DIE FINALS 2022 IN DER SPORTMETROPOLE BERLIN – ARD UND ZDF BERICHTEN LIVE

Pressemitteilung

Die Sportmetropole Berlin wird vom 23. bis 26. Juni 2022 wieder Gastgeberin des innovativen Multisportevents „Die Finals – Berlin 2022“ sein. ARD und ZDF werden an den vier Wettkampftagen die Deutschen Meisterschaften in 15 Sportarten mit einer umfangreichen Berichterstattung begleiten: Dazu gehören allein 30 Stunden Live-Übertragungen im TV sowie ein vielfältiges Livestream-Angebot.

Nach den erfolgreichen Finals 2019 in Berlin und 2021 gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen haben die Sportmetropole Berlin, die beteiligten Nationalen Sport-Fachverbände sowie ARD und ZDF die vorläufige Planung für „Die Finals – Berlin 2022“ verabschiedet. Die Sportarten sind wie in den vergangenen Jahren vielfältig: Geplant sind unter anderem Wettkämpfe im Kanu-Rennsport, Rudern, Schwimmen, Wasserspringen, Radsport-Trial, Leichtathletik, Bogensport, Moderner Fünfkampf, Triathlon, Tischtennis, Gerätturnen, Rhythmische Sportgymnastik, Trampolinturnen, Fechten sowie im 3×3 Basketball.

Die Berlinerinnen und Berliner sowie ihre Gäste können sich sowohl auf sportliche Höchstleistungen als auch auf attraktive Mitmachangebote freuen: Mit der Durchführung der Finals 2022 im Anschluss an die Nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland e.V. vom 19. bis 24. Juni 2022 in Berlin, bietet sich eine herausragende Chance für tatsächlich gelebte Inklusion in der Gesellschaft und insbesondere im Sport. Darüber hinaus findet zeitgleich am 25. und 26. Juni 2022 das Familiensportfest des Landessportbundes Berlin im Olympiapark statt.

Die ARD unter Federführung des Rundfunk Berlin-Brandenburg und das ZDF planen erneut eine aufwändige Produktion der Multisport-Veranstaltung und großflächige Übertragungen in ihren Hauptprogrammen, im Hörfunk und im Netz.

Das detaillierte Programm soll im Januar 2022 vorgestellt werden. Für die Sportarten Leichtathletik, Turnen und Schwimmen können Tickets erworben werden. Nähere Informationen unter:
www.leichtathletik.de
www.dtb.de/finals2022
www.schwimm-dm.de

Medienkontakte

Senatsverwaltung für Inneres
und Sport des Landes Berlin
Pressestelle
pressestelle@seninnds.berlin.de
+49 (30) 90223 – 2731

ZDF
Thomas Stange
HA Kommunikation
Stange.T@zdf.de
+49 (6131) 70 – 15715 / +49 (172) 6155 996

Erstes Deutsches Fernsehen
Swantje Lemenkühler
ARD Programmdirektion | Koordination Sport
Swantje.Lemenkuehler@ard.de
+49 (89) 558944780

Berliner Bäderbetriebe: Marie Rupprecht wird neue Vorständin für Finanzen und Personal

Der Aufsichtsrat der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) hat die Vorstandsfunktion für Finanzen und Personal neu besetzt. Zum 1. Januar 2022 wird Marie Rupprecht die Position bei den BBB übernehmen. Sie tritt damit die Nachfolge von Annette Siering an, die von Mai 2013 bis April 2021 bei den BBB als Vorständin für Finanzen und Personal tätig war.

Marie Rupprecht (40) studierte European Business Administration in Berlin und Cambridge und leitet seit 2017 den Bereich Corporate Governance bei den Berliner Wasserbetrieben. Zuvor war Marie Rupprecht bereits in verschiedenen leitenden Funktionen und Geschäftsbereichen bei einer der vier großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Berlin tätig.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der BBB und Senator für Inneres und Sport Andreas Geisel wünscht Marie Rupprecht für die Erfüllung ihrer Aufgaben viel Erfolg und bedankt sich gleichzeitig bei Annette Siering für ihre jahrelange Tätigkeit für die BBB.

