Abschiedsgruß

Liebe Freunde und Förderer der Sportmetropole Berlin,

jedes politische Amt und Mandat ist in der Demokratie eines auf Zeit. Und so ist es nach rund dreieinhalb ereignisreichen Jahren für mich Zeit Abschied zu nehmen. Dem neuen Senat von Berlin gehöre ich nicht an. Ich habe das Amt des für den Sport zuständigen Staatssekretärs sehr gern ausgeübt und bin mir sicher, dass man sich im Sport an der einen oder anderen Stelle bestimmt wieder trifft; als Aktiver oder in welcher Funktion auch immer.

Bei den vielen herausragenden sportlichen Leistungen im Individualsport und im Team-Sport habe ich mit viel Freude an Aufstiegen und Meisterschaften teilgenommen. In besonderer Erinnerung bleiben mir die European Championships 2018, die DM Finals 2019 und die DM „unserer“ Indoor Vereine in der Coronazeit.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Akteuren für eine spannende und gewinnbringende Zusammenarbeit und ganz besonders bei den Beschäftigten im Haus SenInnDS, die in der Vergangenheit z.T. unter schwierigen Bedingungen einen großartigen Job gemacht haben. Das gilt natürlich auch für die Landeskommission Berlin gegen Gewalt, die einen erheblichen Anteil an der wichtigen Präventionsarbeit im Land Berlin leistet und aus meiner Sicht unverzichtbarer Bestandteil für das gelingende Miteinander in unser Stadt ist.

Leider hat die Corona-Pandemie eine Wendung mit sich gebracht, die wir uns so sicher nicht haben vorstellen können und die uns an vielen Stellen vor ungeahnte Herausforderungen gestellt hat. Dennoch haben wir gemeinsam vieles gemeistert und ich bin sehr dankbar, an exponierter Stelle meinen Teil zur Weiterentwicklung der Sportmetropole Berlin beigetragen zu haben.

Heute hat Nicola Böcker-Giannini meine Nachfolge angetreten. Ich wünsche Ihr viel Erfolg und gutes Gelingen!

Ihnen und Euch allen wünsche ich von Herzen alles Gute für die Zukunft, eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2022!

Mit freundlichen Grüßen
Aleksander Dzembritzki

DIE FINALS 2022 IN DER SPORTMETROPOLE BERLIN – ARD UND ZDF BERICHTEN LIVE

Pressemitteilung

Die Sportmetropole Berlin wird vom 23. bis 26. Juni 2022 wieder Gastgeberin des innovativen Multisportevents „Die Finals – Berlin 2022“ sein. ARD und ZDF werden an den vier Wettkampftagen die Deutschen Meisterschaften in 15 Sportarten mit einer umfangreichen Berichterstattung begleiten: Dazu gehören allein 30 Stunden Live-Übertragungen im TV sowie ein vielfältiges Livestream-Angebot.

Nach den erfolgreichen Finals 2019 in Berlin und 2021 gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen haben die Sportmetropole Berlin, die beteiligten Nationalen Sport-Fachverbände sowie ARD und ZDF die vorläufige Planung für „Die Finals – Berlin 2022“ verabschiedet. Die Sportarten sind wie in den vergangenen Jahren vielfältig: Geplant sind unter anderem Wettkämpfe im Kanu-Rennsport, Rudern, Schwimmen, Wasserspringen, Radsport-Trial, Leichtathletik, Bogensport, Moderner Fünfkampf, Triathlon, Tischtennis, Gerätturnen, Rhythmische Sportgymnastik, Trampolinturnen, Fechten sowie im 3×3 Basketball.

Die Berlinerinnen und Berliner sowie ihre Gäste können sich sowohl auf sportliche Höchstleistungen als auch auf attraktive Mitmachangebote freuen: Mit der Durchführung der Finals 2022 im Anschluss an die Nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland e.V. vom 19. bis 24. Juni 2022 in Berlin, bietet sich eine herausragende Chance für tatsächlich gelebte Inklusion in der Gesellschaft und insbesondere im Sport. Darüber hinaus findet zeitgleich am 25. und 26. Juni 2022 das Familiensportfest des Landessportbundes Berlin im Olympiapark statt.

Die ARD unter Federführung des Rundfunk Berlin-Brandenburg und das ZDF planen erneut eine aufwändige Produktion der Multisport-Veranstaltung und großflächige Übertragungen in ihren Hauptprogrammen, im Hörfunk und im Netz.

