Pressemitteilung: Senator Geisel besucht Leuchttürme der Gewaltprävention in Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung vom 21.6.2021

Berlin Senator für Inneres und Sport Andreas Geisel besuchte am Montag Projekte in Marzahn-Hellersdorf, die sich für sichere, lebenswerte und gewaltfreie Nachbarschaften und öffentliche Räumen einsetzen.

„Mit seiner sportorientierten Sozialarbeit ist der Bezirk ein besonderer Leuchtturm der Prävention. Sport verbindet, Sport schützt und Sport macht stark. Stark gegen Gewalt. Sport zeigt, dass man Dinge im Team lösen kann, wenn sich alle gegenseitig unterstützen“, sagte Andreas Geisel.

In der Jugendfreizeiteinrichtung „Eastend-Berlin“ informierte sich Senator Geisel über die tägliche Arbeit der Projekte „Juvenile Raumerschließung“ und „Wissen ist Zukunft 2.0“. Auf dem Dach der Einrichtung spielten Schülerinnen und Schüler des Barnim Gymnasiums mit dem Nationalspieler Jonas Mattisseck von Alba Berlin eine Runde Basketball.

Im Libertypark, einem beliebten Treffpunkt für BMXer, Inlineskater und Skateboarder,  traf Innensenator Geisel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sportorientierten Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „SENFTE 10“, die über ihr Projekt „Gemeinsam gegen Gewalt“ berichteten. Im Libertypark mit dabei war auch die Berliner Skateboarderin Lilly Stoephasius. Sie wird die jüngste deutsche Teilnehmerin bei den Olympischen Spielen in Tokio sein. 2021 wurde sie 2021 zum dritten Mal deutsche Meisterin in der sogenannten Park-Disziplin.

Alle Projektpartner hoben bei dem Bezirksrundgang die aktive Zusammenarbeit

im Bezirk Marzahn-Hellersdorf hervor. „Erfolgreiche präventive und sozialpädagogische Arbeit ist erfolgreich, wenn sie vertrauensvoll und auf Augenhöhe verläuft“, sagte Berlins Innensenator Geisel zum Abschluss seines Besuches. Er dankte allen, die sich für gewaltfreie Nachbarschaften und öffentliche Räume in Marzahn-Hellersdorf einsetzen.

Mit dem „Berliner Modell“ der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention konnte in den letzten Jahren ein starkes Netzwerk aufgebaut und stabile Strukturen geschaffen werden. Unter der Koordination der Landeskommission Berlin gegen Gewalt wurden seit 2017 in allen Berliner Bezirken Präventionsräte oder vergleichbare Arbeitsgremien eingerichtet. Hier setzen sich Akteurinnen und Akteure aus der Bezirkspolitik, der Verwaltung, freien Trägern und zivilgesellschaftlichen Gruppen für gewaltfreie, sichere und lebenswerte Nachbarschaften und öffentliche Räume in Berlin ein.

Der Kiezrundgang in Marzahn-Hellersdorf war der letzte einer Reihe von drei Besuchen im Zusammenhang mit dem geplanten Landespräventionsgesetz, das die Präventionsarbeit in Berlin auf eine gesetzlich verankerte und damit zukunftsfähige Grundlage stellen soll.

Presse:
Berliner Morgenpost: Innensenator schaut sich Anti-Gewalt-Projekte im Kiez an; 21.6.2021

Ausschreibung des Berliner Präventionspreises 2021 – „Wir stärken Berlin“

Pressemitteilung vom 11.6.2021

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt hat den Berliner Präventionspreis 2021 ausgeschrieben. Unter dem Motto „Wir stärken Berlin“ geht es darum, sich gemeinsam gegen Gewalt im Netz stark zu machen, Opfer von Extremismus zu stärken und sich gegenseitig und durch Input von Experten und Expertinnen zu empowern. Mit der Verleihung dieses Preises werden seit dem Jahr 2000 besondere Leistungen im Bereich der Gewalt- und Kriminalitätsprävention gewürdigt und unterstützt. Der Berliner Präventionspreis wird traditionell am Berliner Präventionstag verliehen, der in diesem Jahr am 27. Oktober 2021 stattfindet.

