Stark frequentierte öffentliche Räume im Fokus des Fachdialogs zur kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention

Pressemitteilung

Am 18. November 2021 fand der zweite Fachdialog zur kiezorientierten
Gewalt- und Kriminalitätsprävention der Landeskommission Berlin gegen
Gewalt statt. Ansprechpersonen der kiezorientierten Gewalt- und
Kriminalitätsprävention, Koordinierende der Präventionsräte sowie
Vertreterinnen und Vertreter der Landeskommission Berlin gegen Gewalt
tauschten sich zu aktuellen Themen und Best-Practice im Bereich der
kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention aus.

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Frage, wie Gewaltprävention in stark
frequentierten öffentlichen Räumen gelingen kann und welche neuen,
kreativen Maßnahmen im Rahmen der kiezorientierten Gewalt- und
Kriminalitätsprävention gefunden werden. Darüber hinaus wurden die
Fortschritte der Ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative zur Stärkung
sozial benachteiligter Quartiere und der neue Studiengang „Präventive
Soziale Arbeit“ der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin vorgestellt.

Der Fachdialog hat gezeigt, dass während der Corona-Pandemie
insbesondere mobile und bedarfsorientierte Angebote wichtig waren und
weiterhin sein werden.

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Senatsverwaltung für Inneres und Sport Pressesprecher: Tel. (030) 90223 – 2730
Pressestelle Martin Pallgen Fax: (030) 90223 – 2733
Klosterstraße 47 Stv. Pressesprecherin: E-Mail: pressestelle@seninnds.berlin.de
10179 Berlin Sylvia Schwab www.berlin.de/sen/inneres/

Mit dem Berliner Modell der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitäts-
prävention fördert die Landeskommission Berlin gegen Gewalt den Aufbau

von Präventionsräten in allen Berliner Bezirken sowie die Umsetzung von
präventiven Projekten in den Kiezen. Hierfür stellt die Landeskommission Berlin
gegen Gewalt seit 2018 jährlich 150.000 Euro pro Bezirk zur Verfügung.
Die Förderung beruht auf der Überzeugung, dass gewaltfreie, sichere und
lebenswerte Nachbarschaften und öffentliche Räume durch die
Zusammenarbeit verschiedener Vertreterinnen und Vertreter aus Bezirkspolitik,
Verwaltung, freien Trägern und zivilgesellschaftlichen Gruppen auf
Augenhöhe entstehen. Auch in diesem Jahr steht die Umsetzung von

präventiven Projekten in den Kiezen unter den Zeichen der Corona-
Pandemie.

„Das Berliner Modell der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention
hat inzwischen stabile, wirksame Strukturen und ein starkes Netzwerk
aufgebaut, es findet bundesweit Beachtung. Der heutige Fachdialog stellt
einen weiteren Schritt dar, gewaltfreie und lebenswerte Quartiere in Berlin zu
schaffen und zu stärken“, so Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der
Landeskommission Berlin gegen Gewalt und Sportstaatssekretär des Landes
Berlin.

Weitere Informationen finden sie unter
https://www.berlin.de/lb/lkbgg/publikationen/kiezorientierte-praevention/

Berliner Derby findet unter 2 G-Bedingungen statt

Das Berliner Fußballderby zwischen dem 1. FC Union Berlin und Hertha BSC am 20.11.2021 findet unter 2G-Bedingungen ohne Zuschauerbeschränkung statt. Damit kann das Spiel in der Alten Försterei vor ausverkauftem Haus stattfinden. Dies sieht ein entsprechender Bescheid der Senatsverwaltung für Inneres und Sport vor.

Bei einem gemeinsamen Gespräch der Staatssekretäre für Sport, Aleksander Dzembritzki, und für Inneres, Torsten Akmann, mit Vertretern der Vereine wurden neben Fragen der Sicherheit auch weitergehende Regelungen zum Infektionsschutz besprochen. Danach appellieren die beiden Vereine an ihre Fans, sich neben der 2G-Regel (genesen oder geimpft) vor dem Derby zusätzlich testen zu lassen, um den Schutz der Zuschauenden noch weiter zu erhöhen. Ebenso wird das durchgängige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Platz empfohlen; beim Verlassen des Platzes ist das Tragen einer Maske verpflichtend. Für das Derby wurde außerdem ein Alkoholverbot im Stadion beauflagt.

