder öffnen.

Schulen und Hochschulen:

  • Öffentliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft einschließlich der Einrichtungen des Zweiten Bildungsweges dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln ab dem 27. April 2020 für den Lehrbetrieb geöffnet werden. Näheres dazu legt die zuständige Senatsverwaltung fest. Festlegungen zur abgestuften Öffnung nach Schularten, Schulstufen, Jahrgangsstufen und Bildungsgängen sowie zur Zulässigkeit von schulischen Veranstaltungen, die außerhalb von Schulen stattfinden, werden unter Berücksichtigung der Ergebnisse einer länderübergreifenden Abstimmung getroffen. Angebote der ergänzenden Förderung und Betreuung finden nicht statt. Schülerfahrten sind weiter untersagt.
  • Prüfungen dürfen unter Beachtung der Hygieneregeln durchgeführt werden.
  • Volkshochschulen, Musikschulen, Jugendkunstschulen, Jugendverkehrsschulen, Gartenarbeitsschulen sowie freie Einrichtungen im Sinne des Schulgesetzes und Fahrschulen dürfen vorerst nicht geöffnet werden.
  • Bibliotheken und Archive der Hochschulen dürfen unter Beachtung der Hygieneregeln ab dem 27. April 2020 für den Leihbetrieb geöffnet werden.

Die Verordnung im Wortlaut

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Geisel: „Werden mit großer Solidarität den Berliner Sport durch diese schwierige Zeit bringen“

Innen- und Sportsenator Andreas Geisel betont zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus, dass auch der Berliner Sport von den eingeleiteten Maßnahmen massiv betroffen ist: „Oberste Priorität hat jetzt die Eindämmung des Virus, um dessen weitere Ausbreitung zu reduzieren und die Krankenhaus-Ressourcen zu schonen. Parallel dazu gilt es, Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft und Unternehmen zeitnah anzuschieben. Wir alle müssen aber auch Sorge dafür tragen, dass der Sport und mit ihm die vielen Berliner Vereine die notwendige Unterstützung und Hilfe erfährt.“

Von der Untersagung des Sportbetriebs auf allen öffentlichen und privaten Sportstätten, in Schwimmbädern und Fitnessstudios sind die Nutzer, Betreiber und Träger von Sportanlagen, insbesondere die Vereine und Verbände im organisierten Sport, die Berliner Proficlubs, aber auch private Sportanbieter besonders hart betroffen. Ebenso verzeichnen Sportveranstalter und deren Dienstleister durch die Absage von Veranstaltungen enorme wirtschaftliche Einnahmeausfälle bis hin zur Bedrohung ihrer wirtschaftlichen Existenz.

„Für die sportaktiven Berlinerinnen und Berliner ist die aktuelle Situation eine echte Herausforderung. Ohne Sportanlagen kein Sportbetrieb, ohne Sportbetrieb ein Mangel an Alltag, Bewegung und sozialen Kontakten. Dennoch appelliere ich an die Sportgemeinde, physische Begegnungen mit Menschen möglichst zu vermeiden und die Verhaltensempfehlungen des Robert-Koch-Instituts ernst zu nehmen und sich strikt daran zu halten“, so Sportsenator Andreas Geisel weiter.

Er begrüßt die kreativen Initiativen der Vereine, die sich mit Heimtrainingsplänen oder kleineren Unterrichtseinheiten für zu Hause – wie dies inzwischen z.B. ALBA Berlin anbietet – an die jungen Nachwuchssportlerinnen und -sportler richten. „Das stimmt mich alles zuversichtlich. Ich möchte aber auch alle dazu aufrufen, ihrem Verein unbedingt die Treue zu halten. Mitgliedsaustritte würden die Situation noch verschlimmern. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam mit großer Solidarität den Berliner Sport durch diese schwierige Zeit bringen werden.“

Link zu Pressemitteilung vom 20.3.2020

Presse:
ZDF SPORTreportage: Breitensport und Corona – Vereinssterben droht; 22. März 2020

Grußwort zu den Special Olympics Wintergames 2020 in Berchtesgaden

Liebe Sportfreunde,

zu den nationalen Winterspielen von Special Olympics Deutschland wird Sportdeutschland den Blick in der ersten Märzwoche auf die Athletinnen und Athleten in Berchtesgaden richten. Mit ihren sportlichen Leistungen und mit ihrer Begeisterung werden sie dem sportlichen Miteinander von Menschen mit geistiger Behinderung eine starke Stimme geben.

