Abschiedsgruß

Liebe Freunde und Förderer der Sportmetropole Berlin,

jedes politische Amt und Mandat ist in der Demokratie eines auf Zeit. Und so ist es nach rund dreieinhalb ereignisreichen Jahren für mich Zeit Abschied zu nehmen. Dem neuen Senat von Berlin gehöre ich nicht an. Ich habe das Amt des für den Sport zuständigen Staatssekretärs sehr gern ausgeübt und bin mir sicher, dass man sich im Sport an der einen oder anderen Stelle bestimmt wieder trifft; als Aktiver oder in welcher Funktion auch immer.

Bei den vielen herausragenden sportlichen Leistungen im Individualsport und im Team-Sport habe ich mit viel Freude an Aufstiegen und Meisterschaften teilgenommen. In besonderer Erinnerung bleiben mir die European Championships 2018, die DM Finals 2019 und die DM „unserer“ Indoor Vereine in der Coronazeit.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Akteuren für eine spannende und gewinnbringende Zusammenarbeit und ganz besonders bei den Beschäftigten im Haus SenInnDS, die in der Vergangenheit z.T. unter schwierigen Bedingungen einen großartigen Job gemacht haben. Das gilt natürlich auch für die Landeskommission Berlin gegen Gewalt, die einen erheblichen Anteil an der wichtigen Präventionsarbeit im Land Berlin leistet und aus meiner Sicht unverzichtbarer Bestandteil für das gelingende Miteinander in unser Stadt ist.

Leider hat die Corona-Pandemie eine Wendung mit sich gebracht, die wir uns so sicher nicht haben vorstellen können und die uns an vielen Stellen vor ungeahnte Herausforderungen gestellt hat. Dennoch haben wir gemeinsam vieles gemeistert und ich bin sehr dankbar, an exponierter Stelle meinen Teil zur Weiterentwicklung der Sportmetropole Berlin beigetragen zu haben.

Heute hat Nicola Böcker-Giannini meine Nachfolge angetreten. Ich wünsche Ihr viel Erfolg und gutes Gelingen!

Ihnen und Euch allen wünsche ich von Herzen alles Gute für die Zukunft, eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2022!

Mit freundlichen Grüßen
Aleksander Dzembritzki

DIE FINALS 2022 IN DER SPORTMETROPOLE BERLIN – ARD UND ZDF BERICHTEN LIVE

Pressemitteilung

Die Sportmetropole Berlin wird vom 23. bis 26. Juni 2022 wieder Gastgeberin des innovativen Multisportevents „Die Finals – Berlin 2022“ sein. ARD und ZDF werden an den vier Wettkampftagen die Deutschen Meisterschaften in 15 Sportarten mit einer umfangreichen Berichterstattung begleiten: Dazu gehören allein 30 Stunden Live-Übertragungen im TV sowie ein vielfältiges Livestream-Angebot.

Nach den erfolgreichen Finals 2019 in Berlin und 2021 gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen haben die Sportmetropole Berlin, die beteiligten Nationalen Sport-Fachverbände sowie ARD und ZDF die vorläufige Planung für „Die Finals – Berlin 2022“ verabschiedet. Die Sportarten sind wie in den vergangenen Jahren vielfältig: Geplant sind unter anderem Wettkämpfe im Kanu-Rennsport, Rudern, Schwimmen, Wasserspringen, Radsport-Trial, Leichtathletik, Bogensport, Moderner Fünfkampf, Triathlon, Tischtennis, Gerätturnen, Rhythmische Sportgymnastik, Trampolinturnen, Fechten sowie im 3×3 Basketball.

Die Berlinerinnen und Berliner sowie ihre Gäste können sich sowohl auf sportliche Höchstleistungen als auch auf attraktive Mitmachangebote freuen: Mit der Durchführung der Finals 2022 im Anschluss an die Nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland e.V. vom 19. bis 24. Juni 2022 in Berlin, bietet sich eine herausragende Chance für tatsächlich gelebte Inklusion in der Gesellschaft und insbesondere im Sport. Darüber hinaus findet zeitgleich am 25. und 26. Juni 2022 das Familiensportfest des Landessportbundes Berlin im Olympiapark statt.