Dazu sagte Innenstaatssekretär Torsten Akmann: „Ein Derby ist für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes. Sportliche Konkurrenz darf nicht bedeuten, dass die Sicherheit der Zuschauenden oder gar unbeteiligter Dritter gefährdet wird. Wir haben deshalb in vertrauensvoller Atmosphäre mit beiden Vereinen die wichtigsten Sicherheitsfragen besprochen. Alle sind sich ihrer Verantwortung für ein sicheres Fußballspiel bewusst. Die erfahrene Berliner Polizei wird auch dieses Derby eng begleiten.“

Zu den gemeinsam getroffenen Ergebnissen sagte Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Wir alle sehen die Herausforderungen, vor die uns die vierte Welle stellt. Solidarisches und verantwortungsbewusstes Handeln ist das Gebot der Stunde. Darüber sind sich alle im Klaren. Wir alle wollen ein tolles Derby sehen. Und wir wollen, dass alle gesund bleiben. Fans und Vereine haben es in der Hand, das Beste daraus zu machen.“

Von Seiten der Vereine nahmen u.a. Oskar Kosche, Geschäftsführer Lizenzierung und Mitglied des Präsidiums des 1. FC Union Berlin und Thomas Herrich, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC, an dem Treffen teil. Sie sagten im Anschluss an das Treffen in der Sportverwaltung:

Oskar Kosche: „Wir freuen uns darauf, endlich wieder ein Derby vor Zuschauern zu spielen und setzen dabei neben der Einhaltung klarer Regeln auch auf die Eigenverantwortung der Besucher. Unser Ziel bleibt auch weiterhin die Durchführung von Sportveranstaltungen vor Publikum mit möglichst wirksamen Infektionsschutz-maßnahmen.“

Thomas Herrich, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC: „Wir freuen uns auf ein Derby vor bestmöglicher und stimmungsvoller Kulisse, ohne dabei die pandemische Lage aus den Augen zu verlieren. Wir möchten uns bei den Beteiligten für den konstruktiven Austausch bedanken und appellieren an die Fans, den ausgesprochenen Empfehlungen im Sinne der Gesundheit aller nachzukommen.“

Pressemitteilung: Senator Geisel besucht Leuchttürme der Gewaltprävention in Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung vom 21.6.2021

Berlin Senator für Inneres und Sport Andreas Geisel besuchte am Montag Projekte in Marzahn-Hellersdorf, die sich für sichere, lebenswerte und gewaltfreie Nachbarschaften und öffentliche Räumen einsetzen.

„Mit seiner sportorientierten Sozialarbeit ist der Bezirk ein besonderer Leuchtturm der Prävention. Sport verbindet, Sport schützt und Sport macht stark. Stark gegen Gewalt. Sport zeigt, dass man Dinge im Team lösen kann, wenn sich alle gegenseitig unterstützen“, sagte Andreas Geisel.

In der Jugendfreizeiteinrichtung „Eastend-Berlin“ informierte sich Senator Geisel über die tägliche Arbeit der Projekte „Juvenile Raumerschließung“ und „Wissen ist Zukunft 2.0“. Auf dem Dach der Einrichtung spielten Schülerinnen und Schüler des Barnim Gymnasiums mit dem Nationalspieler Jonas Mattisseck von Alba Berlin eine Runde Basketball.

Im Libertypark, einem beliebten Treffpunkt für BMXer, Inlineskater und Skateboarder,  traf Innensenator Geisel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sportorientierten Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „SENFTE 10“, die über ihr Projekt „Gemeinsam gegen Gewalt“ berichteten. Im Libertypark mit dabei war auch die Berliner Skateboarderin Lilly Stoephasius. Sie wird die jüngste deutsche Teilnehmerin bei den Olympischen Spielen in Tokio sein. 2021 wurde sie 2021 zum dritten Mal deutsche Meisterin in der sogenannten Park-Disziplin.