Diesmal sollen künstlerisch tätige Menschen in Berlin ausgezeichnet werden, die in der Corona-Pandemie den Kontakt mit jungen Menschen pflegen und Möglichkeiten der Partizipation in künstlerischen Projekten anbieten, um die Resilienz junger Menschen zu stärken. Kulturinstitutionen, Künstlerinnen und Künstler, die in Berlin ansässig sind und deren Projekte überwiegend junge Berlinerinnen und Berliner ansprechen, sind aufgerufen, sich zu bewerben. Es können Projekte aller Kultur- und Kunstsparten – insbesondere Beiträge, die sich mit dem Zusammenleben in Vielfalt, gegen Hass und gruppenbezogene Gewalt sowie Gewalt und Prävention im digitalen Zeitalter befassen – eingereicht werden.

„Berlin ist die Stadt der Freiheit, Toleranz, Vielfalt und Hotspot der Kreativität. Wir ermutigen Kunst- und Kulturschaffende, die Bedeutung von Kunst und Kultur für unsere kreative, gewaltfreie und demokratische Gesellschaft aufzuzeigen. Der Berliner Präventionspreis 2021 möchte den stärkenden Einfluss von Kunst und Kultur für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt würdigen. Damit zeigt sich in diesem Jahr der Berliner Präventionspreis auch als starke Marke unserer Kulturhauptstadt Berlin“, sagt Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und Sportstaatssekretär des Landes Berlin.

Eine unabhängige Jury wählt aus den eingegangenen Bewerbungen die Preisträger aus. Der Jury gehören die Kulturwissenschaftlerin und Kunstvermittlerin Silke Ballath, die zur Schnittmenge von Kunst und Bildung forscht, der Rapper, Schauspieler, Streetworker und Hip-Hop-Dozent Matondo Castlo sowie die Choreografin und Kunst- und Kulturvermittlerin Bahar Meriç an.

Einsendungen richten Sie bitte per E-Mail an Berliner-Praeventionspreis@SenInnDS.berlin.de (Motto »Berliner Präventionspreis 2021 – Wir stärken Berlin«). Einsendeschluss ist Montag, der 06. September 2021. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Alle drei prämierten Präventionsprojekte erhalten ein Preisgeld in unterschiedlicher Höhe: 1. Platz 3.000 €, 2. Platz 2.000 €, 3. Platz 1.000 €

Die Ausschreibung und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/berliner-praeventionspreis

FINALS: Deutscher Sport feiert emotionale Rückkehr auf die große Bühne

Pressemitteilung vom 6.6.2021

Athletinnen und Athleten wünschen Fortsetzung 2022 – ARD und ZDF gelingt erfolgreiche Olympia-Generalprobe – Sportland.NRW und Sportmetropole Berlin zeigen sich von bester Seite

Der deutsche Sport ist nach der langen corona-bedingten Zwangspause erfolgreich auf die große Bühne zurückgekehrt. Beim Multi-Sportevent „Die Finals 2021 Berlin | Rhein-Ruhr“ zeigten Athletinnen und Athleten aus 18 Sportarten vor einem Millionen-Publikum und teilweise erstmals wieder vor Zuschauer*innen in den  Sportstätten Top-Leistungen und noch mehr Emotionen.

140 Deutsche Meistertitel wurden an den vier Wettkampftagen vergeben, einige Fachverbände nutzten die Meisterschaften gleichzeitig als Olympia-
Qualifikation. Junge Sportarten wie das 3×3-Basketball, Klettern und Karate, die alle in diesem Jahr ihre Olympia-Premiere feiern, rückten auch national erstmals in den Fokus. Für „Die Finals 2021 Berlin I Rhein-Ruhr“ hatten das
Sportland.NRW, die Sportmetropole Berlin sowie ARD und ZDF ihre Kräfte gebündelt, um zum zweiten Mal nach der sehr erfolgreichen und preisgekrönten Finals-Premiere 2019 in Berlin eine Neuauflage auf die Beine zu stellen.

Tim Hellweg, Deutscher Meister Triathlon Sprintdistanz Elite 2021 im Rahmen der Finals: „Es ist ein super Gefühl hier bei den Finals, eine tolle Medienpräsenz, ein top organisiertes Event. Das war ein schöner Tag für
mich und wurde mit dem Deutschen Meistertitel belohnt. Im nächsten Jahr bin ich bei den Finals auf jeden Fall wieder dabei. Es waren jetzt ja schon ein paar Zuschauer wieder dabei und im nächsten Jahr hoffe ich wieder auf
volle Tribünen und viele Menschen am Streckenrand.“