Jeder und jede Einzelne hat für diese nationalen Winterspiele hart trainiert. Ich wünsche allen Aktiven sehr, dass sie ihre persönlichen Ziele erreichen und trotz des sportlichen Ehrgeizes die Freude am Miteinander während und außerhalb der Wettkämpfe genießen werden. Das Gesundheits- und Rahmenprogramm werden dazu viele Gelegenheiten bieten.

Nach den Winterspielen in Berchtesgaden wird die Special Olympics-Familie im Jahr 2022 in Berlin erwartet. Die nationalen Sommerspiele von Special Olympics Deutschland werden uns zusammen mit den Special Olympics World Summer Games 2023 dabei helfen,  Berlin zu einer inklusiven Stadt zu entwickeln. Wir wollen ein Fest der Lebensfreude, Toleranz und Verständigung feiern.

Allen Teilnehmenden an den nationalen Winterspielen 2020 in Berchtesgaden wünsche ich viel Erfolg und viele schöne Erlebnisse. Genießen Sie die Winterspiele!

Aleksander Dzembritzki
Staatssekretär für Sport des Landes Berlin

veröffentlicht unter: www.so-bb.de

Woche im Zeichen der Special Olympics

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen der Special Olympics-Bewegung: Zu Gast in der Sportmetropole war eine Delegation um den Chairman von SOI, Timothy Shriver, den Neffen von John F. Kennedy.

Neben einem Empfang beim Bundespräsidenten im Schloss Bellevue und Auftritt im Sportausschuss im Deutschen Bundestag, stattete die Gäste am 31.1. auch dem Berliner Abgeordnetenhaus einen Besuch ab. Am Abend zuvor, empfingen wir sie zu einem Essen am Frankfurter Tor.

Berlin ist im Jahr 2023 Ausrichter der Welt-Sommerspiele und wird ein Jahr zuvor die nationalen Spiele ausrichten. Special Olympics haben sich unter dem Motto „unified“ zum Ziel gesetzt, Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung durch das Mittel des Sports besser in die Gesellschaft zu integrieren. Im Vordergrund steht dabei nicht der Leistungsansatz, sondern die Inklusion der Menschen.

Pressemitteilung der SenInnDS vom 30.1.2020

Ehrung für Wolfgang Watzek

Eine besondere Ehre wurde mir zu Teil, als ich Wolfgang Watzek für seine Verdienste um den Berliner Skisport mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland auszeichnen dürfte.

Da ich selbst begeisterter Skifahrer und Skilehrer-Ausbilder im Berliner Skiverband bin, war es mir eine Herzensangelegenheit die Auszeichnung zu überreichen. Die Berliner Schneehasen sind ein wesentlicher Bestandteil der Berliner Skisports und was viele nicht wissen, zählt der Berliner Skiverband zu den größten Sportverbänden der Stadt.

Presse:

Berliner Woche: Stolzer Schneehase – Wolfgang Watzek für seine Verdienste um den Berliner Skisport hoch geehrt; 30. Januar 2020

Runder Tisch zur Gewalt gegen Schiedsrichter

Zu einem Runden Tisch zur Gewalt gegen Schiedsrichter hatte ich am 14. Januar 2020 in meiner Funktion als Vorsitzender der Landeskomission „Berlin gegen Gewalt“ geladen.

Fachleute vom Berliner Fußballverband, der Polizei und Akteure der Gewaltprävention waren gekommen und diskutierten das Thema ausführlich.