Alle Projektpartner hoben bei dem Bezirksrundgang die aktive Zusammenarbeit

im Bezirk Marzahn-Hellersdorf hervor. „Erfolgreiche präventive und sozialpädagogische Arbeit ist erfolgreich, wenn sie vertrauensvoll und auf Augenhöhe verläuft“, sagte Berlins Innensenator Geisel zum Abschluss seines Besuches. Er dankte allen, die sich für gewaltfreie Nachbarschaften und öffentliche Räume in Marzahn-Hellersdorf einsetzen.

Mit dem „Berliner Modell“ der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention konnte in den letzten Jahren ein starkes Netzwerk aufgebaut und stabile Strukturen geschaffen werden. Unter der Koordination der Landeskommission Berlin gegen Gewalt wurden seit 2017 in allen Berliner Bezirken Präventionsräte oder vergleichbare Arbeitsgremien eingerichtet. Hier setzen sich Akteurinnen und Akteure aus der Bezirkspolitik, der Verwaltung, freien Trägern und zivilgesellschaftlichen Gruppen für gewaltfreie, sichere und lebenswerte Nachbarschaften und öffentliche Räume in Berlin ein.

Der Kiezrundgang in Marzahn-Hellersdorf war der letzte einer Reihe von drei Besuchen im Zusammenhang mit dem geplanten Landespräventionsgesetz, das die Präventionsarbeit in Berlin auf eine gesetzlich verankerte und damit zukunftsfähige Grundlage stellen soll.

Presse:
Berliner Morgenpost: Innensenator schaut sich Anti-Gewalt-Projekte im Kiez an; 21.6.2021

Ausschreibung des Berliner Präventionspreises 2021 – „Wir stärken Berlin“

Pressemitteilung vom 11.6.2021

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt hat den Berliner Präventionspreis 2021 ausgeschrieben. Unter dem Motto „Wir stärken Berlin“ geht es darum, sich gemeinsam gegen Gewalt im Netz stark zu machen, Opfer von Extremismus zu stärken und sich gegenseitig und durch Input von Experten und Expertinnen zu empowern. Mit der Verleihung dieses Preises werden seit dem Jahr 2000 besondere Leistungen im Bereich der Gewalt- und Kriminalitätsprävention gewürdigt und unterstützt. Der Berliner Präventionspreis wird traditionell am Berliner Präventionstag verliehen, der in diesem Jahr am 27. Oktober 2021 stattfindet.

Diesmal sollen künstlerisch tätige Menschen in Berlin ausgezeichnet werden, die in der Corona-Pandemie den Kontakt mit jungen Menschen pflegen und Möglichkeiten der Partizipation in künstlerischen Projekten anbieten, um die Resilienz junger Menschen zu stärken. Kulturinstitutionen, Künstlerinnen und Künstler, die in Berlin ansässig sind und deren Projekte überwiegend junge Berlinerinnen und Berliner ansprechen, sind aufgerufen, sich zu bewerben. Es können Projekte aller Kultur- und Kunstsparten – insbesondere Beiträge, die sich mit dem Zusammenleben in Vielfalt, gegen Hass und gruppenbezogene Gewalt sowie Gewalt und Prävention im digitalen Zeitalter befassen – eingereicht werden.

„Berlin ist die Stadt der Freiheit, Toleranz, Vielfalt und Hotspot der Kreativität. Wir ermutigen Kunst- und Kulturschaffende, die Bedeutung von Kunst und Kultur für unsere kreative, gewaltfreie und demokratische Gesellschaft aufzuzeigen. Der Berliner Präventionspreis 2021 möchte den stärkenden Einfluss von Kunst und Kultur für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt würdigen. Damit zeigt sich in diesem Jahr der Berliner Präventionspreis auch als starke Marke unserer Kulturhauptstadt Berlin“, sagt Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und Sportstaatssekretär des Landes Berlin.

Eine unabhängige Jury wählt aus den eingegangenen Bewerbungen die Preisträger aus. Der Jury gehören die Kulturwissenschaftlerin und Kunstvermittlerin Silke Ballath, die zur Schnittmenge von Kunst und Bildung forscht, der Rapper, Schauspieler, Streetworker und Hip-Hop-Dozent Matondo Castlo sowie die Choreografin und Kunst- und Kulturvermittlerin Bahar Meriç an.

