BBB: Richtfest in Wedding: Deutschlands größte Schwimmbad-Traglufthalle steht

Pressemitteilung der Berliner Bäderbetriebe: Ersatz für geschlossene Bäder in Tiergarten und Reinickendorf. Investition: Rund 2,2 Millionen Euro. Eröffnung im Dezember.

Dienstag, 12. November 2019 – Die neue Traglufthalle im Kombibad Seestraße in Wedding steht. Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki gab heute zu-sammen mit den Vorständen der Berliner Bäder-Betriebe (BBB), Dr. Johannes Kleinsorg und Annette Siering, sowie dem Geschäftsführer der Herstellerfirma Paranet-Deutschland GmbH, Jürgen Wowra, das Startsignal zur Errichtung. In kurzer Zeit wurde im Anschluss die Stützluft in die Halle geblasen.

Die wichtigste Etappe zur Inbetriebnahme der mit einer Grundfläche von 60 mal 68 Metern größte Schwimmbad-Traglufthalle Deutschlands ist damit geschafft. „Die Traglufthalle wird dringend benötigt“, erklärt Staatssekretär Dzembritzki, „denn zwei wichtige Bäder in der Nähe – das Paracelsus-Bad in Reinickendorf und das Stadtbad Tiergarten – werden zurzeit saniert und sind geschlossen.“

Unterstützt durch höhere Zuschüsse aus dem Landeshaushalt, die das Abge-ordnetenhaus für die Bäder bewilligt hat, investieren die BBB in das Projekt rund 2,2 Millionen Euro. „Die Halle ist ein zentrales Projekt für die Sanierung und Modernisierung der Berliner Bäder“, sagt Dr. Kleinsorg, „denn mit der Halle schaffen wir die Kapazitäten, um in den dringend sanierungsbedürftigen Hal-lenbädern die nötige Baufreiheit zu erreichen.“

Durch die Überkuppelung der beiden 50-Meter-Becken des Freibads an der Seestraße erhalten die BBB 2072 Quadratmetern Wasserfläche dazu. Zum Vergleich: Die jetzt geschlossenen Bäder Tiergarten und Paracelsus-Bad ver-fügen über knapp 1500 Quadratmeter Wasserfläche.

Die Traglufthalle wird aus einer vierlagigen Folienkonstruktion hergestellt und von einem Seilnetz in Form gehalten. Die Seile werden mit 131 Ankern verbun-den, die in den vergangenen Wochen in den Boden des Freibads getrieben wurden. Die Halle wird in den kommenden drei Jahren jeweils zum Ende der Freibadsaison auf- und zu Beginn der Saison wieder abgebaut. „Sind die bauli-chen Vorbereitungen einmal abgeschlossen, wird der Auf- und Abbau der Halle 2

künftig noch schneller gehen“, erläutert Annette Siering. Und weiter: „In den Sommermonaten bleibt das Freibad erhalten.“

Die Traglufthalle mieten die BBB von der Firma Paranet-Deutschland. Sie über-nimmt auch den Auf- und Abbau sowie die Wartung. Paranet-Deutschland hat bereits mehrere Traglufthallen über Schwimmbecken errichtet – unter anderem in Darmstadt und Neumünster. „Die Erfahrungen in diesen Städten waren aus-gesprochen positiv“, erklärt Paranet-Geschäftsführer Jürgen Wowra, „wir gehen davon aus, dass auch die Berlinerinnen und Berliner sagen werden: Da kanns-te nich‘ meckern.“

Nach dem Richtfest gehen die Bauarbeiten weiter. Dann werden im Inneren die technischen Anlagen installiert, u. a. für die Brandmeldeanlage und das Licht. Im Anschluss muss die Halle technisch abgenommen werden. Klappt alles wie geplant, soll die Traglufthalle Anfang Dezember eröffnen.

Sie steht dann für das Schwimmen der Schulen und Vereine zur Verfügung. Das direkt angrenzende Hallenbad an der Seestraße – es wird aktuell mehr-heitlich von Schulen und Vereinen genutzt – wird dann nahezu ausschließlich für die allgemeine Öffentlichkeit da sein. Zur Eröffnung können jedoch alle die Traglufthalle kennenlernen. Schon jetzt fest eingeplant ist ein großes Kinderfest am 8. Dezember.