Die ARD unter Federführung des Rundfunk Berlin-Brandenburg und das ZDF planen erneut eine aufwändige Produktion der Multisport-Veranstaltung und großflächige Übertragungen in ihren Hauptprogrammen, im Hörfunk und im Netz.

Das detaillierte Programm soll im Januar 2022 vorgestellt werden. Für die Sportarten Leichtathletik, Turnen und Schwimmen können Tickets erworben werden. Nähere Informationen unter:
www.leichtathletik.de
www.dtb.de/finals2022
www.schwimm-dm.de

Medienkontakte

Senatsverwaltung für Inneres
und Sport des Landes Berlin
Pressestelle
pressestelle@seninnds.berlin.de
+49 (30) 90223 – 2731

ZDF
Thomas Stange
HA Kommunikation
Stange.T@zdf.de
+49 (6131) 70 – 15715 / +49 (172) 6155 996

Erstes Deutsches Fernsehen
Swantje Lemenkühler
ARD Programmdirektion | Koordination Sport
Swantje.Lemenkuehler@ard.de
+49 (89) 558944780

Berliner Bäderbetriebe: Marie Rupprecht wird neue Vorständin für Finanzen und Personal

Der Aufsichtsrat der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) hat die Vorstandsfunktion für Finanzen und Personal neu besetzt. Zum 1. Januar 2022 wird Marie Rupprecht die Position bei den BBB übernehmen. Sie tritt damit die Nachfolge von Annette Siering an, die von Mai 2013 bis April 2021 bei den BBB als Vorständin für Finanzen und Personal tätig war.

Marie Rupprecht (40) studierte European Business Administration in Berlin und Cambridge und leitet seit 2017 den Bereich Corporate Governance bei den Berliner Wasserbetrieben. Zuvor war Marie Rupprecht bereits in verschiedenen leitenden Funktionen und Geschäftsbereichen bei einer der vier großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Berlin tätig.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der BBB und Senator für Inneres und Sport Andreas Geisel wünscht Marie Rupprecht für die Erfüllung ihrer Aufgaben viel Erfolg und bedankt sich gleichzeitig bei Annette Siering für ihre jahrelange Tätigkeit für die BBB.

Marie Rupprecht übernimmt gleichzeitig auch die Geschäftsführung der BBB Infrastruktur-Verwaltungs GmbH als Eigentümergesellschaft der Bäder und wird diese gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Berliner Bäder-Betriebe Dr. Johannes Kleinsorg leiten.

Darüber hinaus ist Dr. Johannes Kleinsorg (59), seit 1. September 2019 Vorstandsvorsitzender der Berliner Bäder-Betriebe und Geschäftsführer der BBB Infrastruktur-Verwaltungs GmbH, vorzeitig bis zum 31. August 2027 bestätigt worden. Die Wiederbestellung erfolgte durch die Aufsichtsräte der Unternehmen.

Berlin bereitet sich auf die UEFA EURO 2024 vor

Delegation der UEFA und des DFB war zu Gast in der Sportmetropole

In dieser Woche war eine Delegation des europäischen Fußballverband UEFA und des Deutschen Fußball-Bund e. V. (DFB) zu Gast in Berlin, um sich vor Ort ein Bild vom Planungsstand zur Fußball-Europameisterschaft 2024 zu machen. Neben zahlreichen Workshops zu Sicherheit, Mobilität, Marketing, Kommunikation, Volunteering und Nachhaltigkeit fand eine Begehung der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor statt, wo eine zentrale Fan-Zone errichtet werden soll. Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki und der Präsident des Berliner Fußballverbands Bernd Schultz haben eine Erklärung zur Zusammenarbeit beim Volunteerprogramm unterzeichnet.