Einsendungen richten Sie bitte per E-Mail an Berliner-Praeventionspreis@SenInnDS.berlin.de (Motto »Berliner Präventionspreis 2021 – Wir stärken Berlin«). Einsendeschluss ist Montag, der 06. September 2021. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Alle drei prämierten Präventionsprojekte erhalten ein Preisgeld in unterschiedlicher Höhe: 1. Platz 3.000 €, 2. Platz 2.000 €, 3. Platz 1.000 €

Die Ausschreibung und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/berliner-praeventionspreis

Webseite von Beratungsstelle „Veritas“ für Betroffene von Verschwörungserzählungen geht an den Start

Die Beratungsstelle „Veritas“ für Betroffene von Verschwörungserzählungen ist seit heute mit einer eigenen Webseite präsent. Die von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt geförderte Beratungsstelle unterstützt Menschen, die in ihrem familiären, professionellen und persönlichen Umfeld mit Verschwörungserzählungen konfrontiert sind. Verschwörungserzählungen sind kein neues Phänomen. In Ausnahmesituationen wie der Corona-Pandemie treten sie jedoch immer häufiger zu Tage.

Zum Start der Webseite der Beratungsstelle erklärt Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der Landeskommission Berlin gegen Gewalt: „Die zunehmende Verbreitung und Akzeptanz von Verschwörungserzählungen ist beunruhigend. Es ist wichtiger denn je, dass Menschen, die in ihrem Umfeld dieser akuten Belastung ausgesetzt sind, Unterstützung bekommen. Daher freue ich mich, dass die Beratungsstelle „Veritas“ hilft, einen adäquaten Umgang mit diesem Leidensdruck zu finden und das Beratungsangebot der Stadt weiter verstärkt.“

Wie gefährlich Verschwörungstheorien für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie sind, zeigt auch der kürzlich veröffentlichte Verfassungsschutzbericht 2020 mit einem Sonderkapitel zum Thema „Verschwörungserzählungen“. Vor allem Rechtsextremisten und „Reichsbürger“ haben im vergangenen Jahr Anschluss an Corona-Protestbewegungen gesucht und das gesellschaftliche Klima mit Verschwörungserzählungen vergiftet.

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt unterstützt das Projekt „veritas – Beratungsstelle für Betroffene von Verschwörungserzählungen“ unter der Trägerschaft des Vereins Cultures Interactive seit Januar 2021 mit Fördermitteln in Höhe von 100.000 Euro. Familienangehörige, Bekannte und Freunde, aber auch Lehrerinnen und Lehrer sowie Fachkräfte der Jugend- und Sozialen Arbeit haben mit der Beratungsstelle „Veritas“ eine direkte Anlaufstelle ausschließlich zum Phänomen der Verschwörungserzählungen. Das psychosoziale Angebot ergänzt das bestehende Berliner Beratungsnetzwerk sinnvoll und arbeitet eng mit diesem zusammen. Es richtet sich außerdem ausdrücklich auch an Personen, die sich selber in Verschwörungserzählungen gefangen fühlen und Hilfe benötigen, um den Weg heraus zu finden.

Die Beratung erfolgt vertraulich, kostenlos und kann sowohl als telefonisch, per E-Mail, online oder in den Räumlichkeiten der Beratungsstelle erfolgen. Betroffene und Interessierte können sich an per E-Mail an KONTAKT@VERITAS-BERATUNG.DE bzw. telefonisch an +49 157 39 29 69 66 wenden.