„Hier an der Seestraße entsteht ein großes und umfassendes Angebot für alle Berlinerinnen und Berliner“, so Staatssekretär Dzembritzki, „so wird die Trag-lufthalle zu einem wichtigen und sichtbaren Baustein dessen, was wir im Senat und im Abgeordnetenhaus als Paradigmenwechsel für die Berliner Bäder be-zeichnen: Wir investieren nicht nur kräftig in die überfällige Sanierung und Mo-dernisierung, sondern auch in Ausweichquartiere wie diese Traglufthalle.“

Eckdaten der Traglufthalle:
Konstruktion: vier Lagen Folien, die mit einem Seilnetz am Boden ge-halten werden. Die in die Hülle eingebrachte Stützluft be-heizt zugleich den Innenraum.
Verankerung: 131 Bodenanker
Grundfläche: 60 x 68 Meter
Schwimmbecken: zwei 50-Meter-Becken
Wasserfläche: 2072 Quadratmeter
Nutzung: vornehmlich Schulen und Vereine; das Hallenbad wird weitgehend für die Öffentlichkeit reserviert. 3

Ihre Gesprächspartnerin und –partner:
Annette Siering, Vorständin Berliner Bäder-Bertriebe
Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport
Dr. Johannes Kleinsorg, Vorstandsvorsitzender der Berliner Bäder-Betriebe
Michael Mohaupt, Betriebsleiter Kombibad Seestraße
Jürgen Wowra, Geschäftsführer Paranet-Deutschland

Link zur Pressemitteilung der Berliner Bäderbetriebe vom 12. November 2019

Presse:
Tagesspiegel: Im Winter ins Freibad – Berlin überspannt erstes Freibad mit Traglufthalle; 13. November 2019
Berliner Morgenpost: Weddinger Freibad jetzt auch im Winter offen; 13. November 2019

Landeskommission Berlin gegen Gewalt feiert 25-Jährigen Geburtstag

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt wird 25. Aus diesem Anlass lädt der Vorsitzende, Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, zur öffentlichen Jubiläumsgala in das Theater an der Parkaue.

Wann: Dienstag, 5. November, von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr.
Wo: Theater an der Parkaue, Parkaue 29, 10367 Berlin.

Gäste dürfen sich u.a. auf folgende Programmpunkte freuen:

  • Rück- und Ausblicke zu Herausforderungen und Lösungsansätzen der Gewaltprävention,
  • Verleihung der Preise an die Gewinner des Jugendkulturwettbewerbs „Gewaltlos durch Berlin“
  • Talkrunde „5 x 5 Ideen gegen Gewalt“ mit Thomas Härtel (Präsident des Landessportbund Berlin), Patricia Kielinger (Koordinatorin der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen – BIG e.V.), Marina Chernivsky (Leiterin des Kompetenzzentrums Prävention und Empowerment) und Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg)

Staatssekretär Aleksander Dzembritzki freut sich auf die festliche Veranstaltung und sagt im Vorfeld: „25 Jahre im vollen Einsatz für Gewaltprävention sind eine lange Zeit. Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt leistet gute Arbeit und ist ein wichtiges Verbindungsstück zwischen der Verwaltung, Expertinnen und Experten sowie freien Trägern und Vereinen. Sie wirft einen Blick über den Tellerrand hinaus, arbeitet ressortübergreifend, interdisziplinär, innovativ und greift aktuelle Themen auf. Ich gratuliere herzlich zu einem Vierteljahrhundert erfolgreicher Präventionsarbeit.“

Weitere Informationen zur Jubiläumsgala der Landeskommission Berlin gegen Gewalt erhalten Sie unter https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/sonstige-veranstaltungen/2019/artikel.841585.php

Medienvertreter/innen sind gerne eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 4. November, 15.00 Uhr, an pressestelle@seninnds.berlin.de

Makkabi Deutschland zieht in den Olympiapark

Pressemitteilung vom 17.10.2019

Jüdischer Turn- und Sportverband Makkabi Deutschland eröffnet ein neues Hauptstadtbüro in Berlin.

Makkabi Deutschland hat in Berlin mit einem Büro im Olympiapark eine weitere Dependance eröffnet. Mit 37 Ortsvereinen und vielfältigen Sportangeboten bindet und verbindet der Verband in Deutschland jüdische und nichtjüdische Sportlerinnen und Sportler.
Im Beisein von Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki und Vertreterinnen und Vertretern des Breiten- und Leistungssportes wurde heute das Büro in der Friedrich-Friesen-Allee neu eröffnet.

