Schwimmen in Berliner Bädern für Polizei und Feuerwehr jetzt unentgeltlich möglich

Das Land Berlin macht durch weiteres Angebot den Polizei- und Feuerwehrwehrberuf attraktiver

Die Polizei Berlin und die Feuerwehr haben mit den Berliner Bäder-Betrieben eine Kooperationsvereinbarung zum Dienstsport und Gesundheitsmanagement abgeschlossen. Dies betrifft den Kauf von Eintrittskarten durch die beiden Behörden für ihre Beschäftigten.

Damit können die Beschäftigten der Berliner Polizei und Berliner Feuerwehr einschließlich der Freiwilligen Feuerwehr im Rahmen des Dienstsportes und des Gesundheitsmanagements unentgeltlich Schwimmen gehen. Die Beschäftigten sind gehalten, sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit fit zu halten und jederzeit in der Lage zu sein, Menschen – wenn notwendig – vor dem Ertrinken zu retten. Daher bietet das Land Berlin seinen Polizistinnen und Polizisten und Feuerwehrangehörigen die Möglichkeit, in fast allen Bädern der Berliner Bäder-Betriebe an, unentgeltlich Schwimmen zu gehen.

Die bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport eingerichtete „Projektgruppe Mehr Blau und Rot in Berlin“ hat im letzten Jahr eine Reihe von Maßnahmen erarbeitet, um den Polizei- und Feuerwehrberuf attraktiver zu machen. Zu den zentralen Maßnahmen gehören der Bau von Appartements für Anwärterinnen und Anwärter des Polizeivollzugsdienstes und des Feuerwehrtechnischen Dienstes in Berlin-Spandau und die Bezuschussung des Führerscheins der Klasse B.

Berlins Innensenator Andreas Geisel sagte dazu: „Wir brauchen dringend viele junge Menschen, die sich für den Polizei- und Feuerwehrberuf interessieren und auch bewerben. Aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren werden wir tausende junger Menschen bei der Polizei und Feuerwehr einstellen. Ihnen müssen wir eine attraktive Arbeitsumgebung ermöglichen und besondere Anreize schaffen. Das unentgeltliche Schwimmen ist dabei ein kleiner, aber wichtiger Baustein.“

Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik: „Aktuell kehrt Stück für Stück ein wenig Normalität in unsere Leben zurück, auch Sport mit all seinen Facetten zählt dazu. Wie vieles waren auch hier die Möglichkeiten im vergangenen Jahr stark eingeschränkt. Umso glücklicher und dankbarer bin ich, dass meine Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit erhalten, durch dieses Angebot zusätzlich etwas Lebensqualität zurückzugewinnen sowie sich körperlich und mental so fit zu halten, dass sie den tagtäglichen Herausforderungen und Belastungen der Hauptstadtpolizei gewachsen sind.“

Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen: „Das kostenfreie Schwimmen wird unseren Einsatzkräften rundum zugutekommen. Für die Aufgaben als Feuerwehrfrau oder -mann ist es unabdingbar sich fit zu halten. Das gilt sowohl für die Berufsfeuerwehr als auch für die Ehrenamtlichen in den Freiwilligen Feuerwehren. Über die neue Möglichkeit für unsere Einsatzkräfte freue ich mich sehr.“

Pressemitteilung vom 26.05.2021

Einladung: Online-Workshop Olympiagelände: „Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“

Landesdenkmalamt Berlin und Landessportbund Berlin – in Kooperation mit der TU Berlin – laden ein zum Online-Workshop über das Berliner Olympiagelände. Er findet am 8. Juni 2021 statt.

Das Berliner Olympiagelände ist vieles — Denkmal und Zeugnis der Olympischen Idee, Zentrum für Breiten-und Spitzensport, Ort für Kulturveranstaltungen und Grünraum, NS-Erbe und eine der bedeutendsten Sportanlagen des 20. Jahrhunderts.