Turnierdirektor Philipp Lahm leitete die Delegation gemeinsam mit der EURO2024-Botschafterin Célia Šašić und zieht eine positive Bilanz: „Wir haben in der EURO-Woche mit der Stadt, dem Stadion und unseren Partnern vor Ort viele Gespräche unter anderem zu den Themen Fan Zone, Mobilität, Sicherheit, Kommunikation und Volunteer-Management geführt. Berlin als Hauptstadt mit diesem Stadion ist natürlich ein toller Austragungsort, der für mich mit vielen schönen Erinnerungen verbunden ist: Die Atmosphäre bei der WM 2006 in Berlin war unglaublich, die Rückkehr von der WM 2014 mit den Menschenmassen am Brandenburger Tor ist unvergesslich. Und wir werden gemeinsam dafür arbeiten, dass wir 2024 wieder ein großes Fußball-Fest feiern.“

Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Diese arbeitsreiche Woche hat uns gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Das gilt insbesondere für die Bereiche Sicherheit und Mobilität. Wir sind uns sicher, dass wir in Berlin eine Fußball-Europameisterschaft mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Teilhabe erleben werden, die Spuren hinterlassen und uns alle in toller Erinnerung bleiben wird. Ich danke der EURO 2024 GmBH, die diese Woche mit unserem Projektteam vorbereitet hat, für die gute Zusammenarbeit!“

Unter dem Motto „United by Football. Vereint im Herzen Europas“ wird 2024 der Ball vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 durch zehn Stadien in Deutschland rollen. Berlin wird mit dem Olympiastadion bei sechs Spielen Gastgeberstadt sein und hofft zusätzlich auf das Finale. Die UEFA plant, den Finalspielort im Frühjahr 2022 bekanntzugeben. Das Land Berlin stellt Mittel in Höhe von 47,1 Mio. für die Fußball-Europameisterschaft 2024 zur Verfügung. Hiervon sollen 24,9 Mio. Euro dem Olympiastadion und dem Olympiapark Berlin für sportanlagenbezogene Maßnahmen und nachhaltige Investitionen zu Gute kommen.

Meilenstein auf dem Weg zur UEFA EURO 2024

Delegation der UEFA und des DFB besuchen die Sportmetropole Berlin

Vom 30. November bis 02. Dezember 2021 ist eine Delegation des europäischen Fußballverband UEFA und des Deutschen Fußball-Bund e. V. (DFB) zu Gast in der Sportmetropole Berlin, um sich vor Ort ein Bild vom Planungsstand zur Fußball-Europameisterschaft 2024 zu machen. Turnierdirektor Philipp Lahm wird gemeinsam mit der EURO2024-Botschafterin Célia Šašić die Delegation anführen. Berlin ist eine von zehn Gastgeberstädten für die UEFA EURO 2024, die vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 in Deutschland stattfinden wird. Außerdem übernimmt das Land Berlin die Veranstalterrolle für das „Host City Programm“ mit einer Fan-Zone außerhalb des Olympiastadions.

Auf dem Programm der sogenannten Euro-Woche stehen Workshops zu Sicherheit, Mobilität, Marketing, Kommunikation, Volunteering und Nachhaltigkeit. Zudem ist eine Begehung der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor geplant, wo eine zentrale Fan-Zone errichtet werden soll. Berlins Staatssekretär für Sport Aleksander Dzembritzki wird im Rahmen der Euro-Woche gemeinsam mit dem Berliner Fußballverband eine Erklärung (Letter of Intent) zur Zusammenarbeit im Bereich Volunteering unterzeichnen.

Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Nach dem weltweit beachteten Launch des Logos der UEFA EURO 2024 Anfang Oktober ist die Euro-Woche ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Fußball-Europameisterschaft 2024. Wir werden bei der Planung und Umsetzung dieses vierwöchigen Großereignisses den Fokus auf Nachhaltigkeit und Teilhabe legen. Unser Projektteam für die UEFA EURO 2024 steht und die Sportmetropole ist bereit. Nun hoffen und werben wir dafür, dass auch das Finale in Berlin stattfinden wird.“

Das Land Berlin stellt Mittel in Höhe von 47,1 Mio. für die Fußball-Europameisterschaft 2024 zur Verfügung. Hiervon sollen 24,9 Mio. Euro dem Olympiastadion und dem Olympiapark Berlin für sportanlagenbezogene Maßnahmen und nachhaltige Investitionen zu Gute kommen. Im Olympiastadion als Größtem aller Austragungsorte werden mindestens sechs Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2024 stattfinden.