Berlins Sportsenator Andreas Geisel begrüßte die Entscheidung: „Herzlich Willkommen in Berlin, Makkabi. Das ist ein wichtiges Zeichen für unsere Stadt. Makkabi wird die sportliche, kulturelle und religiöse Vielfalt in Berlin bereichern. Es ist auch ein wichtiger sportpolitischer Schritt in der Zusammenarbeit mit den Fachverbänden, den Vereinen und Schulen. Ich freue mich auch sehr über den gewählten Standort. Mit Blick auf die Geschichte des Olympiaparks ist es ein wichtiges Signal, dass sich der jüdische Turn- und Sportverband hier niederlässt. Bereits 2014 wurde im Olympiapark ein Weg nach der berühmten Hochspringerin Gretel Bergmann benannt, die 1936 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft von den Olympischen Spielen ausgeschlossen worden war.“

Für Maccabi Deutschland ist die Hauptstadt nicht unbekannt. Bereits 2015 fanden in Berlin die European Maccabi Games erfolgreich und zum ersten Mal in Deutschland statt. Es ist die größte jüdische Sportveranstaltung Europas mit rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 36 Ländern und 19 Sportarten.

Presse:
Jüdische Allgemeine: Ein Ort mit Geschichte; 18. Oktober 2019
RBB24: Makkabi Deutschlan eröffnet Dependance in Berlin; 17. Oktober 2019

zu BBB: Traglufthalle als Ersatz für geschlossene Bäder in Tiergarten und Reinickendorf

Pressemitteilung der Berliner Bäder Betriebe vom 17. Oktober 2019:
www.berlinerbaeder.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/detail/baubeginn-im-wedding/

„Den ersten offiziellen Rammschlag für die neue Traglufthalle im Kombibad Seestraße wollten sie sich nicht entgehen lassen. Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki und die Vorstände der Berliner Bäder-Betriebe (BBB), Dr. Johannes Kleinsorg und Annette Siering, waren heute früh dabei, als der erste von rund 80 Ankern in den Boden des Weddinger Sommerbads getrieben wurde. Binnen weniger Wochen sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein und das neue Berliner Schwimmbad-Mekka öffnen. „Die Traglufthalle ist dringend nötig, um die Wasserflächen zu kompensieren, die zurzeit wegen der Sanierung des Stadtbads Tiergarten und des Paracelsus-Bads ausfallen“, erklärt Staatsekretär Dzembritzki.

Unterstützt durch höhere Zuschüsse aus dem Landeshaushalt, die das Abgeordnetenhaus für die Bäder bewilligt hat, investieren die BBB in das Projekt rund 2,2 Millionen Euro. „Die Traglufthalle ist ein zentrales Projekt für die Sanierung und Modernisierung der Berliner Bäder“, sagt Dr. Kleinsorg, „denn mit der Halle schaffen wir die Kapazitäten, um in den dringend sanierungsbedürftigen Hallenbädern die nötige Baufreiheit zu erreichen.“ Durch die Überkuppelung der beiden 50-Meter-Becken des Freibads an der Seestraße erhalten die BBB 2072 Quadratmeter Wasserfläche dazu. Zum Vergleich: Die jetzt geschlossenen Bäder Tiergarten und Paracelsus-Bad verfügen über knapp 1600 Quadratmeter Wasserfläche.

Die Traglufthalle wird aus einer dreilagigen Folienkonstruktion hergestellt und von einem Seilnetz in Form gehalten. Die Seile werden mit den Ankern verbunden, die nun in den Boden getrieben werden. Die Halle wird in den kommenden drei Jahren jeweils zum Ende der Freibadsaison auf- und zu Beginn der Saison wieder abgebaut. „Sind die baulichen Vorbereitungen einmal abgeschlossen und die Anker im Boden, wird der Auf- und Abbau der Halle künftig noch schneller gehen“, erläutert Annette Siering: „In den Sommermonaten bleibt das Freibad erhalten.“

Klappt alles wie geplant, ist am 12. November ein besonderer Tag in der Baugeschichte der Berliner Bäder: In weniger als zwei Stunden soll die Halle an diesem Datum mittels großer Gebläse aufgerichtet werden. „Wir feiern also quasi Grundsteinlegung und Richtfest am selben Tag“, so Dr. Kleinsorg. Vorgesehen ist, dass die Traglufthalle Anfang Dezember ihren Betrieb aufnimmt.

