Runder Tisch zur Gewalt gegen Schiedsrichter

Zu einem Runden Tisch zur Gewalt gegen Schiedsrichter hatte ich am 14. Januar 2020 in meiner Funktion als Vorsitzender der Landeskomission „Berlin gegen Gewalt“ geladen.

Fachleute vom Berliner Fußballverband, der Polizei und Akteure der Gewaltprävention waren gekommen und diskutierten das Thema ausführlich.

Wir müssen einfordern, dass Gewalt auf dem Fußballplatz sofort geahndet und erst Recht Gewaltakte gegen Schiedsrichter zur Anzeige gebracht werden. Hier reicht es nicht aus, auf die Spielberichtsbögen zu verweisen. Es greift das Strafgesetzbuch.

Auch beim Neujahrsempfang des Berliner Fußballverbands sprach ich dieses Thema an.

Presse:
RTL online:  Polizei bei Gewalt gegen Schiedsrichter; 19. Januar 2020
B.Z.: Gewalt gegen Schiedsrichter – Polizeieinsatz gefordert! 18. Januar 2020

Besuch beim SC Borsigwalde

In der wachsenden Stadt werden die Flächenkonkurrenzen insbesondere in dicht besiedelten Innenstadtlagen immer größer. Vor allem für Großspielfelder nutzenden Sportvereine wie den Reinickendorfer Fußballverein SC Borsigwalde bringt das erhebliche Probleme mit sich: Trotz vieler Trainerinnen und Trainer und ehrenamtlich Helfender kommt man an die Grenzen des Leistbaren, denn die Kapazitäten der vorhanden Sportflächen reichen einfach nicht aus, um alle möglichen Bedarfe zu befriedigen.

Das erfuhren wir bei einem Vor-Ort-Besuch am Freitag, den 10. Januar 2020. Gemeinsam mit den Sportpolitikern der BVV-Fraktion der SPD, Nicole Borkenhagen und Ulf Wilhelm, machten wir uns einen Überblick über die Situation und werden diese weiter mitnehmen und besprechen.

Wichtig ist, dass wir vorhandene Flächen nutzbar machen und effizient nutzen. Das wird eine der künftigen Hauptaufgaben sein.

Gerade bei so engagierten Clubs wie dem SC Borsigwalde ist es wichtig, dass wir die notwendige Unterstützung zu Teil werden lassen. Ich finde die Leistung hier jedenfalls sehr beeindruckend und vorbildhaft.

Links:

Unser Kampf um mehr Platz. Alexander Dzembritzki im Kiezhelden-Bienenstock: „Beeindruckend, was Ihr im Kiez auf die Beine stellt.“

Presse:
Berliner Woche: Kiezhelden brauchen dringend mehr Platz; 18. Januar 2020

Eröffnung in Buch

Die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) haben am Montag, dem 6. Januar 2020 pünktlich und fristgerecht nach nicht einmal zwei Jahren Sanierung das Schwimmbad und die Sauna in Buch wieder eröffnet.

Nicht alles, was in Berlin gebaut oder saniert wird, dauert länger als gedacht. Das kleine, feine Schwimmbad ist eine schöne und wichtige Ergänzung des Angebots der BBB im Norden Berlins. Die Sauna ist echtes Highlight geworden, über das sich bestimmt viele Nutzerinnen und Nutzer freuen werden.

Damit halten wir unser Versprechen und bringen das Geld auch weiterhin ins Wasser – zum Nutzen der Berlinerinnen und Berliner!

Link zur Pressemitteilung der Berliner Bäder-Betriebe vom 6.1.2020

Presse:
Berliner Kurier: Alfred Heil ist 98 und hat immer noch Oberwasser; 7. Januar 2020
RBB Abendschau: Schwimmhalle Buch wieder geöffnet; 6. Januar 2020
Berliner Morgenpost: Freier Eintritt – Ende der Sanierung im Schwimmbad Buch; 6. Januar 2020
Berliner Woche: Bucher Schwimmhalle nach fast zwei Jahren Sanierung wiedereröffnet; 16. Januar 2020