Gesa Felicitas Krause hat bei den Leichtathleten, die im Rahmen der Finals ihre Deutschen Meisterschaften in Braunschweig austragen, das 3.000-Meter-Hindernis-Finale gewonnen und ihren sechsten Deutschen Meistertitel auf dieser Strecke gewonnen: „Ich hatte letztes Jahr nicht die beste Saison und deswegen habe ich mich gefreut, dass ich nun wieder in Braunschweig starten konnte. Der Lauf hat sehr viel Spaß gemacht. Es war schön, wieder vor Publikum zu laufen und die Stimmung war klasse Die Finals sind eine großartige Plattform, weil sie allumfassend sind und einen Hauch von Olympia verbreiten.“

ARD und ZDF läuteten mit den Finals knapp 50 Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio sowie kurz vor der Fußball-Europameisterschaft den Sportsommer 2021 ein. Die beiden Sender zeigten mehr als 25 Stunden in
ihren Programmen und begleiteten „Die Finals 2021 Berlin | Rhein-Ruhr“ intensiv im Internet mit zusätzlichen Live-Stream-, Social-Media und News-Angeboten. Über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den zwölf Produktionsstandorten mit über 160 Kameras sorgten für einen reibungslosen Ablauf und emotionsgeladene Bilder des deutschen Sports.

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die Finals Berlin / Rhein-Ruhr 2021 waren ein wunderbarer Schritt zurück in eine gewisse Normalität auch bei Sportveranstaltungen. Ich freue mich sehr für die Sportlerinnen und Sportler, danke allen Verbänden für die
großartigen Wettbewerbe und unseren Partnern von ARD und ZDF für die breite Berichterstattung. Die Bilder Medienkontakte aus den unterschiedlichen Venues waren begeisternd. Wir waren sehr gerne gemeinsam mit dem Land Berlin Gastgeber der Finals im Sportland.NRW.“

Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport des Landes Berlin: „Die letzten Tage haben uns wieder Zuversicht gegeben und gezeigt, dass die Pandemie den Sport nicht in die Knie zwingen konnte. Insbesondere freue ich mich über die Begeisterung der Athletinnen und Athleten bei diesen zweiten erfolgreichen Finals in Berlin. Es war an allen Orten zu spüren, wie wichtig das gesamte Projekt Die Finals 2021 Berlin | Rhein-Ruhr ist. Mit dieser frischen Motivation blickt die Sportmetropole Berlin optimistisch in die Zukunft. Wir werden in den kommenden Monaten unsere vielen aktiven Sportvereine dabei unterstützen, wieder zu alter Stärke zurückfinden.“

Axel Balkausky, ARD-Sportkoordinator: „Wie schon vor zwei Jahren haben ARD und ZDF gemeinsam einen sehr großen produktionellen und redaktionellen Aufwand betrieben, um die Finals in diesem Umfang möglich zu machen. Und aus meiner Sicht war das genau richtig und wichtig, dass wir dieses Projekt erneut mit diesem großen Engagement der Öffentlich-Rechtlichen umgesetzt haben: Es waren und sind tolle und beeindruckende
Bilder aus Berlin, der Rhein-Ruhr-Region und aus Braunschweig, in denen uns die Sportlerinnen und Sportlern wie 2019 mitreißen und begeistern. Auch die große Vielfalt, die wir im Programm der Finals wieder bieten können, ist großartig und zeigt die ganze Breite des nationalen Sports, über die wir uns gerade in einer Zeit wie der aktuellen besonders freuen. Schließlich konnten wir auf diese Weise viele Sportarten, die während der Corona-Pandemie immer wieder das Nachsehen hatten, endlich wieder einmal ‚sichtbar‘ und für vieleZuschauerinnen und Zuschauer zugänglich machen.“

Thomas Fuhrmann, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Sport: „Wir haben großartige sportliche Leistungen bei der 2. Auflage der Finals gesehen. Produktionell und programmlich war das eine gelungene Generalprobe für
Olympia und macht Lust auf mehr – der große Sportsommer kann kommen. Die Quote ist am Samstag merklich gestiegen, über zwei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer bei der Leichtathletik sind ein schöner Erfolg, insgesamt bin ich mit der Resonanz zufrieden. Wir sind in guten Gesprächen für 2022, dann hoffentlich wieder mit Publikum. Die Konzentration auf eine Stadt oder eine Region erleichtert die Umsetzung der Finals.“

Nach der Premiere 2019 in Berlin und der Absage 2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie fanden „Die Finals 2021 Berlin | Rhein-Ruhr“ erstmals über vier Tage statt. In Nordrhein-Westfalen wurden Wettkämpfe im Gerätturnen und Rhythmische Sportgymnastik in der Westfalenhalle in Dortmund, Karate, Taekwondo und Tischtennis in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund, Kanu, Kanupolo und Stand-Up-Paddling auf der Regattabahn im Sportpark
Duisburg, Reiten auf Schloss Wocklum in Balve sowie Klettern (Speed und Bouldern) integriert in die Ruhr Games in Bochum ausgetragen.