Sie steht dann für das Schwimmen der Schulen und Vereine zur Verfügung. Das direkt angrenzende Hallenbad an der Seestraße – es wird aktuell mehrheitlich von Schulen und Vereinen genutzt – wird dann jedoch nahezu ausschließlich für die allgemeine Öffentlichkeit da sein. „Mit diesem Projekt schaffen wir in Wedding eine sehr gute Möglichkeit für alle Kundinnen und Kunden der BBB, ausgiebig schwimmen zu können“, so Staatssekretär Dzembritzki abschließend.“

Weitere Infos:

Eckdaten der Traglufthalle:

Grundfläche:               60 x 68 Meter
Schwimmbecken:      zwei 50-Meter-Becken
Wasserfläche:            2072 Quadratmeter
Nutzung:                     vornehmlich Schulen und Vereine; das Hallenbad wird weitgehend für die Öffentlichkeit reserviert.
Errichtung:                  12. November
Off. Eröffnung:           4. Dezember

Pressebeiträge hierzu:

Süddeutsche Zeitung: Traglufthalle bringt Platz für Schulschwimmen und Vereine; 17. Oktober 2019

MOZ: Traglufthalle bring mehr Platz für Weddinger Schwimmbad; 17. Oktober 2019

Berliner Woche: Bäderbetriebe machen Freibad Seestraße durch Traglufthalle ganzjährig nutzbar; 17. Oktober 2019

Berliner Fußballfest – für Fairplay und Toleranz

In Kooperation mit der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und der AOK veranstaltet der Berliner-Fußball-Verband am Samstag das „4. Berliner Fußballfest.“

In diesem Jahr findet das Fußballfest auf dem Olympischen Platz, im Vorfeld des zweiten Heimspiels von Hertha BSC, statt.

Im Mittelpunkt steht das soziale und gesellschaftliche Engagement des Berliner Fußball-Verbandes (BFV) mit seinen rund 400 Vereinen und rund 150.000 Mitgliedern. Der BFV präsentiert seine Aktivitäten zu den Themen Gewaltprävention, Kinderschutz, Bekämpfung von Homophobie, Willkommenskultur im Fußball, Integration, Inklusion und Mädchenfußball. Außerdem werden die Projekte „Alle kicken mit!“ und „Fußball grenzenlos“ vorgestellt. Auf mobilen Soccer-Court-Anlagen kann gespielt und fußballerisches Können unter Beweis gestellt werden.

Die Berlinerinnen und Berliner sind herzlich eingeladen, mit ihren Familien beim Berliner Fußballfest und den vielen Mitmachaktionen teilzunehmen.

Wann: Samstag, 21. September 2019, von 10.00 bis 16:00 Uhr

Wo: Auf dem Olympischen Platz östlich des Olympiastadions

Berlins Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki wird zur Eröffnung ein kurzes Grußwort halten und sich im Anschluss über die verschiedenen Projekte informieren.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter https://berliner-fussball.de/fussballfest/

WTA-Damenturnier: Spitzen-Tennis kommt 2020 nach Berlin

In der Sportmetropole Berlin findet im kommenden Jahr ein Damenturnier der Wimbledonserie statt. Gespielt wird vom 15. bis 21. Juni 2020 auf dem Gelände des LTTC Rot-Weiß Berlin.

Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki begrüßte die Entscheidung über die Ausrichtung des hochkarätigen Turniers: „Mit diesem Event liegt erstmals seit vielen Jahren der Fokus des internationalen Tennis wieder auf Berlin. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist gemeinsam mit dem LTTC und der WTA das Turnier nach Berlin zu holen. Damentennis passt perfekt in die sportliche Vielfalt unserer Stadt und wird den Eventkalender im nächsten Jahr bereichern. Damit setzen wir auch ein Ausrufezeichen in Sachen Frauensport und beleben die Tradition großer Tennisturniere im Berliner Steffi-Graf-Stadion.“

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport wird dafür drei Trainingsplätze für Rasentennis durch Umwandlung von drei Ascheplätzen auf dem landeseigenen Gelände des Olympiaparks errichten. Die Rasen-Trainingsplätze sind Voraussetzung für das Turnier der Damen. Für den Umbau entstehen Kosten von ca. 600.000 Euro. Die notwendigen Turnierplätze errichtet der LTTC auf eigene Kosten auf seinem Vereinsgelände. Das Wimbledon-Vorbereitungsturnier soll auch in den kommenden Jahren in der Hauptstadt stattfinden.