Marie Rupprecht übernimmt gleichzeitig auch die Geschäftsführung der BBB Infrastruktur-Verwaltungs GmbH als Eigentümergesellschaft der Bäder und wird diese gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Berliner Bäder-Betriebe Dr. Johannes Kleinsorg leiten.

Darüber hinaus ist Dr. Johannes Kleinsorg (59), seit 1. September 2019 Vorstandsvorsitzender der Berliner Bäder-Betriebe und Geschäftsführer der BBB Infrastruktur-Verwaltungs GmbH, vorzeitig bis zum 31. August 2027 bestätigt worden. Die Wiederbestellung erfolgte durch die Aufsichtsräte der Unternehmen.

Sportverwaltung und Hertha BSC verständigen sich auf Zuschauerbeschränkung bereits beim nächsten Heimspiel

Pressemitteilung vom 25.11.2021

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport und Hertha BSC haben sich darauf verständigt, die Zuschauerzahl beim Heimspiel von Hertha BSC gegen den FC Augsburg am 27. November 2021 zu begrenzen. Statt der theoretisch möglichen rund 74.000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden nur maximal 39.738 im Olympiastadion unter 2G+-Bedingungen zugelassen. Das entspricht bereits den Vorgaben der geänderten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die der Senat gestern beschlossen hat: Bei Zuschauerzahlen über 5000 können noch 50 Prozent der restlichen freien Platzkapazität ausgelastet werden.

Eigentlich tritt die Beschränkung der zulässigen Personenzahl bei Großveranstaltungen erst ab dem 1. Dezember 2021 in Kraft. Im Einvernehmen haben die Senatsverwaltung für Inneres und Sport und Hertha BSC entschieden, diese schon vorab umzusetzen. Alle Zuschauerinnen und Zuschauer müssen geimpft oder genesen sein und zusätzlich eine medizinische oder eine FFP2-Maske tragen – auch auf dem zugewiesenen Sitzplatz.

Dazu sagte Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Nur weil eine volle Auslastung der Stadionkapazität formal noch möglich wäre, muss man das nicht tun. Ich bin Hertha BSC für ihr verantwortungsvolles Handeln sehr dankbar. Die vierte Welle werden wir nur brechen können, wenn alle an einem Strang ziehen: Politik, Vereine und Fans. Solidarisches und verantwortungsbewusstes Handeln ist das Gebot der Stunde.“

Thomas Herrich, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC: „Die Gesundheit der Gesellschaft steht stets an erster Stelle. Wir sind uns als Veranstalter einer Großveranstaltung dieser Verantwortung bewusst und möchten daher die erst am 01.12.2021 in Kraft tretende Verordnung bereits jetzt umsetzen. Bei den Optionen hinsichtlich 2G+ (zusätzlicher Test, Abstand oder Mund-Nasen-Schutz) haben wir uns für die Maskenpflicht auch am Sitzplatz entschieden, da sie am einfachsten für unsere Fans umzusetzen ist.“

Sportministerkonferenz in Koblenz

Am 4. / 5. November fand die Sportministerkonferenz in Koblenz statt. Es war mir als Vertreter des Landes Berlins eine Ehre dabei zu sein und ich freue mich über die gefassten beschlüsse zu den Special Olympics 2023 und zur Aufteilung zwischen Bund und Ländern bei der Kostendeckung zu den Sicherheitsanforderungen bei der UEFA EURO 2024.