Das Sportprogramm in Berlin umfasste Wettkämpfe im Bogensport, Modernen Fünfkampf und Triathlon im Olympiapark Berlin (mit dem Triathlon-Start im Strandbad Wannsee), 3×3 Basketball und Radsport Trial im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sowie Schwimmen und Wasserspringen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE). In den Sportarten Bogensport, Tischtennis und Triathlon waren Para-Athletinnen und
Athleten integriert bzw. wurden Para-Wettbewerbe ausgetragen. Die Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik wurden in Braunschweig ausgetragen.

Für die Athletinnen und Athleten boten „Die Finals 2021 Berlin | Rhein-Ruhr“ aufgrund der vielen abgesagten Wettkämpfe seit Beginn der Corona-Pandemie einen wichtigen Leistungsvergleich auf allerhöchstem Niveau und in vielen Fällen die Möglichkeit der Olympia-Qualifikation. Junge Sportarten konnten sich dank der umfangreichen Übertragungen in ARD und ZDF erstmals einem großen Publikum präsentieren.

Alfons Hölzl, Präsident Deutscher Turner-Bund: „Der Deutsche Turner-Bund zieht ein überaus positives Fazit der diesjährigen Finals. Die starken sportlichen Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik sowie im Gerätturnen durch hochmotivierte Athletinnen und Athleten belegen, wie wichtig derartig hochwertige Wettkämpfe für die Aktiven nach der langen Pandemie-Zeit sind. Die große mediale Resonanz zeigt einmal mehr, dass die Finals 2021 Berlin | Rhein-Ruhr das richtige Konzept für den Sommersport darstellen und der DTB mit seinen Turnsportarten dieses zurecht unterstützt.“

Dr. Olaf Tabor, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Alpenvereins: „Die Beteiligung der Sportart Klettern an den Finals 2021 ermöglicht den deutschen Top-Kletterern erstmals ihren Sport auf einer einzigartigen nationalen Bühne zu präsentieren. Als eine von 18 Sportarten ist das Klettern mit zwei Deutschen Meisterschaften in den Disziplinen Speed und Bouldern dabei. Durch die Finals 2021 wird die Breite des deutschen Sommersports
sichtbar und mit unseren Wettkämpfen kommt jetzt auch die Vertikale als zusätzliche Dimension hinzu. Gleichzeitig ist die mediale Präsenz des Klettern bei ARD und ZDF sowohl Vorbereitung als auch Generalprobe für die Premiere unseres Sports bei den Olympischen Spielen in Tokio. Insgesamt eine wertvolle Erfahrung für eine so junge Sportart wie Klettern und für die Aktiven ein außergewöhnliches Erlebnis.“

Hagen Boßdorf, Geschäftsführer der Finals GmbH: „In diesem Jahr waren Die Finals vor allem ein Fernsehevent. ARD und ZDF haben mit der Produktion und Ausstrahlung dieser vielen Wettbewerbe großartiges geleistet. Die Finals 2021 konnten zudem stattfinden, weil die beiden Länder Berlin und Nordrhein-Westfalen mit ihrem starken Engagement für den Sport die Austragung dieser Meisterschaften möglich gemacht haben. Nur mit der Atmosphäre begeisterter Zuschauerinnen und Zuschauer vor Ort entfaltet ein Format wie Die Finals seine ganze Faszination. Daran wollen wir 2022 und 2023 anknüpfen und prüfen gerade im Auftrag von ARD und ZDF die Umsetzung der Finals in den kommenden Jahren.“

Medienkontakte
Cem Herder, +49 (176) 180 477 81 | Thomas Reckermann, +49 (173) 180 70 80 | E-Mail: medien@diefinals.de

Perspektive für FC Viktoria 1889 – Sportverwaltung schafft mit Stadion im Jahnsportpark Lösung für die 3. Liga

Pressemitteilung vom 04.06.2021

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport hat entschieden, das Stadion im Jahnsportpark als Spielstätte für den FC Viktoria 1889 nutzbar zu machen. Dazu soll das Stadion temporär ertüchtigt werden.

