Berliner Derby findet unter 2 G-Bedingungen statt

Das Berliner Fußballderby zwischen dem 1. FC Union Berlin und Hertha BSC am 20.11.2021 findet unter 2G-Bedingungen ohne Zuschauerbeschränkung statt. Damit kann das Spiel in der Alten Försterei vor ausverkauftem Haus stattfinden. Dies sieht ein entsprechender Bescheid der Senatsverwaltung für Inneres und Sport vor.

Bei einem gemeinsamen Gespräch der Staatssekretäre für Sport, Aleksander Dzembritzki, und für Inneres, Torsten Akmann, mit Vertretern der Vereine wurden neben Fragen der Sicherheit auch weitergehende Regelungen zum Infektionsschutz besprochen. Danach appellieren die beiden Vereine an ihre Fans, sich neben der 2G-Regel (genesen oder geimpft) vor dem Derby zusätzlich testen zu lassen, um den Schutz der Zuschauenden noch weiter zu erhöhen. Ebenso wird das durchgängige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Platz empfohlen; beim Verlassen des Platzes ist das Tragen einer Maske verpflichtend. Für das Derby wurde außerdem ein Alkoholverbot im Stadion beauflagt.

Dazu sagte Innenstaatssekretär Torsten Akmann: „Ein Derby ist für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes. Sportliche Konkurrenz darf nicht bedeuten, dass die Sicherheit der Zuschauenden oder gar unbeteiligter Dritter gefährdet wird. Wir haben deshalb in vertrauensvoller Atmosphäre mit beiden Vereinen die wichtigsten Sicherheitsfragen besprochen. Alle sind sich ihrer Verantwortung für ein sicheres Fußballspiel bewusst. Die erfahrene Berliner Polizei wird auch dieses Derby eng begleiten.“

Zu den gemeinsam getroffenen Ergebnissen sagte Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Wir alle sehen die Herausforderungen, vor die uns die vierte Welle stellt. Solidarisches und verantwortungsbewusstes Handeln ist das Gebot der Stunde. Darüber sind sich alle im Klaren. Wir alle wollen ein tolles Derby sehen. Und wir wollen, dass alle gesund bleiben. Fans und Vereine haben es in der Hand, das Beste daraus zu machen.“

Von Seiten der Vereine nahmen u.a. Oskar Kosche, Geschäftsführer Lizenzierung und Mitglied des Präsidiums des 1. FC Union Berlin und Thomas Herrich, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC, an dem Treffen teil. Sie sagten im Anschluss an das Treffen in der Sportverwaltung:

Oskar Kosche: „Wir freuen uns darauf, endlich wieder ein Derby vor Zuschauern zu spielen und setzen dabei neben der Einhaltung klarer Regeln auch auf die Eigenverantwortung der Besucher. Unser Ziel bleibt auch weiterhin die Durchführung von Sportveranstaltungen vor Publikum mit möglichst wirksamen Infektionsschutz-maßnahmen.“

Thomas Herrich, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC: „Wir freuen uns auf ein Derby vor bestmöglicher und stimmungsvoller Kulisse, ohne dabei die pandemische Lage aus den Augen zu verlieren. Wir möchten uns bei den Beteiligten für den konstruktiven Austausch bedanken und appellieren an die Fans, den ausgesprochenen Empfehlungen im Sinne der Gesundheit aller nachzukommen.“