Link zur SMK 2021

Pressemitteilung

Sportministerkonferenz fasst auf Berliner Initiative Beschlüsse zu Special Olympics 2023 und UEFA EURO 2024

Am 4./5. November 2021 fand die 45. Sportministerkonferenz (SMK) in Koblenz (Rheinland-Pfalz) statt. Auf Initiative des Landes Berlin haben die Sportministerinnen und -minister sowie Sportsenatorinnen und -senatoren der Länder mit einem Beschluss die landesweiten Aktivitäten rund um die Special Olympics Weltspiele (SOWG) 2023 in der Sportmetropole Berlin begrüßt und deren Bedeutung für die Inklusion gewürdigt. Die Special Olympics sind die weltweit größte inklusive Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

„Bei den Special Olympics geht es um mehr Sichtbarkeit, mehr Teilhabe an der Gesellschaft und mehr Gleichberechtigung in nachhaltig inklusiven Strukturen“, sagte Aleksander Dzembritzki, Sportstaatssekretär des Landes Berlin, in seiner Rede zur Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister der Länder.

Die SMK empfiehlt, zur Unterstützung des Host Town Programms 170 Nationen/170 Kommunen landesweite Netzwerkstrukturen und eine ressortübergreifende Zusammenarbeit zu etablieren. So haben bereits mehr als 275 Kommunen aus allen Bundesländern ihr Interesse bekundet, im Vorfeld der Weltspiele eine internationale Delegation zu beherbergen. Darüber hinaus begrüßt die SMK, dass sich die Innenministerkonferenz auf ihrer nächsten Sitzung mit dem deutschlandweiten Fackellauf anlässlich der SOWG 2023 befassen will und bittet die für Jugend und Schule zuständigen Fachministerkonferenzen, die Umsetzung der begleitenden Jugend- und Schulprogramme zu unterstützen.

Diese Programme sind Teil der zwei Nachhaltigkeitsprogramme, die für den Aufbau von nachhaltig inklusiven Strukturen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und für eine Sensibilisierung der Gesellschaft – nicht nur in Berlin, sondern bundesweit – entwickelt wurden.

Neben den SOWG 2023 kann sich Berlin als eine der Gastgeberstädte mit der Fußball-Europameisterschaft 2024 (UEFA EURO 2024) auf eine weitere Sportgroßveranstaltung von enormer nationaler und internationaler Bedeutung freuen.

Bund und Länder stehen gemeinsam in der Verantwortung, die damit verbundenen Chancen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die internationale Wahrnehmung Deutschlands zu nutzen. Gleichzeitig erkennt die SMK die für die Ausrichterstädte bzw. betreffenden Bundesländer wie Berlin erhebliche finanzielle Belastung, insbesondere für die Gewährleistung der Öffentlichen Sicherheit, an. Die SMK bittet die Innenministerkonferenz, mit dem Bund hier ein faires Konzept zur Verteilung der finanziellen Belastungen im Bereich der Sicherheitskosten im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024 zu entwickeln.

Hintergrund

Die Special Olympics wurden 1968 in den USA von Eunice Kennedy Shriver, Schwester von John F. Kennedy, gegründet. Mittlerweile gibt es die Special Olympics in mittlerweile über 170 Nationen mit über 5,7 Millionen Mitgliedern. Die Athletinnen und Athleten stehen hier im Vordergrund, das Vorantreiben von Inklusion ist das übergeordnete Ziel. Die Special Olympics Weltspiele 2023 werden durch das Land Berlin und den Bund gefördert.
Die UEFA EURO 2024 findet vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 in insgesamt 10 Städten Deutschlands statt. Berlin wird mit dem Olympiastadion als Größtem aller Austragungsorte Gastgeberin für mindestens sechs Spiele sein. Die Außerdem übernimmt das Land Berlin die Veranstalterrolle für das „Host City Programm“ mit einer Fan-Zone außerhalb des Olympiastadions.