„Wie die FIFA-Weltmeisterschaft der Männer in 2006, die FIFA-Weltmeisterschaft der Frauen in 2011, das jährliche DFB-Pokalfinale sowie das UEFA Champions-League-Finale 2015 bewiesen haben, ist das Olympiastadion Berlin ein hervorragender Ort für große Fußballereignisse. Wir sind bereit und freuen uns auf die Spiele der UEFA EURO 2024 im schönsten Stadion der Welt.“, so Timo Rohwedder, Geschäftsführer der Olympiastadion Berlin GmbH.

Bei einer Sportgroßveranstaltung von enormer nationaler und internationaler Bedeutung stehen Bund und Länder gemeinsam in der Verantwortung, die damit verbundenen Chancen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die internationale Wahrnehmung Deutschlands zu nutzen. Daher hat die Sportministerkonferenz Anfang November einen Beschluss gefasst, mit dem sie die morgen beginnende Innenministerkonferenz bittet, mit dem Bund ein faires Konzept zur Verteilung der finanziellen Belastungen im Bereich der Sicherheitskosten im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024 zu entwickeln.

Presseöffentliche Termine in der Euro-Woche

Dienstag, 30.11.2021, 17.00 Uhr, digital
Video-Talk zur EURO 2024 mit Philipp Lahm, Célia Šašić, Gabriele Freytag (Abteilungsleiterin SenInnDS), Dr. Stefan Franzke (Geschäftsführer Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH), Markus Stenger (Geschäftsführer EURO 2024 GmbH), Veranstalter: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH

Mittwoch, 01.12.2021, 13.30 Uhr, Villa im Olympiapark
Unterzeichnung „Letter of Intent“ zur Zusammenarbeit im Bereich Volunteering durch Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki und Bernd Schultz (Präsident Berliner Fußball-Verband)

Donnerstag, 02.12.2021, 9.00 Uhr, Brandenburger Tor
Begehung der geplanten Fan-Zone am Brandenburger Tor/Straße des 17. Juni

Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an die Pressestelle (pressestelle@seninnds.berlin.de).

Sportverwaltung und Hertha BSC verständigen sich auf Zuschauerbeschränkung bereits beim nächsten Heimspiel

Pressemitteilung vom 25.11.2021

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport und Hertha BSC haben sich darauf verständigt, die Zuschauerzahl beim Heimspiel von Hertha BSC gegen den FC Augsburg am 27. November 2021 zu begrenzen. Statt der theoretisch möglichen rund 74.000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden nur maximal 39.738 im Olympiastadion unter 2G+-Bedingungen zugelassen. Das entspricht bereits den Vorgaben der geänderten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die der Senat gestern beschlossen hat: Bei Zuschauerzahlen über 5000 können noch 50 Prozent der restlichen freien Platzkapazität ausgelastet werden.

Eigentlich tritt die Beschränkung der zulässigen Personenzahl bei Großveranstaltungen erst ab dem 1. Dezember 2021 in Kraft. Im Einvernehmen haben die Senatsverwaltung für Inneres und Sport und Hertha BSC entschieden, diese schon vorab umzusetzen. Alle Zuschauerinnen und Zuschauer müssen geimpft oder genesen sein und zusätzlich eine medizinische oder eine FFP2-Maske tragen – auch auf dem zugewiesenen Sitzplatz.