Grüße zum Jahreswechsel

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Sportmetropole Berlin,

das Ende des Jahres rückt näher und so lohnt es sich auf das Erreichte im vergangenen Jahr zurückzublicken: Mit den „FINALS“ ist uns die Premiere eines Veranstaltungsformats gelungen, auf die wir ganz besonders stolz sind und welches hoffentlich in Serie geht. Die Zeichen einer Wiederholung stehen auf grün und so sind wir guter Dinge uns auch künftig wieder herausragende Leistungen der deutschen Athletinnen und Athleten bestaunen zu können. Unter Beweis gestellt haben wir u.a. auch, dass ein solches Multisportformat zeitlich und örtlich gebündelt keinesfalls aus der Zeit gefallen ist.

Gern erinnern wir uns auch an die Handball WM am Anfang des Jahres, den Bogensport-Weltcup, das Champions League-Finale im Volleyball oder die Islandpferde WM. Die Sportmetropole Berlin bietet neben den regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen von internationalem Rang wie Berlin Marathon oder DFB-Pokalfinale auch viele Angebote für die ganze Breite des Sports.

Ein besonderer Höhepunkt war der erstmalige Aufstieg des 1. FC Union Berlin in die Fußball-Bundesliga. Seitdem sorgen die Eisernen auch in der 1. Liga für Furore und bereichern mit spannenden Derbys mit Hertha BSC den Hauptstadtsport.

Viele weitere Projekte haben wir angeschoben und auf den Weg gebracht: Die Sportanlagennutzungsverordnung wird überarbeitet und im kommenden Frühjahr aktualisiert sein. Für unsere Liegenschaften im Olympia- und Jahnsportpark sowie im Sportforum Berlin entwickeln wir Konzepte zur mittel- und langfristigen Gestaltung und Weiterentwicklung. Die baulichen Maßnahmen zur Abdichtung der Maifeldtribünen als Grundlage für die dortige Einrichtung des Sportmuseums haben begonnen. Im Rahmen der Schulbauoffensive beteiligen wir uns an vielen Maßnahmen, die dem Sport in der wachsenden Stadt zusätzliche Möglichkeiten vor allem in gedeckten Sportanlagen zu Nutze kommen sollen.

Die Berliner Bäderbetriebe haben erstmalig ein Außenbecken mit einer Traglufthalle überspannt. Der vom Abgeordnetenhaus und der Rot-rot-grünen Regierungskoalition beschlossene Mittelaufwuchs macht sich allmählich bemerkbar. Mehr und mehr Bäder werden nach Jahren des Sparens saniert und modernisiert.

Zu guter Letzt hat das Abgeordnetenhaus nach intensiven Beratungen Mitte Dezember auch einen neuen Doppelhaushalt für die Jahre 2020/21 aufgestellt. Der Sport profitiert von einer Finanzierung mit Augenmaß und Weitsicht. Die Übungsleiterinnen und Übungsleiter profitieren von einer besseren Ausstattung über den LSB. Viele etablierte Maßnahmen und Programme werden weiterlaufen und sind solide aufgestellt. Das schafft Planungssicherheit für Vereine und Akteure im Sport.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich auf diesem Weg frohe und erholsame Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2020! Ich freue mich, wenn wir auch im kommenden Jahr wieder vieles gemeinsam für den Sport bewegen können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Aleksander Dzembritzki

Finale der Volleyball-Champions-League 2020 wieder in der Hauptstadt

Pressemitteilung vom 19.12.2019

Der europäische Volleyball-Verband CEV hat entschieden, das Finale der Volleyball-Champions-League der Frauen und Männer im nächsten Jahr wieder in Berlin auszutragen. Nach den erfolgreichen Finalspielen in diesem Jahr gibt es am 16. Mai 2020 in der Max-Schmeling-Halle eine Neuauflage der europäischen Volleyball-Spitzenklasse.