Die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Berlin wird vielfältig, inklusiv und nachhaltig

UEFA und Sportmetropole Berlin stellen Veranstaltungslogo der UEFA EURO 2024 vor

Der europäische Fußballverband UEFA hat am Abend gemeinsam mit der Sportmetropole Berlin das Veranstaltungslogo der UEFA EURO 2024 mit einer beeindruckenden Lichtshow im Olympiastadion der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Berlin wird mit dem Olympiastadion als Größtem aller Austragungsorte Gastgeberin für voraussichtlich sechs Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2024 sein. Diese findet vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 in insgesamt 10 Städten Deutschlands statt. Außerdem übernimmt das Land Berlin die Veranstalterrolle für das „Host City Programm“ mit einer Fan-Zone außerhalb des Olympiastadions.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller: „Wir wollen den Berlinerinnen und Berlinern und den vielen Fans aus den unterschiedlichsten Ländern in der Sportmetropole Berlin einen weiteren unvergesslichen Fußballsommer bieten. Nach den vielen Monaten der Einschränkungen auch im Sport bereitet sich Berlin schon jetzt auf dieses sportliche Großereignis vor. Die Fußball-Europameisterschaft soll für unsere Gäste ein besonderes Erlebnis werden: im Olympiastadion, dem größten Austragungsort der EURO 2024. Und das farbenfrohe Logo spiegelt genau das wieder, was wir 2024 in Berlin sehen wollen: Die Vielfalt der Fans und ganz Europa zu Gast in Berlin.“

Das Land Berlin stellt Mittel in Höhe von 47,1 Mio. für die Fußball-Europameisterschaft 2024 zur Verfügung. Hiervon sollen 24,9 Mio. Euro dem Olympiastadion und dem Olympiapark Berlin für sportanlagenbezogene Maßnahmen und nachhaltige Investitionen zu Gute kommen.

Dazu Sportsenator Andreas Geisel: „Der Senat von Berlin hat bereits im letzten Jahr den Grundstein dafür gelegt, diese Fußball-Europameisterschaft im Sinne der Teilhabe und Nachhaltigkeit aktiv mitzugestalten. Die Fußballfans erwartet bei der EURO 2024 deshalb nicht nur ein buntes Fest, sondern auch ein nachhaltig modernisiertes und möglichst barrierefreies Olympiastadion. Insgesamt wird unsere Stadt wirtschaftlich und kulturell von der der EURO 2024 profitieren – das haben vergangene Sportgroßveranstaltungen gezeigt.“

Der Präsident des Berlin Fußball-Verbands Bernd Schultz erklärt: „Die Austragung der EURO 2024 ist ein Leuchtturm für die Sportmetropole Berlin und den Fußball in der Hauptstadt. Durch die nachhaltige und inklusionsgerechte Modernisierung des Olympiastadions und des Olympiaparks wird die Attraktivität des Standorts für Sportveranstaltungen gesteigert. Darüber hinaus erhoffe ich mir durch die Begeisterung, die bei solchen Großveranstaltungen entsteht, auch für die Mitgliederentwicklung im Amateurfußball positive Effekte.“

Johannes Axster, Mitgründer von streetfootballworld: „Die EURO 2024 bietet eine einmalige Gelegenheit, zu demonstrieren, welchen Beitrag der Fußball zu Mensch und Umwelt leisten kann. Wenn wir es schaffen, im Rahmen der Europameisterschaft möglichst viele dafür zu begeistern, sich für Nachhaltigkeit zu engagieren, kann aus Berlin und Deutschland heraus ein neuer Standard für das Zusammenspiel von Sport – Gesellschaft – Umwelt gesetzt werden. Wir freuen uns darauf, diese Aufgabe zusammen mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, dem Berliner Fußball-Verband und den vielen innovativen Akteur*innen in Berlin anzugehen. Auf ein tolles und gleichsam relevantes Fußballfest 2024 in Berlin.“

Wie kann die EURO 2024 in Berlin ökologisch verträglich durchgeführt werden? Was kann zur sozialen Wirkung der EURO 2024 in Berlin beitragen? Wie kann ein stadtweites Sport- und Kulturprogramm aktive Teilhabe an der EURO 2024 herstellen? Zur Beantwortung dieser Fragen startet die Senatsverwaltung für Inneres und Sport ein Beteiligungsverfahren für Partner und Organisationen, die die EURO 2024 in Berlin im Sinne der Nachhaltigkeit mitgestalten wollen.