Wir müssen einfordern, dass Gewalt auf dem Fußballplatz sofort geahndet und erst Recht Gewaltakte gegen Schiedsrichter zur Anzeige gebracht werden. Hier reicht es nicht aus, auf die Spielberichtsbögen zu verweisen. Es greift das Strafgesetzbuch.

Auch beim Neujahrsempfang des Berliner Fußballverbands sprach ich dieses Thema an.

Presse:
RTL online:  Polizei bei Gewalt gegen Schiedsrichter; 19. Januar 2020
B.Z.: Gewalt gegen Schiedsrichter – Polizeieinsatz gefordert! 18. Januar 2020

Grüße zum Jahreswechsel

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Sportmetropole Berlin,

das Ende des Jahres rückt näher und so lohnt es sich auf das Erreichte im vergangenen Jahr zurückzublicken: Mit den „FINALS“ ist uns die Premiere eines Veranstaltungsformats gelungen, auf die wir ganz besonders stolz sind und welches hoffentlich in Serie geht. Die Zeichen einer Wiederholung stehen auf grün und so sind wir guter Dinge uns auch künftig wieder herausragende Leistungen der deutschen Athletinnen und Athleten bestaunen zu können. Unter Beweis gestellt haben wir u.a. auch, dass ein solches Multisportformat zeitlich und örtlich gebündelt keinesfalls aus der Zeit gefallen ist.

Gern erinnern wir uns auch an die Handball WM am Anfang des Jahres, den Bogensport-Weltcup, das Champions League-Finale im Volleyball oder die Islandpferde WM. Die Sportmetropole Berlin bietet neben den regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen von internationalem Rang wie Berlin Marathon oder DFB-Pokalfinale auch viele Angebote für die ganze Breite des Sports.

Ein besonderer Höhepunkt war der erstmalige Aufstieg des 1. FC Union Berlin in die Fußball-Bundesliga. Seitdem sorgen die Eisernen auch in der 1. Liga für Furore und bereichern mit spannenden Derbys mit Hertha BSC den Hauptstadtsport.

Viele weitere Projekte haben wir angeschoben und auf den Weg gebracht: Die Sportanlagennutzungsverordnung wird überarbeitet und im kommenden Frühjahr aktualisiert sein. Für unsere Liegenschaften im Olympia- und Jahnsportpark sowie im Sportforum Berlin entwickeln wir Konzepte zur mittel- und langfristigen Gestaltung und Weiterentwicklung. Die baulichen Maßnahmen zur Abdichtung der Maifeldtribünen als Grundlage für die dortige Einrichtung des Sportmuseums haben begonnen. Im Rahmen der Schulbauoffensive beteiligen wir uns an vielen Maßnahmen, die dem Sport in der wachsenden Stadt zusätzliche Möglichkeiten vor allem in gedeckten Sportanlagen zu Nutze kommen sollen.

Die Berliner Bäderbetriebe haben erstmalig ein Außenbecken mit einer Traglufthalle überspannt. Der vom Abgeordnetenhaus und der Rot-rot-grünen Regierungskoalition beschlossene Mittelaufwuchs macht sich allmählich bemerkbar. Mehr und mehr Bäder werden nach Jahren des Sparens saniert und modernisiert.

Zu guter Letzt hat das Abgeordnetenhaus nach intensiven Beratungen Mitte Dezember auch einen neuen Doppelhaushalt für die Jahre 2020/21 aufgestellt. Der Sport profitiert von einer Finanzierung mit Augenmaß und Weitsicht. Die Übungsleiterinnen und Übungsleiter profitieren von einer besseren Ausstattung über den LSB. Viele etablierte Maßnahmen und Programme werden weiterlaufen und sind solide aufgestellt. Das schafft Planungssicherheit für Vereine und Akteure im Sport.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich auf diesem Weg frohe und erholsame Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2020! Ich freue mich, wenn wir auch im kommenden Jahr wieder vieles gemeinsam für den Sport bewegen können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Aleksander Dzembritzki