Link zur Pressemitteilung vom 18.9.2019

Sexualisierte Gewalt im Internet – Kinderschutz und Aufklärung sind oberstes Ziel

Landeskommission Berlin gegen Gewalt eröffnet interaktive „Klick clever“-Ausstellung für Berliner Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Kampagne „WEHR DICH. Gegen Cybergrooming“.

Wissen Sie, was sich hinter dem Begriff „Cybergrooming“ verbirgt? Kann in der Nutzung von sozialen Medien und Online-Games auch eine Gefahr liegen? Welche Strategien benutzen Täter und Täterinnen, um sich in der digitalen Welt das Vertrauen von Kindern zu erschleichen? Hierüber klärt die aktuelle „WEHR DICH. Gegen Cybergrooming“-Kampagne auf.

Heute Vormittag hat der Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, im Centre Talma in Reinickendorf die dazugehörige „Klick clever“-Ausstellung eröffnet
Diese Ausstellung richtet sich an Kinder der 3., 4. und 5. Grundschulklassen sowie ihre Lehrkräfte. Die Kinder lernen dabei auf spielerische Art und Weise, dass im Netz auch Gefahren lauern können.
Die Ausstellung kann kostenfrei besucht werden. Gleichermaßen kostenfrei werden für Eltern und Lehrkräfte Schulungsveranstaltungen zur Ausstellung angeboten.
Auftakt der Wanderausstellung ist in Reinickendorf. Ab November wird sie in Spandau gastieren.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung äußerte Staatssekretär Aleksander Dzembritzki sich zum Gewaltphänomen Cybergrooming: „Kinder kommen schon in sehr jungen Jahren mit der digitalen Welt in Berührung. Sie benutzen Computer, Tablet oder Smartphone, ohne die hierfür erforderliche Medienkompetenz zu haben. Das nutzen Täterinnen und Täter von Cybergrooming zu ihrem Vorteil aus. Sie suchen bewusst den Kontakt zu Mädchen und Jungen, bauen strategisch und manipulativ Vertrauen auf, machen die Kinder emotional abhängig. Im weiteren Verlauf bringen sie sie dann zu sexualisierten Handlungen im Netz, um sie damit zu erpressen. Am traurigen Ende dieser schrecklichen Spirale sind auch noch grauenvollere Dinge nicht auszuschließen. Dieser Gewalt gilt es zu begegnen, darüber aufzuklären und unsere Kinder zu schützen.“

Weiterführende Informationen zur Kampagne und Ausstellung erhalten Sie unter www.berlin.de/gegen-cybergewalt

FINALS waren voller Erfolg

Berlins Sportsenator Andreas Geisel zieht nach den “FiNALS – Berlin 2019” eine durchweg positive Bilanz.

“Dieses Wochenende voller sportlicher Energie, guter Stimmung und einem rundum gelungenen Event wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Bei allen Wettkämpfen habe ich eine sensationelle Stimmung und riesige Sportbegeisterung erlebt. Die Finals waren großartig, ein voller Erfolg und eine tolle Werbung für unsere Sportmetropole. Insgesamt 178.000 Zuschauer an und in unseren Sportstätten sowie bis zu zwei Millionen vor den TV-Bildschirmen haben Berlin von seiner sportlichsten Seite gesehen.
Mein ausdrücklicher Dank gilt den zehn Sportverbänden, ARD und ZDF, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meiner Sportabteilung sowie allen Beteiligten, die dieses Multisportevent möglich gemacht haben.
Nach all dem tollen Feedback der Sportlerinnen und Sportler sowie der Zuschauer, sollen das nicht die letzten Finals in Berlin gewesen sein.
Abschließend gratuliere ich allen Medaillengewinnerinnen und -gewinnern dieser deutschen Meisterschaften ganz herzlich.”

Link zur Pressemitteilung vom 31. Juli 2019

Dr. Johannes Kleinsorg wird neuer Vorstandsvorsitzender der BBB

Der Aufsichtsrat der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) hat den Vorstandsvorsitz neu besetzt.

Mit Wirkung vom 1. September 2019 wird Dr. Johannes Kleinsorg die Berliner Bäder-Betriebe als Vorstandsvorsitzender leiten. Er übernimmt damit die Nachfolge von Andreas Scholz-Fleischmann, der den Vorstandsvorsitz der Anstalt des öffentlichen Rechts bis zum 14.04.2019 innehatte.