Pressemitteilung vom 5.10.2021

Special Olympics Berlin: Landesspiele Berlin 2021 im August Wiedereinstieg in Bewegung und Sport stehen im Fokus

Pressemitteilung auf: www.specialolympics.de

Nach langer Zeit ohne sportliche Wettbewerbe freuen sich mehr als 500 Special Olympics Athletinnen und Athleten auf ihre „Landesspiele Berlin 2021“, die vom 13. bis 15. August an mehreren Sportstätten der Hauptstadt ausgetragen werden.

„Sport treiben zu können, ist für unsere Athletinnen und Athleten ein ganz wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Das haben wir in den zurückliegenden Monaten immer wieder von ihnen gehört. Wie sehr sie das Training mit ihrer Gruppe und auch die Wettkämpfe vermissen. Sie haben, wie wir alle, eine sehr schwierige Zeit hinter sich. Die Vorfreude auf die Landesspiele ist extrem groß. Es sind die ersten der Special Olympics in Deutschland nach den Pandemie-bedingten Einschränkungen.

Wir alle bedauern sehr, dass aufgrund der Hygiene-Maßnahmen noch keine Zuschauer die Wettbewerbe verfolgen dürfen. Wir alle hoffen aber auch, dass dies bei den Nationalen Spielen im kommenden Jahr und bei den Special Olympics World Games 2023 in Berlin wieder anders sein wird. Unsere Sportlerinnen und Sportler haben diese Großereignisse jedenfalls schon vor Augen. Da wollen sie dabei sein und mitmachen. Egal, ob als Mitglied der deutschen Delegation, als Volunteer oder Fan. Dann wie heute gilt – endlich wieder bei den Spielen dabei sein zu können“, sagt Matthias Haupt, Projektleiter Landesspiele Berlin 2021

„Auf dieses Wochenende freuen wir uns schon sehr lange. Wir wussten ja gar nicht, ob in diesem Jahr noch Wettbewerbe stattfinden werden. Es war extrem schwer, sich immer wieder zum Training aufzuraffen. Schlimm war auch oft allein trainieren zu müssen. Viele von können auch gar nicht allein trainieren. Klasse, dass wir jetzt wieder alle zusammenkommen können. Viele von uns denken auch schon an die Nationalen Spiele nächstes Jahr in Berlin. An diesem Wochenende antreten zu können, gibt uns allen ja auch ein Gefühl für das, was nächstes Jahr in Berlin los sein wird. Das gibt uns allen viel Motivation“, sagt Dennis Mellentin, Athletensprecher, SOBER.

Die Wettbewerbe in 10 Sportarten an 4 Wettkampfstätten stellen einen ersten Schritt in der Vorbereitung auf die Special Olympics Nationalen Spiele 2022 (19. bis 24. Juni 2022) dar. Aufgrund der Pandemie wurde allerdings der sonst übliche Qualifikations-Modus für Nationale Spiele von Special Olympics Deutschland (SOD) ausgesetzt. Auch aufgrund des langen Trainingsausfalls. Bei den Landesspielen geht es vorwiegend um den Wiedereinstieg in das Sportreiben. Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse und der Wiedereinstieg in Bewegung und Sport stehen im Fokus.

Pressemitteilung: Senator Geisel besucht Leuchttürme der Gewaltprävention in Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung vom 21.6.2021

Berlin Senator für Inneres und Sport Andreas Geisel besuchte am Montag Projekte in Marzahn-Hellersdorf, die sich für sichere, lebenswerte und gewaltfreie Nachbarschaften und öffentliche Räumen einsetzen.