Dazu sagte Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Nur weil eine volle Auslastung der Stadionkapazität formal noch möglich wäre, muss man das nicht tun. Ich bin Hertha BSC für ihr verantwortungsvolles Handeln sehr dankbar. Die vierte Welle werden wir nur brechen können, wenn alle an einem Strang ziehen: Politik, Vereine und Fans. Solidarisches und verantwortungsbewusstes Handeln ist das Gebot der Stunde.“

Thomas Herrich, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC: „Die Gesundheit der Gesellschaft steht stets an erster Stelle. Wir sind uns als Veranstalter einer Großveranstaltung dieser Verantwortung bewusst und möchten daher die erst am 01.12.2021 in Kraft tretende Verordnung bereits jetzt umsetzen. Bei den Optionen hinsichtlich 2G+ (zusätzlicher Test, Abstand oder Mund-Nasen-Schutz) haben wir uns für die Maskenpflicht auch am Sitzplatz entschieden, da sie am einfachsten für unsere Fans umzusetzen ist.“

Stark frequentierte öffentliche Räume im Fokus des Fachdialogs zur kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention

Pressemitteilung

Am 18. November 2021 fand der zweite Fachdialog zur kiezorientierten
Gewalt- und Kriminalitätsprävention der Landeskommission Berlin gegen
Gewalt statt. Ansprechpersonen der kiezorientierten Gewalt- und
Kriminalitätsprävention, Koordinierende der Präventionsräte sowie
Vertreterinnen und Vertreter der Landeskommission Berlin gegen Gewalt
tauschten sich zu aktuellen Themen und Best-Practice im Bereich der
kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention aus.

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Frage, wie Gewaltprävention in stark
frequentierten öffentlichen Räumen gelingen kann und welche neuen,
kreativen Maßnahmen im Rahmen der kiezorientierten Gewalt- und
Kriminalitätsprävention gefunden werden. Darüber hinaus wurden die
Fortschritte der Ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative zur Stärkung
sozial benachteiligter Quartiere und der neue Studiengang „Präventive
Soziale Arbeit“ der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin vorgestellt.

Der Fachdialog hat gezeigt, dass während der Corona-Pandemie
insbesondere mobile und bedarfsorientierte Angebote wichtig waren und
weiterhin sein werden.

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Senatsverwaltung für Inneres und Sport Pressesprecher: Tel. (030) 90223 – 2730
Pressestelle Martin Pallgen Fax: (030) 90223 – 2733
Klosterstraße 47 Stv. Pressesprecherin: E-Mail: pressestelle@seninnds.berlin.de
10179 Berlin Sylvia Schwab www.berlin.de/sen/inneres/

Mit dem Berliner Modell der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitäts-
prävention fördert die Landeskommission Berlin gegen Gewalt den Aufbau

von Präventionsräten in allen Berliner Bezirken sowie die Umsetzung von
präventiven Projekten in den Kiezen. Hierfür stellt die Landeskommission Berlin
gegen Gewalt seit 2018 jährlich 150.000 Euro pro Bezirk zur Verfügung.
Die Förderung beruht auf der Überzeugung, dass gewaltfreie, sichere und
lebenswerte Nachbarschaften und öffentliche Räume durch die
Zusammenarbeit verschiedener Vertreterinnen und Vertreter aus Bezirkspolitik,
Verwaltung, freien Trägern und zivilgesellschaftlichen Gruppen auf
Augenhöhe entstehen. Auch in diesem Jahr steht die Umsetzung von

präventiven Projekten in den Kiezen unter den Zeichen der Corona-
Pandemie.

„Das Berliner Modell der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention
hat inzwischen stabile, wirksame Strukturen und ein starkes Netzwerk
aufgebaut, es findet bundesweit Beachtung. Der heutige Fachdialog stellt
einen weiteren Schritt dar, gewaltfreie und lebenswerte Quartiere in Berlin zu
schaffen und zu stärken“, so Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der
Landeskommission Berlin gegen Gewalt und Sportstaatssekretär des Landes
Berlin.

Weitere Informationen finden sie unter
https://www.berlin.de/lb/lkbgg/publikationen/kiezorientierte-praevention/

Berliner Derby findet unter 2 G-Bedingungen statt

Das Berliner Fußballderby zwischen dem 1. FC Union Berlin und Hertha BSC am 20.11.2021 findet unter 2G-Bedingungen ohne Zuschauerbeschränkung statt. Damit kann das Spiel in der Alten Försterei vor ausverkauftem Haus stattfinden. Dies sieht ein entsprechender Bescheid der Senatsverwaltung für Inneres und Sport vor.