Berlins Sportsenator Andreas Geisel begrüßt die Entscheidung: „Bei den Finalspielen der Volleyball-Champions-League 2019 hat Berlin einmal mehr gezeigt, dass wir mit Gastfreundschaft, sportbegeisterten Fans und Kompetenz punkten können. Ich bin stolz auf den neuerlichen Zuspruch des Europäischen Volleyball-Verbands und freue mich, dass wir das Finale zum zweiten Mal in Folge ausrichten dürfen. Die Sportmetropole Berlin ist die Volleyball-Hauptstadt in Europa. Wir wollen auch 2020 an die Erfolge aus dem Vorjahr anknüpfen und die ausverkaufte Max-Schmeling-Halle wieder zum Beben bringen.“

Link zur Pressemitteilung vom 19.12.2019

BBB: Richtfest in Wedding: Deutschlands größte Schwimmbad-Traglufthalle steht

Pressemitteilung der Berliner Bäderbetriebe: Ersatz für geschlossene Bäder in Tiergarten und Reinickendorf. Investition: Rund 2,2 Millionen Euro. Eröffnung im Dezember.

Dienstag, 12. November 2019 – Die neue Traglufthalle im Kombibad Seestraße in Wedding steht. Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki gab heute zu-sammen mit den Vorständen der Berliner Bäder-Betriebe (BBB), Dr. Johannes Kleinsorg und Annette Siering, sowie dem Geschäftsführer der Herstellerfirma Paranet-Deutschland GmbH, Jürgen Wowra, das Startsignal zur Errichtung. In kurzer Zeit wurde im Anschluss die Stützluft in die Halle geblasen.

Die wichtigste Etappe zur Inbetriebnahme der mit einer Grundfläche von 60 mal 68 Metern größte Schwimmbad-Traglufthalle Deutschlands ist damit geschafft. „Die Traglufthalle wird dringend benötigt“, erklärt Staatssekretär Dzembritzki, „denn zwei wichtige Bäder in der Nähe – das Paracelsus-Bad in Reinickendorf und das Stadtbad Tiergarten – werden zurzeit saniert und sind geschlossen.“

Unterstützt durch höhere Zuschüsse aus dem Landeshaushalt, die das Abge-ordnetenhaus für die Bäder bewilligt hat, investieren die BBB in das Projekt rund 2,2 Millionen Euro. „Die Halle ist ein zentrales Projekt für die Sanierung und Modernisierung der Berliner Bäder“, sagt Dr. Kleinsorg, „denn mit der Halle schaffen wir die Kapazitäten, um in den dringend sanierungsbedürftigen Hal-lenbädern die nötige Baufreiheit zu erreichen.“

Durch die Überkuppelung der beiden 50-Meter-Becken des Freibads an der Seestraße erhalten die BBB 2072 Quadratmetern Wasserfläche dazu. Zum Vergleich: Die jetzt geschlossenen Bäder Tiergarten und Paracelsus-Bad ver-fügen über knapp 1500 Quadratmeter Wasserfläche.

Die Traglufthalle wird aus einer vierlagigen Folienkonstruktion hergestellt und von einem Seilnetz in Form gehalten. Die Seile werden mit 131 Ankern verbun-den, die in den vergangenen Wochen in den Boden des Freibads getrieben wurden. Die Halle wird in den kommenden drei Jahren jeweils zum Ende der Freibadsaison auf- und zu Beginn der Saison wieder abgebaut. „Sind die bauli-chen Vorbereitungen einmal abgeschlossen, wird der Auf- und Abbau der Halle 2

künftig noch schneller gehen“, erläutert Annette Siering. Und weiter: „In den Sommermonaten bleibt das Freibad erhalten.“

Die Traglufthalle mieten die BBB von der Firma Paranet-Deutschland. Sie über-nimmt auch den Auf- und Abbau sowie die Wartung. Paranet-Deutschland hat bereits mehrere Traglufthallen über Schwimmbecken errichtet – unter anderem in Darmstadt und Neumünster. „Die Erfahrungen in diesen Städten waren aus-gesprochen positiv“, erklärt Paranet-Geschäftsführer Jürgen Wowra, „wir gehen davon aus, dass auch die Berlinerinnen und Berliner sagen werden: Da kanns-te nich‘ meckern.“

Nach dem Richtfest gehen die Bauarbeiten weiter. Dann werden im Inneren die technischen Anlagen installiert, u. a. für die Brandmeldeanlage und das Licht. Im Anschluss muss die Halle technisch abgenommen werden. Klappt alles wie geplant, soll die Traglufthalle Anfang Dezember eröffnen.