„Mit seiner sportorientierten Sozialarbeit ist der Bezirk ein besonderer Leuchtturm der Prävention. Sport verbindet, Sport schützt und Sport macht stark. Stark gegen Gewalt. Sport zeigt, dass man Dinge im Team lösen kann, wenn sich alle gegenseitig unterstützen“, sagte Andreas Geisel.

In der Jugendfreizeiteinrichtung „Eastend-Berlin“ informierte sich Senator Geisel über die tägliche Arbeit der Projekte „Juvenile Raumerschließung“ und „Wissen ist Zukunft 2.0“. Auf dem Dach der Einrichtung spielten Schülerinnen und Schüler des Barnim Gymnasiums mit dem Nationalspieler Jonas Mattisseck von Alba Berlin eine Runde Basketball.

Im Libertypark, einem beliebten Treffpunkt für BMXer, Inlineskater und Skateboarder,  traf Innensenator Geisel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sportorientierten Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „SENFTE 10“, die über ihr Projekt „Gemeinsam gegen Gewalt“ berichteten. Im Libertypark mit dabei war auch die Berliner Skateboarderin Lilly Stoephasius. Sie wird die jüngste deutsche Teilnehmerin bei den Olympischen Spielen in Tokio sein. 2021 wurde sie 2021 zum dritten Mal deutsche Meisterin in der sogenannten Park-Disziplin.

Alle Projektpartner hoben bei dem Bezirksrundgang die aktive Zusammenarbeit

im Bezirk Marzahn-Hellersdorf hervor. „Erfolgreiche präventive und sozialpädagogische Arbeit ist erfolgreich, wenn sie vertrauensvoll und auf Augenhöhe verläuft“, sagte Berlins Innensenator Geisel zum Abschluss seines Besuches. Er dankte allen, die sich für gewaltfreie Nachbarschaften und öffentliche Räume in Marzahn-Hellersdorf einsetzen.

Mit dem „Berliner Modell“ der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention konnte in den letzten Jahren ein starkes Netzwerk aufgebaut und stabile Strukturen geschaffen werden. Unter der Koordination der Landeskommission Berlin gegen Gewalt wurden seit 2017 in allen Berliner Bezirken Präventionsräte oder vergleichbare Arbeitsgremien eingerichtet. Hier setzen sich Akteurinnen und Akteure aus der Bezirkspolitik, der Verwaltung, freien Trägern und zivilgesellschaftlichen Gruppen für gewaltfreie, sichere und lebenswerte Nachbarschaften und öffentliche Räume in Berlin ein.

Der Kiezrundgang in Marzahn-Hellersdorf war der letzte einer Reihe von drei Besuchen im Zusammenhang mit dem geplanten Landespräventionsgesetz, das die Präventionsarbeit in Berlin auf eine gesetzlich verankerte und damit zukunftsfähige Grundlage stellen soll.

Presse:
Berliner Morgenpost: Innensenator schaut sich Anti-Gewalt-Projekte im Kiez an; 21.6.2021

Ausschreibung des Berliner Präventionspreises 2021 – „Wir stärken Berlin“

Pressemitteilung vom 11.6.2021

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt hat den Berliner Präventionspreis 2021 ausgeschrieben. Unter dem Motto „Wir stärken Berlin“ geht es darum, sich gemeinsam gegen Gewalt im Netz stark zu machen, Opfer von Extremismus zu stärken und sich gegenseitig und durch Input von Experten und Expertinnen zu empowern. Mit der Verleihung dieses Preises werden seit dem Jahr 2000 besondere Leistungen im Bereich der Gewalt- und Kriminalitätsprävention gewürdigt und unterstützt. Der Berliner Präventionspreis wird traditionell am Berliner Präventionstag verliehen, der in diesem Jahr am 27. Oktober 2021 stattfindet.