Bei einem gemeinsamen Gespräch der Staatssekretäre für Sport, Aleksander Dzembritzki, und für Inneres, Torsten Akmann, mit Vertretern der Vereine wurden neben Fragen der Sicherheit auch weitergehende Regelungen zum Infektionsschutz besprochen. Danach appellieren die beiden Vereine an ihre Fans, sich neben der 2G-Regel (genesen oder geimpft) vor dem Derby zusätzlich testen zu lassen, um den Schutz der Zuschauenden noch weiter zu erhöhen. Ebenso wird das durchgängige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Platz empfohlen; beim Verlassen des Platzes ist das Tragen einer Maske verpflichtend. Für das Derby wurde außerdem ein Alkoholverbot im Stadion beauflagt.

Dazu sagte Innenstaatssekretär Torsten Akmann: „Ein Derby ist für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes. Sportliche Konkurrenz darf nicht bedeuten, dass die Sicherheit der Zuschauenden oder gar unbeteiligter Dritter gefährdet wird. Wir haben deshalb in vertrauensvoller Atmosphäre mit beiden Vereinen die wichtigsten Sicherheitsfragen besprochen. Alle sind sich ihrer Verantwortung für ein sicheres Fußballspiel bewusst. Die erfahrene Berliner Polizei wird auch dieses Derby eng begleiten.“

Zu den gemeinsam getroffenen Ergebnissen sagte Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Wir alle sehen die Herausforderungen, vor die uns die vierte Welle stellt. Solidarisches und verantwortungsbewusstes Handeln ist das Gebot der Stunde. Darüber sind sich alle im Klaren. Wir alle wollen ein tolles Derby sehen. Und wir wollen, dass alle gesund bleiben. Fans und Vereine haben es in der Hand, das Beste daraus zu machen.“

Von Seiten der Vereine nahmen u.a. Oskar Kosche, Geschäftsführer Lizenzierung und Mitglied des Präsidiums des 1. FC Union Berlin und Thomas Herrich, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC, an dem Treffen teil. Sie sagten im Anschluss an das Treffen in der Sportverwaltung:

Oskar Kosche: „Wir freuen uns darauf, endlich wieder ein Derby vor Zuschauern zu spielen und setzen dabei neben der Einhaltung klarer Regeln auch auf die Eigenverantwortung der Besucher. Unser Ziel bleibt auch weiterhin die Durchführung von Sportveranstaltungen vor Publikum mit möglichst wirksamen Infektionsschutz-maßnahmen.“

Thomas Herrich, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC: „Wir freuen uns auf ein Derby vor bestmöglicher und stimmungsvoller Kulisse, ohne dabei die pandemische Lage aus den Augen zu verlieren. Wir möchten uns bei den Beteiligten für den konstruktiven Austausch bedanken und appellieren an die Fans, den ausgesprochenen Empfehlungen im Sinne der Gesundheit aller nachzukommen.“

Sportministerkonferenz in Koblenz

Am 4. / 5. November fand die Sportministerkonferenz in Koblenz statt. Es war mir als Vertreter des Landes Berlins eine Ehre dabei zu sein und ich freue mich über die gefassten beschlüsse zu den Special Olympics 2023 und zur Aufteilung zwischen Bund und Ländern bei der Kostendeckung zu den Sicherheitsanforderungen bei der UEFA EURO 2024.

Link zur SMK 2021

Pressemitteilung

Sportministerkonferenz fasst auf Berliner Initiative Beschlüsse zu Special Olympics 2023 und UEFA EURO 2024

Am 4./5. November 2021 fand die 45. Sportministerkonferenz (SMK) in Koblenz (Rheinland-Pfalz) statt. Auf Initiative des Landes Berlin haben die Sportministerinnen und -minister sowie Sportsenatorinnen und -senatoren der Länder mit einem Beschluss die landesweiten Aktivitäten rund um die Special Olympics Weltspiele (SOWG) 2023 in der Sportmetropole Berlin begrüßt und deren Bedeutung für die Inklusion gewürdigt. Die Special Olympics sind die weltweit größte inklusive Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

„Bei den Special Olympics geht es um mehr Sichtbarkeit, mehr Teilhabe an der Gesellschaft und mehr Gleichberechtigung in nachhaltig inklusiven Strukturen“, sagte Aleksander Dzembritzki, Sportstaatssekretär des Landes Berlin, in seiner Rede zur Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister der Länder.