Sie steht dann für das Schwimmen der Schulen und Vereine zur Verfügung. Das direkt angrenzende Hallenbad an der Seestraße – es wird aktuell mehr-heitlich von Schulen und Vereinen genutzt – wird dann nahezu ausschließlich für die allgemeine Öffentlichkeit da sein. Zur Eröffnung können jedoch alle die Traglufthalle kennenlernen. Schon jetzt fest eingeplant ist ein großes Kinderfest am 8. Dezember.

„Hier an der Seestraße entsteht ein großes und umfassendes Angebot für alle Berlinerinnen und Berliner“, so Staatssekretär Dzembritzki, „so wird die Trag-lufthalle zu einem wichtigen und sichtbaren Baustein dessen, was wir im Senat und im Abgeordnetenhaus als Paradigmenwechsel für die Berliner Bäder be-zeichnen: Wir investieren nicht nur kräftig in die überfällige Sanierung und Mo-dernisierung, sondern auch in Ausweichquartiere wie diese Traglufthalle.“

Eckdaten der Traglufthalle:
Konstruktion: vier Lagen Folien, die mit einem Seilnetz am Boden ge-halten werden. Die in die Hülle eingebrachte Stützluft be-heizt zugleich den Innenraum.
Verankerung: 131 Bodenanker
Grundfläche: 60 x 68 Meter
Schwimmbecken: zwei 50-Meter-Becken
Wasserfläche: 2072 Quadratmeter
Nutzung: vornehmlich Schulen und Vereine; das Hallenbad wird weitgehend für die Öffentlichkeit reserviert. 3

Ihre Gesprächspartnerin und –partner:
Annette Siering, Vorständin Berliner Bäder-Bertriebe
Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport
Dr. Johannes Kleinsorg, Vorstandsvorsitzender der Berliner Bäder-Betriebe
Michael Mohaupt, Betriebsleiter Kombibad Seestraße
Jürgen Wowra, Geschäftsführer Paranet-Deutschland

Link zur Pressemitteilung der Berliner Bäderbetriebe vom 12. November 2019

Presse:
Tagesspiegel: Im Winter ins Freibad – Berlin überspannt erstes Freibad mit Traglufthalle; 13. November 2019
Berliner Morgenpost: Weddinger Freibad jetzt auch im Winter offen; 13. November 2019

Landeskommission Berlin gegen Gewalt feiert 25-Jährigen Geburtstag

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt wird 25. Aus diesem Anlass lädt der Vorsitzende, Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, zur öffentlichen Jubiläumsgala in das Theater an der Parkaue.

Wann: Dienstag, 5. November, von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr.
Wo: Theater an der Parkaue, Parkaue 29, 10367 Berlin.

Gäste dürfen sich u.a. auf folgende Programmpunkte freuen:

  • Rück- und Ausblicke zu Herausforderungen und Lösungsansätzen der Gewaltprävention,
  • Verleihung der Preise an die Gewinner des Jugendkulturwettbewerbs „Gewaltlos durch Berlin“
  • Talkrunde „5 x 5 Ideen gegen Gewalt“ mit Thomas Härtel (Präsident des Landessportbund Berlin), Patricia Kielinger (Koordinatorin der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen – BIG e.V.), Marina Chernivsky (Leiterin des Kompetenzzentrums Prävention und Empowerment) und Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg)

Staatssekretär Aleksander Dzembritzki freut sich auf die festliche Veranstaltung und sagt im Vorfeld: „25 Jahre im vollen Einsatz für Gewaltprävention sind eine lange Zeit. Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt leistet gute Arbeit und ist ein wichtiges Verbindungsstück zwischen der Verwaltung, Expertinnen und Experten sowie freien Trägern und Vereinen. Sie wirft einen Blick über den Tellerrand hinaus, arbeitet ressortübergreifend, interdisziplinär, innovativ und greift aktuelle Themen auf. Ich gratuliere herzlich zu einem Vierteljahrhundert erfolgreicher Präventionsarbeit.“

Weitere Informationen zur Jubiläumsgala der Landeskommission Berlin gegen Gewalt erhalten Sie unter https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/sonstige-veranstaltungen/2019/artikel.841585.php

Medienvertreter/innen sind gerne eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 4. November, 15.00 Uhr, an pressestelle@seninnds.berlin.de

Makkabi Deutschland zieht in den Olympiapark

Pressemitteilung vom 17.10.2019

Jüdischer Turn- und Sportverband Makkabi Deutschland eröffnet ein neues Hauptstadtbüro in Berlin.