Das detaillierte Programm soll im Januar 2022 vorgestellt werden. Für die Sportarten Leichtathletik, Turnen und Schwimmen können Tickets erworben werden. Nähere Informationen unter:
www.leichtathletik.de
www.dtb.de/finals2022
www.schwimm-dm.de

Medienkontakte

Senatsverwaltung für Inneres
und Sport des Landes Berlin
Pressestelle
pressestelle@seninnds.berlin.de
+49 (30) 90223 – 2731

ZDF
Thomas Stange
HA Kommunikation
Stange.T@zdf.de
+49 (6131) 70 – 15715 / +49 (172) 6155 996

Erstes Deutsches Fernsehen
Swantje Lemenkühler
ARD Programmdirektion | Koordination Sport
Swantje.Lemenkuehler@ard.de
+49 (89) 558944780

Berliner Bäderbetriebe: Marie Rupprecht wird neue Vorständin für Finanzen und Personal

Der Aufsichtsrat der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) hat die Vorstandsfunktion für Finanzen und Personal neu besetzt. Zum 1. Januar 2022 wird Marie Rupprecht die Position bei den BBB übernehmen. Sie tritt damit die Nachfolge von Annette Siering an, die von Mai 2013 bis April 2021 bei den BBB als Vorständin für Finanzen und Personal tätig war.

Marie Rupprecht (40) studierte European Business Administration in Berlin und Cambridge und leitet seit 2017 den Bereich Corporate Governance bei den Berliner Wasserbetrieben. Zuvor war Marie Rupprecht bereits in verschiedenen leitenden Funktionen und Geschäftsbereichen bei einer der vier großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Berlin tätig.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der BBB und Senator für Inneres und Sport Andreas Geisel wünscht Marie Rupprecht für die Erfüllung ihrer Aufgaben viel Erfolg und bedankt sich gleichzeitig bei Annette Siering für ihre jahrelange Tätigkeit für die BBB.

Marie Rupprecht übernimmt gleichzeitig auch die Geschäftsführung der BBB Infrastruktur-Verwaltungs GmbH als Eigentümergesellschaft der Bäder und wird diese gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Berliner Bäder-Betriebe Dr. Johannes Kleinsorg leiten.

Darüber hinaus ist Dr. Johannes Kleinsorg (59), seit 1. September 2019 Vorstandsvorsitzender der Berliner Bäder-Betriebe und Geschäftsführer der BBB Infrastruktur-Verwaltungs GmbH, vorzeitig bis zum 31. August 2027 bestätigt worden. Die Wiederbestellung erfolgte durch die Aufsichtsräte der Unternehmen.

Berlin bereitet sich auf die UEFA EURO 2024 vor

Delegation der UEFA und des DFB war zu Gast in der Sportmetropole

In dieser Woche war eine Delegation des europäischen Fußballverband UEFA und des Deutschen Fußball-Bund e. V. (DFB) zu Gast in Berlin, um sich vor Ort ein Bild vom Planungsstand zur Fußball-Europameisterschaft 2024 zu machen. Neben zahlreichen Workshops zu Sicherheit, Mobilität, Marketing, Kommunikation, Volunteering und Nachhaltigkeit fand eine Begehung der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor statt, wo eine zentrale Fan-Zone errichtet werden soll. Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki und der Präsident des Berliner Fußballverbands Bernd Schultz haben eine Erklärung zur Zusammenarbeit beim Volunteerprogramm unterzeichnet.

Turnierdirektor Philipp Lahm leitete die Delegation gemeinsam mit der EURO2024-Botschafterin Célia Šašić und zieht eine positive Bilanz: „Wir haben in der EURO-Woche mit der Stadt, dem Stadion und unseren Partnern vor Ort viele Gespräche unter anderem zu den Themen Fan Zone, Mobilität, Sicherheit, Kommunikation und Volunteer-Management geführt. Berlin als Hauptstadt mit diesem Stadion ist natürlich ein toller Austragungsort, der für mich mit vielen schönen Erinnerungen verbunden ist: Die Atmosphäre bei der WM 2006 in Berlin war unglaublich, die Rückkehr von der WM 2014 mit den Menschenmassen am Brandenburger Tor ist unvergesslich. Und wir werden gemeinsam dafür arbeiten, dass wir 2024 wieder ein großes Fußball-Fest feiern.“

Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Diese arbeitsreiche Woche hat uns gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Das gilt insbesondere für die Bereiche Sicherheit und Mobilität. Wir sind uns sicher, dass wir in Berlin eine Fußball-Europameisterschaft mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Teilhabe erleben werden, die Spuren hinterlassen und uns alle in toller Erinnerung bleiben wird. Ich danke der EURO 2024 GmBH, die diese Woche mit unserem Projektteam vorbereitet hat, für die gute Zusammenarbeit!“

Unter dem Motto „United by Football. Vereint im Herzen Europas“ wird 2024 der Ball vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 durch zehn Stadien in Deutschland rollen. Berlin wird mit dem Olympiastadion bei sechs Spielen Gastgeberstadt sein und hofft zusätzlich auf das Finale. Die UEFA plant, den Finalspielort im Frühjahr 2022 bekanntzugeben. Das Land Berlin stellt Mittel in Höhe von 47,1 Mio. für die Fußball-Europameisterschaft 2024 zur Verfügung. Hiervon sollen 24,9 Mio. Euro dem Olympiastadion und dem Olympiapark Berlin für sportanlagenbezogene Maßnahmen und nachhaltige Investitionen zu Gute kommen.