Die SMK empfiehlt, zur Unterstützung des Host Town Programms 170 Nationen/170 Kommunen landesweite Netzwerkstrukturen und eine ressortübergreifende Zusammenarbeit zu etablieren. So haben bereits mehr als 275 Kommunen aus allen Bundesländern ihr Interesse bekundet, im Vorfeld der Weltspiele eine internationale Delegation zu beherbergen. Darüber hinaus begrüßt die SMK, dass sich die Innenministerkonferenz auf ihrer nächsten Sitzung mit dem deutschlandweiten Fackellauf anlässlich der SOWG 2023 befassen will und bittet die für Jugend und Schule zuständigen Fachministerkonferenzen, die Umsetzung der begleitenden Jugend- und Schulprogramme zu unterstützen.

Diese Programme sind Teil der zwei Nachhaltigkeitsprogramme, die für den Aufbau von nachhaltig inklusiven Strukturen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und für eine Sensibilisierung der Gesellschaft – nicht nur in Berlin, sondern bundesweit – entwickelt wurden.

Neben den SOWG 2023 kann sich Berlin als eine der Gastgeberstädte mit der Fußball-Europameisterschaft 2024 (UEFA EURO 2024) auf eine weitere Sportgroßveranstaltung von enormer nationaler und internationaler Bedeutung freuen.

Bund und Länder stehen gemeinsam in der Verantwortung, die damit verbundenen Chancen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die internationale Wahrnehmung Deutschlands zu nutzen. Gleichzeitig erkennt die SMK die für die Ausrichterstädte bzw. betreffenden Bundesländer wie Berlin erhebliche finanzielle Belastung, insbesondere für die Gewährleistung der Öffentlichen Sicherheit, an. Die SMK bittet die Innenministerkonferenz, mit dem Bund hier ein faires Konzept zur Verteilung der finanziellen Belastungen im Bereich der Sicherheitskosten im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024 zu entwickeln.

Hintergrund

Die Special Olympics wurden 1968 in den USA von Eunice Kennedy Shriver, Schwester von John F. Kennedy, gegründet. Mittlerweile gibt es die Special Olympics in mittlerweile über 170 Nationen mit über 5,7 Millionen Mitgliedern. Die Athletinnen und Athleten stehen hier im Vordergrund, das Vorantreiben von Inklusion ist das übergeordnete Ziel. Die Special Olympics Weltspiele 2023 werden durch das Land Berlin und den Bund gefördert.
Die UEFA EURO 2024 findet vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 in insgesamt 10 Städten Deutschlands statt. Berlin wird mit dem Olympiastadion als Größtem aller Austragungsorte Gastgeberin für mindestens sechs Spiele sein. Die Außerdem übernimmt das Land Berlin die Veranstalterrolle für das „Host City Programm“ mit einer Fan-Zone außerhalb des Olympiastadions.

Wir stärken Berlin – Programm zum 21. Berliner Präventionstag und Präventionspreis am 26. und 27. Oktober 2021 vorgestellt

Bei der wichtigsten Fachveranstaltung zur Gewaltprävention in Berlin dreht sich in diesem Jahr alles um Schutz und Stärkung vor Gewalt in Zeiten der Pandemie.

Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, hat heute das Programm des 21. Berliner Präventionstages am 26. und 27. Oktober vorgestellt und alle Engagierten, die präventiv für eine gewaltfreie und friedliche Stadt arbeiten,  dazu eingeladen.