Der Umgang mit dem vielschichtigen Gelände birgt Herausforderungen und Chancen gleichermaßen. Beim Online-Workshop „Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“ sprechen Expertinnen und Experten aus Denkmalpflege, Architektur, Forschung, Politik, Sport und Verwaltung über die Entwicklungs- und Nutzungsperspektiven dieses fordernden Erbes. Worin bestehen die Werte dieses Denkmals? Mit welchen Zielstellungen und Formaten können sie vermittelt werden? Und welche Perspektiven eröffnet das Gelände?

Der Blick über die Grenzen Berlins auf andere Sportstätten oder Großanlagen der NS-Zeit soll neue Erkenntnisse vermitteln.

„Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“
Online-Veranstaltung am 8. Juni 2021, 10.00 – 17.00 Uhr

Teilnahme über den Youtube-Kanal des Landesdenkmalamtes Berlin
(ohne Anmeldung, ohne Teilnahmegebühr)

Fragen stellen können Sie unter www.sli.do unter dem # Olympiagelaende.

Veranstalter: Landesdenkmalamt Berlin und Landessportbund Berlin in Kooperation mit der TU Berlin

Aus dem Programm:
Eröffnung um 10.00 Uhr durch Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport, und Gerry Woop, Staatssekretär für Europa. Vortragsprogramm bis 15.30 Uhr; Abschlussdiskussion ab 16.00 Uhr.

Das vollständige Programm zum Download: www.berlin.de/landesdenkmalamt

Webseite von Beratungsstelle „Veritas“ für Betroffene von Verschwörungserzählungen geht an den Start

Die Beratungsstelle „Veritas“ für Betroffene von Verschwörungserzählungen ist seit heute mit einer eigenen Webseite präsent. Die von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt geförderte Beratungsstelle unterstützt Menschen, die in ihrem familiären, professionellen und persönlichen Umfeld mit Verschwörungserzählungen konfrontiert sind. Verschwörungserzählungen sind kein neues Phänomen. In Ausnahmesituationen wie der Corona-Pandemie treten sie jedoch immer häufiger zu Tage.

Zum Start der Webseite der Beratungsstelle erklärt Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der Landeskommission Berlin gegen Gewalt: „Die zunehmende Verbreitung und Akzeptanz von Verschwörungserzählungen ist beunruhigend. Es ist wichtiger denn je, dass Menschen, die in ihrem Umfeld dieser akuten Belastung ausgesetzt sind, Unterstützung bekommen. Daher freue ich mich, dass die Beratungsstelle „Veritas“ hilft, einen adäquaten Umgang mit diesem Leidensdruck zu finden und das Beratungsangebot der Stadt weiter verstärkt.“

Wie gefährlich Verschwörungstheorien für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie sind, zeigt auch der kürzlich veröffentlichte Verfassungsschutzbericht 2020 mit einem Sonderkapitel zum Thema „Verschwörungserzählungen“. Vor allem Rechtsextremisten und „Reichsbürger“ haben im vergangenen Jahr Anschluss an Corona-Protestbewegungen gesucht und das gesellschaftliche Klima mit Verschwörungserzählungen vergiftet.

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt unterstützt das Projekt „veritas – Beratungsstelle für Betroffene von Verschwörungserzählungen“ unter der Trägerschaft des Vereins Cultures Interactive seit Januar 2021 mit Fördermitteln in Höhe von 100.000 Euro. Familienangehörige, Bekannte und Freunde, aber auch Lehrerinnen und Lehrer sowie Fachkräfte der Jugend- und Sozialen Arbeit haben mit der Beratungsstelle „Veritas“ eine direkte Anlaufstelle ausschließlich zum Phänomen der Verschwörungserzählungen. Das psychosoziale Angebot ergänzt das bestehende Berliner Beratungsnetzwerk sinnvoll und arbeitet eng mit diesem zusammen. Es richtet sich außerdem ausdrücklich auch an Personen, die sich selber in Verschwörungserzählungen gefangen fühlen und Hilfe benötigen, um den Weg heraus zu finden.