Diesmal sollen künstlerisch tätige Menschen in Berlin ausgezeichnet werden, die in der Corona-Pandemie den Kontakt mit jungen Menschen pflegen und Möglichkeiten der Partizipation in künstlerischen Projekten anbieten, um die Resilienz junger Menschen zu stärken. Kulturinstitutionen, Künstlerinnen und Künstler, die in Berlin ansässig sind und deren Projekte überwiegend junge Berlinerinnen und Berliner ansprechen, sind aufgerufen, sich zu bewerben. Es können Projekte aller Kultur- und Kunstsparten – insbesondere Beiträge, die sich mit dem Zusammenleben in Vielfalt, gegen Hass und gruppenbezogene Gewalt sowie Gewalt und Prävention im digitalen Zeitalter befassen – eingereicht werden.

„Berlin ist die Stadt der Freiheit, Toleranz, Vielfalt und Hotspot der Kreativität. Wir ermutigen Kunst- und Kulturschaffende, die Bedeutung von Kunst und Kultur für unsere kreative, gewaltfreie und demokratische Gesellschaft aufzuzeigen. Der Berliner Präventionspreis 2021 möchte den stärkenden Einfluss von Kunst und Kultur für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt würdigen. Damit zeigt sich in diesem Jahr der Berliner Präventionspreis auch als starke Marke unserer Kulturhauptstadt Berlin“, sagt Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und Sportstaatssekretär des Landes Berlin.

Eine unabhängige Jury wählt aus den eingegangenen Bewerbungen die Preisträger aus. Der Jury gehören die Kulturwissenschaftlerin und Kunstvermittlerin Silke Ballath, die zur Schnittmenge von Kunst und Bildung forscht, der Rapper, Schauspieler, Streetworker und Hip-Hop-Dozent Matondo Castlo sowie die Choreografin und Kunst- und Kulturvermittlerin Bahar Meriç an.

Einsendungen richten Sie bitte per E-Mail an Berliner-Praeventionspreis@SenInnDS.berlin.de (Motto »Berliner Präventionspreis 2021 – Wir stärken Berlin«). Einsendeschluss ist Montag, der 06. September 2021. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Alle drei prämierten Präventionsprojekte erhalten ein Preisgeld in unterschiedlicher Höhe: 1. Platz 3.000 €, 2. Platz 2.000 €, 3. Platz 1.000 €

Die Ausschreibung und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/berliner-praeventionspreis

Schwimmen in Berliner Bädern für Polizei und Feuerwehr jetzt unentgeltlich möglich

Das Land Berlin macht durch weiteres Angebot den Polizei- und Feuerwehrwehrberuf attraktiver

Die Polizei Berlin und die Feuerwehr haben mit den Berliner Bäder-Betrieben eine Kooperationsvereinbarung zum Dienstsport und Gesundheitsmanagement abgeschlossen. Dies betrifft den Kauf von Eintrittskarten durch die beiden Behörden für ihre Beschäftigten.

Damit können die Beschäftigten der Berliner Polizei und Berliner Feuerwehr einschließlich der Freiwilligen Feuerwehr im Rahmen des Dienstsportes und des Gesundheitsmanagements unentgeltlich Schwimmen gehen. Die Beschäftigten sind gehalten, sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit fit zu halten und jederzeit in der Lage zu sein, Menschen – wenn notwendig – vor dem Ertrinken zu retten. Daher bietet das Land Berlin seinen Polizistinnen und Polizisten und Feuerwehrangehörigen die Möglichkeit, in fast allen Bädern der Berliner Bäder-Betriebe an, unentgeltlich Schwimmen zu gehen.

Die bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport eingerichtete „Projektgruppe Mehr Blau und Rot in Berlin“ hat im letzten Jahr eine Reihe von Maßnahmen erarbeitet, um den Polizei- und Feuerwehrberuf attraktiver zu machen. Zu den zentralen Maßnahmen gehören der Bau von Appartements für Anwärterinnen und Anwärter des Polizeivollzugsdienstes und des Feuerwehrtechnischen Dienstes in Berlin-Spandau und die Bezuschussung des Führerscheins der Klasse B.