Dr. Kleinsorg (57) ist in Göttingen geboren, studierte Volkswirtschaftslehre, Politologie und Soziologie und war seit 1998 in der Energiewirtschaft tätig, zuletzt von 2014 bis 2019 als Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Leipzig GmbH.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Berliner Bäder-Betriebe, der Senator für Inneres und Sport, Andreas Geisel, sagte bei der Vorstellung des neuen Bäderchefs: „Dr. Kleinsorg hat vielfältige Erfahrungen im Managementbereich und ist mit den nachgewiesenen Vorstandsqualitäten in mehreren großen Unternehmen eine ausgezeichnete Wahl. Die Berliner Bäder Betriebe sind für unsere Stadt von enormer Bedeutung. Wir wollen sie noch leistungsfähiger, noch verlässlicher und noch gästefreundlicher machen. Das sind große Aufgaben, für deren Erfüllung ich dem neuen Vorstandsvorsitzenden viel Erfolg wünsche.“

Andreas Geisel bedankte sich bei Andreas Scholz-Fleischmann, der die BBB seit April 2016 geführt hatte und altersbedingt ausgeschieden ist. Der Dank des Sportsenators ging auch an Annette Siering. Sie hatte nach der Abberufung von Andreas Scholz-Fleischmann die Berliner Bäder-Betriebe übergangsweise allein geleitet.

Dr. Johannes Kleinsorg übernimmt gleichzeitig die Geschäftsführung der BBB Infrastruktur-Verwaltungs GmbH, als Eigentümergesellschaft der Bäder, und wird diese gemeinsam mit der Vorständin der Berliner Bäder-Betriebe, Annette Siering, leiten.

Link zur Pressemitteilung vom 30. Juli 2019

Ausstellung „Klick clever. WEHR DICH. Gegen Cybergrooming“ erstmals auf dem DPT

Instagram, TikTok, Online-Games und Co. sind die digitalen „Spielplätze“ unserer Kinder. Das Internet wird aber häufig auch von Tätern dazu benutzt, sexualisierte Gewalt auszuüben. Die interaktive Ausstellung „Klick clever. WEHR DICH. Gegen Cybergrooming“ soll über diese Gefahren aufklären.

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt informiert seit 2017 über Phänomene der Cybergewalt. Nach der erfolgreichen „WEHR DICH. Gegen Cyberstalking“-Kampagne, wird nun das Thema „Cybergrooming“ in den Fokus gestellt. „Cybergrooming“ ist das gezielte Ansprechen von Kindern und Jugendlichen im Internet, um sie über Vertrauensaufbau zu sexuellen Handlungen zu bewegen. In einer interaktiven Ausstellung, die sich an Kinder ab 8 Jahren richtet, können diese ein Internet-ABC absolvieren, einen Gefühlstunnel durchlaufen, mittels Symbolen liken, disliken und buzzern. Sie werden von Lehrkräften und anderen Erwachsenen durch die Ausstellung begleitet, die zuvor zum Thema geschult wurden. Ein Teil der neuen Ausstellung kann erstmalig beim 24. Deutschen Präventionstag ausprobiert werden. Ab September 2019 kann diese dann in Form einer Wanderausstellung u.a. von Schulen und Jugendeinrichtungen besucht werden.

Der Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, erläutert dazu: „Kinder und Jugendliche wachsen heutzutage mit dem Internet auf. Das schnelle Erlernen von Internettechniken täuscht Kompetenz und Bewusstsein vor, die Kinder in diesem Alter tatsächlich noch nicht haben können. Das nutzen Täterinnen und Täter von Cybergrooming zu ihrem Vorteil aus und bauen manipulativ Vertrauen auf. Sie machen Kinder emotional abhängig, bringen sie dann zu sexualisierten Handlungen im oder leider auch außerhalb vom Internet. Das müssen wir gemeinsam verhindern. Die neue Ausstellung der Landeskommission Berlin gegen Gewalt soll Augen öffnen, Bewusstsein schaffen und vor Gefahren warnen.“

Eine umfassende Broschüre (als PDF) der Landeskommission Berlin gegen Gewalt zum Thema „Cybergrooming“ kann unter pressestelle@seninnds.berlin.de angefordert werden.

Link zur Pressemitteilung Vom 17.5.2019 auf SenInnDS.Berlin.de