Die Beratung erfolgt vertraulich, kostenlos und kann sowohl als telefonisch, per E-Mail, online oder in den Räumlichkeiten der Beratungsstelle erfolgen. Betroffene und Interessierte können sich an per E-Mail an KONTAKT@VERITAS-BERATUNG.DE bzw. telefonisch an +49 157 39 29 69 66 wenden.

Weitere Informationen finden Sie unter https://veritas-beratung.de/

Berliner Bäder starten am 21. Mai in die Sommersaison

Pressemitteilung vom 14.05.2021

Grünes Licht für den Badebetrieb bei Inzidenz unter 100

Der Berliner Senat hat heute beschlossen, dass die Frei- und Sommerbäder bei weiterhin niedrigen Inzidenzzahlen ab dem 21. Mai unter Hygieneauflagen geöffnet werden dürfen. Nach aktuellem Stand werden 11 Bäder damit bereits vor Pfingsten öffnen.

Dazu Innensenator Andreas Geisel: „Endlich kann es losgehen! In den letzten Tagen wurde von allen Seiten mit Hochdruck daran gearbeitet, dass die Bäder schnell ans Netz gehen können. Dafür gilt mein besonderer Dank den Berliner Bäder-Betrieben. Nun freuen wir uns auf einen gelungenen und sicheren Start der Badesaison – und hoffen, dass auch das Wetter mitspielt.“

Um die Bäder schnell und relativ reibungslos zu öffnen, werden die BBB zum Saisonstart auf das bewährte System mit den Zeitfenstern zurückgreifen. Die Bezahlung erfolgt online über EC-Karten/Sofort-Überweisung oder Kreditkarten. Im Rahmen der Nutzungs- und Hygienekonzepte ist ein verpflichtender negativer Coronatest Voraussetzung zum Besuch eines Frei- und Sommerbades.

Mit großer Freude haben die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) die Entscheidung des Berliner Senats zur Kenntnis genommen: „Ein halbes Jahr lang konnten die Berlinerinnen und Berliner wegen Corona nicht baden gehen“, sagt BBB-Vorstand Dr. Johannes Kleinsorg. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich schon sehr auf die Badegäste.“ Im vergangenen Sommer hätten die Berliner Bäder gezeigt, dass es trotz Corona einen sicheren Badebetrieb geben kann, so Johannes Kleinsorg weiter.

Wie schon im vergangenen Jahr werden die BBB die Vorgaben aus der Infektionsschutzverordnung umsetzen. „Die Sicherheit unserer Gäste liegt uns sehr am Herzen“, sagt Johannes Kleinsorg.

Bereits am Dienstag hatte der Regierende Bürgermeister angekündigt, Kindern bis zu 12 Jahren freien Eintritt in die Schwimmbäder während der Sommerferien zu gewähren. Dazu stehen die Senatsverwaltung für Inneres und Sport und die BBB in engem Kontakt.
„Ich bin mir sicher, dass wir hier eine gute Lösung im Sinne der Kinder und Familien finden – diese haben nach diesen harten Monaten kostenlosen Badespaß verdient“, so Andreas Geisel.

Weitere Details zur Eröffnung der Sommerbäder werden in einer Pressekonferenz am Dienstag, den 18. Mai 2021, um 14 Uhr, im Sommerbad Humboldthain, bekanntgegeben.

Kontakt

Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Martin Pallgen, Pressesprecher
Telefon: +49 30 90 223 2730
pressestelle@SenInnDS.berlin.dewww.berlin.de/sen/inneres/

Berliner Bäder-Betriebe (BBB)
Claudia Blankennagel, Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 30 787 32 614
claudia.blankennagel@berlinerbaeder.dewww.berlinerbaeder.de

Pressemitteilung vom 14.5.2021