Menschen  aus Sozialer Arbeit, Schule, Polizei, Kultur, Sport und Wissenschaft werden bei der digital stattfindenden Tagung über aktuelle Entwicklungen der Gewalt und Gewaltprävention in Berlin sprechen.

Unter dem Motto „Wir stärken Berlin!“ stehen diesmal, vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, Themen der Ressourcen, Resilienz und Empowerment in der Gewaltprävention im Mittelpunkt.

Es geht u.a. um die Frage, wie von Gewalt betroffene und gefährdete Kinder, Jugendliche, Familien, Frauen und Männer in Berlin geschützt und gestärkt werden können. Durch den „Fonds zur Unterstützung von Betroffenen von extremistischer Gewalt“, der durch die Landeskommission Berlin gegen Gewalt eingerichtet wurde, sind zahlreiche innovative Ansätze umgesetzt worden.

Am 27. Oktober sind hochkarätige Referentinnen und Referenten eingeladen, um über neue Entwicklungen von Gewalt und Gewaltprävention:

  • Stefan Godehardt-Bestmann Professor und Studiengangsleiter Soziale Arbeit an der privaten Internationalen Hochschule wird die Vorteile durch den Ansatz “Signs of Safety” – Kinderschutz mit Partizipation und Netzwerkarbeit vorstellen.
  • Tuğba Tekkal, Ehemalige Profifußballerin und Mitbegründerin von Hawar.help und SCORING GIRLS* zeigt wie Mädchen auf dem Fußballplatz gestärkt werden.
  • Eva Schumann, Leiterin der Opferhilfe Berlin e.V, wird am Beispiel Servicestelle Proaktiv einen neuen Ansatz in der Opferhilfe vorstellen.

Erstmalig ist dem Präventionstag ein Praxistag am 26.10. vorangestellt, der einen Raum zum Reflektieren, Lernen und zur Diskussion ermöglicht:

Schon jetzt besteht große Interesse an den acht Workshops zu den verschiedenen Themenbereichen der Gewaltprävention von kultureller Bildung mit Jugendlichen, Schulischer Gewaltprävention über Online-Radikalisierungsprävention bis zur Prävention im Stadtteil und dem Berliner Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen.

Aleksander Dzembritzki sagte dazu: „In allen Berliner Bezirken hat die Landeskommission Berlin gegen Gewalt Präventionsräte und Arbeitsgremien etabliert und finanziell ausgestattet. Die Handelnden vor Ort haben seit Beginn der Corona-Krise eine wirklich beeindruckende Lösungsorientierung und Flexibilität im Bereich der Gewaltprävention an den Tag gelegt! Es ist mir ein großes Anliegen, die Menschen mit unserem Präventionstag in diesem Jahr zu würdigen und zu danken.“

Höhepunkt ist jedes Jahr der Berliner Präventionspreis: In diesem Jahr geht der Preis unter dem Motto „Wir stärken Berlin“ an künstlerisch tätige Menschen in Berlin, die in der Corona-Pandemie den Kontakt mit jungen Menschen pflegen und Möglichkeiten der Partizipation in künstlerischen Projekten anbieten, um die Resilienz junger Menschen und den demokratischen Zusammenhalt stärken.

Unter den zahlreichen Einsendungen hat eine unabhängige Fach-Jury sieben Nominierte für den „Berliner Präventionspreis 2021“ ausgewählt. Hier sind sehr beeindruckende Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Graffiti, Foto, Comic, Film und Theater vertreten, die jungen Menschen in Berlin stärken. Drei Projekte werden mit dem Berliner Präventionspreis am 27.10. feierlich ausgezeichnet.

Der Jury gehören die Kulturwissenschaftlerin, Kunstvermittlerin Silke Ballath, der Rapper, Schauspieler, Streetworker und Hip-Hop Dozent Matondo Castlo und die Choreografin, Kunst- und Kulturvermittlerin Bahar Meriç an.

Programm des 21. Berliner Präventionstages
https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/praeventionstage/2021/artikel.1101408.php

Nominierte der Präventionspreise

https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/berliner-praeventionspreis/2021/

Link zur Pressemitteilung vom 15.10.2021