Makkabi Deutschland hat in Berlin mit einem Büro im Olympiapark eine weitere Dependance eröffnet. Mit 37 Ortsvereinen und vielfältigen Sportangeboten bindet und verbindet der Verband in Deutschland jüdische und nichtjüdische Sportlerinnen und Sportler.
Im Beisein von Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki und Vertreterinnen und Vertretern des Breiten- und Leistungssportes wurde heute das Büro in der Friedrich-Friesen-Allee neu eröffnet.

Berlins Sportsenator Andreas Geisel begrüßte die Entscheidung: „Herzlich Willkommen in Berlin, Makkabi. Das ist ein wichtiges Zeichen für unsere Stadt. Makkabi wird die sportliche, kulturelle und religiöse Vielfalt in Berlin bereichern. Es ist auch ein wichtiger sportpolitischer Schritt in der Zusammenarbeit mit den Fachverbänden, den Vereinen und Schulen. Ich freue mich auch sehr über den gewählten Standort. Mit Blick auf die Geschichte des Olympiaparks ist es ein wichtiges Signal, dass sich der jüdische Turn- und Sportverband hier niederlässt. Bereits 2014 wurde im Olympiapark ein Weg nach der berühmten Hochspringerin Gretel Bergmann benannt, die 1936 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft von den Olympischen Spielen ausgeschlossen worden war.“

Für Maccabi Deutschland ist die Hauptstadt nicht unbekannt. Bereits 2015 fanden in Berlin die European Maccabi Games erfolgreich und zum ersten Mal in Deutschland statt. Es ist die größte jüdische Sportveranstaltung Europas mit rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 36 Ländern und 19 Sportarten.

Presse:
Jüdische Allgemeine: Ein Ort mit Geschichte; 18. Oktober 2019
RBB24: Makkabi Deutschlan eröffnet Dependance in Berlin; 17. Oktober 2019

zu BBB: Traglufthalle als Ersatz für geschlossene Bäder in Tiergarten und Reinickendorf

Pressemitteilung der Berliner Bäder Betriebe vom 17. Oktober 2019:
www.berlinerbaeder.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/detail/baubeginn-im-wedding/

„Den ersten offiziellen Rammschlag für die neue Traglufthalle im Kombibad Seestraße wollten sie sich nicht entgehen lassen. Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki und die Vorstände der Berliner Bäder-Betriebe (BBB), Dr. Johannes Kleinsorg und Annette Siering, waren heute früh dabei, als der erste von rund 80 Ankern in den Boden des Weddinger Sommerbads getrieben wurde. Binnen weniger Wochen sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein und das neue Berliner Schwimmbad-Mekka öffnen. „Die Traglufthalle ist dringend nötig, um die Wasserflächen zu kompensieren, die zurzeit wegen der Sanierung des Stadtbads Tiergarten und des Paracelsus-Bads ausfallen“, erklärt Staatsekretär Dzembritzki.

Unterstützt durch höhere Zuschüsse aus dem Landeshaushalt, die das Abgeordnetenhaus für die Bäder bewilligt hat, investieren die BBB in das Projekt rund 2,2 Millionen Euro. „Die Traglufthalle ist ein zentrales Projekt für die Sanierung und Modernisierung der Berliner Bäder“, sagt Dr. Kleinsorg, „denn mit der Halle schaffen wir die Kapazitäten, um in den dringend sanierungsbedürftigen Hallenbädern die nötige Baufreiheit zu erreichen.“ Durch die Überkuppelung der beiden 50-Meter-Becken des Freibads an der Seestraße erhalten die BBB 2072 Quadratmeter Wasserfläche dazu. Zum Vergleich: Die jetzt geschlossenen Bäder Tiergarten und Paracelsus-Bad verfügen über knapp 1600 Quadratmeter Wasserfläche.