Weitere Informationen finden Sie unter https://veritas-beratung.de/

FES: Lehren aus dem Lockdown – Gewaltprävention in Zeiten von Corona

Best Practice Beispiele und Fachaustausch bei der digitalen Konferenz der Landeskommission Berlin gegen Gewalt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am Dienstag, den 20.04.2021 ab 9 Uhr

Der Staatssekretär für Sport und Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Aleksander Dzembritzki, der die Konferenz eröffnen wird, sagte im Vorfeld: „Eine wirkungsvolle Gewaltprävention verlangt zeitnah neue digitale Formate und Methoden. Denn: Die direkte Interaktion von Menschen in Einrichtungen und Räumen muss in Zeiten des Lockdowns adäquat ersetzt werden. Deshalb wollen wir die Erfahrungen aus einem Jahr Pandemie mit vielen weiteren Akteuren aus der Praxis und Wissenschaft erörtern.“

Auf der digitalen Konferenz werden Best Practice Beispiele vorgestellt, die im Jahr der Pandemie entstanden sind: Digital Streetwork, Online-Beratung bei Häuslicher Gewalt, neue Formate in der Radikalisierungsprävention und Hilfen für Opfer von Verschwörungserzählungen.

Mit der Konferenz wird das Berliner Modell der bezirklichen Präventionsräte im Kontext der Corona-Pandemie aufgegriffen. Fachleute der Berliner Präventionsarbeit gehen der Frage nach, wie es gelingen kann, integrierte gewaltpräventive Strategien unter den Bedingungen der Corona-Pandemie umzusetzen und weiter zu entwickeln. Es wird diskutiert, welche Innovationen in der Kiezorientierten Gewaltprävention in Zeiten der Pandemie auf den Weg gebracht werden, die weit über die Corona-Krise hinaus wegweisend sein könnten.

Mehr Informationen sowie das Programm finden Sie unter

https://www.fes.de/forum-berlin/artikelseite-forum-berlin/default-1eb79b035b.

Zukunftspreis des Berliner Sports 2020 an SC Siemensstadt

Der SC Siemensstadt kann sich freuen: Er ist der Gewinner des Zulunftspreises des Berliner Sports im Jahr 2020. Er obsiegte dank seines in der Corona-Pandemie eingerichteten YouTube-Kanals, der es den Mitgliedern möglich machte, trotzdem das Sportangebot wahrzunehmen.  Insgesamt kann sich der SCS über 7.000 Euro freuen. Der Landessportbund Berlin zeichnete mit der Lotto-Stiftung Berlin und der BSR in Kooperation die 20 besten Ideen und Aktionen des Berliner Vereinssports aus. Leider konnte die Preisverleihung pandemiebedingt nicht in persönlicher Anwesenheit, sondern  nur digital stattfinden.

Mein Statement zur Vergabe des Zukunftspreises des Berliner Sports: „Das Engagement und die Initiativen der Berliner Sportvereine sind gerade in dieser von der Corona-Pandemie geprägten Zeit von besonderer Bedeutung. Sie verweisen auf den besonderen Wert des Sports als sinnstiftendes Element unseres Lebensalltags und einer gesunden Lebensführung. Vereine sind dabei wichtige Impulsgeber für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, auch und gerade in Zeiten von Krisen wie wir sie mit den aktuellen Kontaktbeschränkungen erleben. Sie sind Anreiz und Motivation zur großen Sportgemeinde in unserer Stadt dazuzugehören und ein Beleg für die Vielfalt des Berliner Sports.“
Weitere Infos unter:

LSVB-Fachtag für den Fußball

Am 27.11.2020 fand der Auftakt zum digitalen Fachtag für den Fußball des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVB) statt.
Hierfür habe ich ein Grußwort als Videobotschaft erstellt:  „Bei der Bekämpfung von Homophobie und Rassismus auf dem Platz und in den Rängen bleibt weiterhin viel zu tun. Jeglicher Form von Diskriminierung, Rassismus und Gewalt zeigen wir in Berlin die rote Karte.“

Mehr Infos gibt’s unter: https://berlin.lsvd.de/

Staatssekretär Aleksander Dzembritzki im Auguste-Viktoria-Allee Kiez unterwegs

Pressemitteilung: Ankündigung eines Kiezspaziergangs am 12.10.2020

Der Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, ist  am Montag, den 12.10.2020 im Auguste-Viktoria-Allee Kiez vor Ort und spricht mit den Anwohnerinnen und Anwohnern über Projekte und Ideen sowie über ihre Probleme und Schwierigkeiten.