Für die zeitlich befristete Nutzung wird die Gesamtkapazität der Zuschauenden auf 50 %, also ca. 10.000, reduziert. Das Haupttribünengebäude bleibt gesperrt. Als Ersatz für notwendige Räume werden zwei Containeranlagen vor dem Stadion bzw. auf dem Tribünenwall errichtet. Im Stadioninnenraum wird eine Flutlichtanlage mit den für die 3. Liga geforderten 800 Lux aufgestellt. Diese wird nur das Spielfeld beleuchten, nicht die Laufbahn und die Sprunganlagen. Erforderliche (Bau-)Genehmigungen werden befristet für 2 Jahre beantragt.

Der Investor von Viktoria und Thunder, die SEH Sports & Entertainment Holding, hat in einem Letter of Intent mit der Sportverwaltung bestätigt, dass er die zur Sicherstellung des temporären Betriebs notwendigen Kosten tragen wird. Neben Fußball der 3. Liga sollen dort auch American Football Spiele stattfinden.

Sportsenator Andreas Geisel sagte dazu: „Wir hatten dem FC Viktoria Unterstützung bei der Stadionsuche zugesagt und unser Versprechen gehalten. Als Sportmetropole sind wir stolz auf den erfolgreichen Aufstieg von Viktoria und nutzen alle Möglichkeiten, unsere Vereine – ob im Profi- oder Amateursport – zu unterstützen. Nun ist es uns gelungen, für Viktoria eine Lösung zu finden, die die Anforderungen des DFB erfüllt und die für einen Drittligisten wirtschaftlich zu stemmen ist.“

Die Kosten für den temporären Betrieb belaufen sich auf 1,5 Mio Euro. Im Gegenzug wird das Stadion mietkostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Land Berlin wird die Anlage in Betrieb halten. Berlin erhält dafür die Möglichkeit, das Stadion auch für weitere Sportveranstaltungen wie den DFB-Pokal oder den Landespokal zu nutzen. Möglich ist diese Lösung auch, da sich der Baubeginn für den inklusiven Jahn-Sport-Park auf 2023 verschoben hat. Somit eröffnete sich ein Zeitfenster über zwei Saisons.

„Wir haben schnell gehandelt und somit eine Behelfslösung geschaffen. Neben dem Olympiastadion und der Alten Försterei hat Berlin kein Fußballstadion, das die Anforderungen der 3. Liga ohne erhebliche Umbaumaßnahmen erfüllen kann. Der Fall Viktoria zeigt, dass Berlin ein neues Stadion braucht und der Jahn-Sportpark dringend zum Inklusionssportpark mit eigenem Stadion umgebaut werden muss. Einen weiteren zeitlichen Verzug dürfen wir uns dort nicht leisten. Die sportlichen Erfolge der Berliner Vereine sollten Anlass zur Freude sein – und nicht zur Sorge, weil wir keine entsprechenden Spielstätten haben“, so Sportsenator Geisel.

Mit „Sport im Park“ können die Berlinerinnen und Berliner seit Pfingsten durchstarten

Seit dem 23. Mai können die Berlinerinnen und Berliner wieder die kostenlosen Angebote des Programms „Sport im Park“ nutzen. „Sport im Park“ wird von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport finanziert und durch die AOK Nordost unterstützt.

In dieser Saison präsentieren sich 21 Sportvereine mit rund 200 attraktiven Angeboten in allen Berliner Bezirken. Dazu sind alle und insbesondere Menschen, die sich bisher noch nicht am vielfältigen Sportgeschehen in der Stadt beteiligt haben, herzlich eingeladen. Die Sportangebote finden in über 50 Parks und Grünanlagen statt und laufen bis voraussichtlich 26. September 2021. Seit Beginn des erfolgreichen Programms im Jahr 2018 ist die Anzahl der Angebote und die Resonanz bei der Berliner Bevölkerung stetig gewachsen.

Sportsenator Andreas Geisel: „Mit „Sport im Park“ sprechen wir gezielt alle Menschen in Berlin an – und das kostenlos, flexibel, barrierefrei und unverbindlich. Das Programm ist wie geschaffen, um nach der langen Zeit der Pandemie wieder in Bewegung zu kommen und fit zu werden. Ich lade alle Berlinerinnen und Berliner ein, die tollen Angebote auszuprobieren und bedanke mich schon jetzt bei den Sportvereinen, die unser Programm mit Ihrem Engagement bereichern.“

Voranmeldungen zu den Sportangeboten sind in der Regel nicht möglich. Es gelten die jeweils aktuellen Infektionsschutzbestimmungen. Die Gruppengrößen sind begrenzt, teilnehmende Erwachsene müssen einen negativen Test vorweisen.

Weitere Details gibt es unter: https://sportimpark.berlin.de