Die Traglufthalle wird aus einer dreilagigen Folienkonstruktion hergestellt und von einem Seilnetz in Form gehalten. Die Seile werden mit den Ankern verbunden, die nun in den Boden getrieben werden. Die Halle wird in den kommenden drei Jahren jeweils zum Ende der Freibadsaison auf- und zu Beginn der Saison wieder abgebaut. „Sind die baulichen Vorbereitungen einmal abgeschlossen und die Anker im Boden, wird der Auf- und Abbau der Halle künftig noch schneller gehen“, erläutert Annette Siering: „In den Sommermonaten bleibt das Freibad erhalten.“

Klappt alles wie geplant, ist am 12. November ein besonderer Tag in der Baugeschichte der Berliner Bäder: In weniger als zwei Stunden soll die Halle an diesem Datum mittels großer Gebläse aufgerichtet werden. „Wir feiern also quasi Grundsteinlegung und Richtfest am selben Tag“, so Dr. Kleinsorg. Vorgesehen ist, dass die Traglufthalle Anfang Dezember ihren Betrieb aufnimmt.

Sie steht dann für das Schwimmen der Schulen und Vereine zur Verfügung. Das direkt angrenzende Hallenbad an der Seestraße – es wird aktuell mehrheitlich von Schulen und Vereinen genutzt – wird dann jedoch nahezu ausschließlich für die allgemeine Öffentlichkeit da sein. „Mit diesem Projekt schaffen wir in Wedding eine sehr gute Möglichkeit für alle Kundinnen und Kunden der BBB, ausgiebig schwimmen zu können“, so Staatssekretär Dzembritzki abschließend.“

Weitere Infos:

Eckdaten der Traglufthalle:

Grundfläche:               60 x 68 Meter
Schwimmbecken:      zwei 50-Meter-Becken
Wasserfläche:            2072 Quadratmeter
Nutzung:                     vornehmlich Schulen und Vereine; das Hallenbad wird weitgehend für die Öffentlichkeit reserviert.
Errichtung:                  12. November
Off. Eröffnung:           4. Dezember

Pressebeiträge hierzu:

Süddeutsche Zeitung: Traglufthalle bringt Platz für Schulschwimmen und Vereine; 17. Oktober 2019

MOZ: Traglufthalle bring mehr Platz für Weddinger Schwimmbad; 17. Oktober 2019

Berliner Woche: Bäderbetriebe machen Freibad Seestraße durch Traglufthalle ganzjährig nutzbar; 17. Oktober 2019

Berliner Fußballfest – für Fairplay und Toleranz

In Kooperation mit der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und der AOK veranstaltet der Berliner-Fußball-Verband am Samstag das „4. Berliner Fußballfest.“

In diesem Jahr findet das Fußballfest auf dem Olympischen Platz, im Vorfeld des zweiten Heimspiels von Hertha BSC, statt.

Im Mittelpunkt steht das soziale und gesellschaftliche Engagement des Berliner Fußball-Verbandes (BFV) mit seinen rund 400 Vereinen und rund 150.000 Mitgliedern. Der BFV präsentiert seine Aktivitäten zu den Themen Gewaltprävention, Kinderschutz, Bekämpfung von Homophobie, Willkommenskultur im Fußball, Integration, Inklusion und Mädchenfußball. Außerdem werden die Projekte „Alle kicken mit!“ und „Fußball grenzenlos“ vorgestellt. Auf mobilen Soccer-Court-Anlagen kann gespielt und fußballerisches Können unter Beweis gestellt werden.

Die Berlinerinnen und Berliner sind herzlich eingeladen, mit ihren Familien beim Berliner Fußballfest und den vielen Mitmachaktionen teilzunehmen.

Wann: Samstag, 21. September 2019, von 10.00 bis 16:00 Uhr

Wo: Auf dem Olympischen Platz östlich des Olympiastadions

Berlins Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki wird zur Eröffnung ein kurzes Grußwort halten und sich im Anschluss über die verschiedenen Projekte informieren.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter https://berliner-fussball.de/fussballfest/