Hierzu sagte Staatssekretär Dzembritzki im Vorfeld: „Wir müssen die Bedürfnisse und Probleme in den örtlichen Kiezen erkennen und ernstnehmen. Dann können wir mit  gezielten Maßnahmen und Projekten frühzeitig und vor Ort tätig werden. Nur dadurch kann die Lebensqualität in den Kiezen gesteigert und den Bewohnern geholfen werden.“

Gemeinsam mit der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und dem Quartiersmanagement Auguste-Viktoria-Allee werden in einem informativen Rundgang wichtige Standorte der Arbeit des Quartiersmanagements aufgesucht und besichtigt. Projekte im Auguste-Viktoria-Allee Kiez werden vorgestellt, darunter auch das in diesem Jahr neu implementierte Projekt „gut.zusammen.leben“

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt fördert im Rahmen der Kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention jeden Bezirk jährlich mit 150.000 Euro. Darunter sind drei Projekte im Auguste-Viktoria-Allee Kiez.

Zu diesem Termin möchten wir Sie herzlich einladen:
Wann: Montag, den 12. Oktober 2020 von 11.00 bis 12:30 Uhr
Wo: Start LAIV Jugendzentrum, Auguste-Viktoria-Allee 16 C, 13403 Berlin

Berliner Präventionstag 2020: „Digital Prevention – Gegen Hass und Gewalt im Netz“

Am 25. September 2020 findet von 9.00 bis 16.30 Uhr der Berliner Präventionstag 2020 erstmals digital statt. Live wird aus dem Theater an der Parkaue gestreamt. Interessierte können zudem online an verschieden Fachforen teilnehmen.

„Gewalt im digitalen Raum hat viele Erscheinungsformen. Cybergewalt verletzt die Würde der Menschen und damit ihr Grund- und Menschenrecht. Hate-Speech missbraucht die Meinungsfreiheit, ein bedeutendes Fundament für unser friedliches Miteinander“, so der Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, im Vorfeld der Veranstaltung.

Unter dem Motto „Digital Prevention – Gegen Hass und Gewalt im Netz“ lädt die Landeskommission Berlin gegen Gewalt Menschen aus Zivilgesellschaft, Politik, IT-Unternehmen, Wissenschaft, Medien, Justiz, Verwaltung, Bildungswesen und weitere Interessierte zum diesjährigen digitalen Berliner Präventionstag ein.

Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport, eröffnet den Präventionstag mit einem Grußwort. Inhaltliche Impulse setzen im Anschluss Maja Bogojevi, Feministische Sozialwissenschaftlerin sowie Produzentin beim Instagram-Kanal @erklaermirmal, Simone Rafael, Chefredakteurin der belltower.news – Netz für digitale Zivilgesellschaft und Patrick Stegemann, Autor und Regisseur der Doku „Lösch Dich – So organisiert ist der Hate im Netz“. Vielfältige Online-Workshops am Nachmittag runden das Programm ab. Dabei rücken Fragen nach konkreten Herausforderungen und Lösungen in den Bereichen Cybermobbing, Cyberstalking, Cybergrooming, Hass und Radikalisierung im Netz in den Blickpunkt.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ausreichend Gelegenheit, sich zu den Projekten und Initiativen online zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen.

Am Nachmittag werden ausgewählte Projekte im Rahmen der Verleihung des Berliner Präventionspreises 2020 durch Staatssekretär Aleksander Dzembritzki ausgezeichnet. „Unser Wettbewerb LoveSpeech leistet einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, aktiv Liebe und Solidarität im Netz mitzugestalten. Mit dem dazugehörigen Präventionspreis 2020 wollen wir diese wertvolle Arbeit der Öffentlichkeit bekannt machen, belohnen und unterstützen“, so Dzembritzki.

Die Teilnahme an der digitalen Veranstaltung ist kostenfrei, setzt aber eine vorherige Anmeldung voraus. Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung und das ausführliche Programm finden Sie unter: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/praeventionstage/2020/

Pressemitteilung:
Berliner Präventionstag 2020 – „Digital Prevention – gegen Hass und Gewalt im Netz“