Berlins Innensenator Andreas Geisel sagte dazu: „Wir brauchen dringend viele junge Menschen, die sich für den Polizei- und Feuerwehrberuf interessieren und auch bewerben. Aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren werden wir tausende junger Menschen bei der Polizei und Feuerwehr einstellen. Ihnen müssen wir eine attraktive Arbeitsumgebung ermöglichen und besondere Anreize schaffen. Das unentgeltliche Schwimmen ist dabei ein kleiner, aber wichtiger Baustein.“

Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik: „Aktuell kehrt Stück für Stück ein wenig Normalität in unsere Leben zurück, auch Sport mit all seinen Facetten zählt dazu. Wie vieles waren auch hier die Möglichkeiten im vergangenen Jahr stark eingeschränkt. Umso glücklicher und dankbarer bin ich, dass meine Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit erhalten, durch dieses Angebot zusätzlich etwas Lebensqualität zurückzugewinnen sowie sich körperlich und mental so fit zu halten, dass sie den tagtäglichen Herausforderungen und Belastungen der Hauptstadtpolizei gewachsen sind.“

Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen: „Das kostenfreie Schwimmen wird unseren Einsatzkräften rundum zugutekommen. Für die Aufgaben als Feuerwehrfrau oder -mann ist es unabdingbar sich fit zu halten. Das gilt sowohl für die Berufsfeuerwehr als auch für die Ehrenamtlichen in den Freiwilligen Feuerwehren. Über die neue Möglichkeit für unsere Einsatzkräfte freue ich mich sehr.“

Pressemitteilung vom 26.05.2021

Einladung: Online-Workshop Olympiagelände: „Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“

Landesdenkmalamt Berlin und Landessportbund Berlin – in Kooperation mit der TU Berlin – laden ein zum Online-Workshop über das Berliner Olympiagelände. Er findet am 8. Juni 2021 statt.

Das Berliner Olympiagelände ist vieles — Denkmal und Zeugnis der Olympischen Idee, Zentrum für Breiten-und Spitzensport, Ort für Kulturveranstaltungen und Grünraum, NS-Erbe und eine der bedeutendsten Sportanlagen des 20. Jahrhunderts.

Der Umgang mit dem vielschichtigen Gelände birgt Herausforderungen und Chancen gleichermaßen. Beim Online-Workshop „Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“ sprechen Expertinnen und Experten aus Denkmalpflege, Architektur, Forschung, Politik, Sport und Verwaltung über die Entwicklungs- und Nutzungsperspektiven dieses fordernden Erbes. Worin bestehen die Werte dieses Denkmals? Mit welchen Zielstellungen und Formaten können sie vermittelt werden? Und welche Perspektiven eröffnet das Gelände?

Der Blick über die Grenzen Berlins auf andere Sportstätten oder Großanlagen der NS-Zeit soll neue Erkenntnisse vermitteln.

„Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“
Online-Veranstaltung am 8. Juni 2021, 10.00 – 17.00 Uhr

Teilnahme über den Youtube-Kanal des Landesdenkmalamtes Berlin
(ohne Anmeldung, ohne Teilnahmegebühr)

Fragen stellen können Sie unter www.sli.do unter dem # Olympiagelaende.

Veranstalter: Landesdenkmalamt Berlin und Landessportbund Berlin in Kooperation mit der TU Berlin

Aus dem Programm:
Eröffnung um 10.00 Uhr durch Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport, und Gerry Woop, Staatssekretär für Europa. Vortragsprogramm bis 15.30 Uhr; Abschlussdiskussion ab 16.00 Uhr.

Das vollständige Programm zum Download: www.berlin.de/landesdenkmalamt