Senatskanzlei: DFB-Pokalfinale bleibt bis 2025 im Olympiastadion – Müller: „Ein guter Tag für die Fußballhochburg Berlin“

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Das DFB-Pokalfinale wird bis 2025 im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und der Präsident des Deutschen Fußballbundes, Fritz Keller, haben heute Mittag die diesbezügliche Rahmenvereinbarung im Olympiastadion unterzeichnet.

Müller: „Das wichtige Finale um den deutschen Fußball-Pokal bleibt für fünf weitere Jahre in der deutschen Hauptstadt. Das ist ein guter Tag für alle Fußball-Freunde in der Fußballhochburg Berlin und darüber hinaus. Für die Sportmetropole Berlin ist die Vereinbarung ein großer Erfolg, weil unsere Stadt im fairen Wettbewerb einmal mehr unter Beweis gestellt hat, dass wir große Sportevents ausrichten können und dass wir dafür hervorragende Voraussetzungen mitbringen. Ich danke allen, die sich engagiert haben, um diesen sportpolitischen Erfolg für unser Berlin zu erreichen. Unsere gemeinsame Hoffnung ist, dass unsere Stadt auch in Zukunft jedes Jahr ein Pokal-Wochenende erlebt, das von den Vereinsfarben der Finalisten und ihren Anhängern bestimmt wird. Voraussetzung dafür ist, dass wir die Austragung unter Berücksichtigung notwendiger Regeln wieder zulassen können. Für morgen wünsche ich uns allen ein spannendes und faires Match zwischen Bayern und Leverkusen an den Bildschirmen.“

Berlins Sportsenator Andreas Geisel: „Ich freue mich sehr, dass das DFB-Pokalfinale fünf weitere Jahre im Berliner Olympiastadion ausgetragen wird. Das Stadion und seine Kulisse bieten dafür allerbeste Bedingungen. Auch wenn es in diesem Jahr aufgrund der besonderen Umstände leider leer bleiben muss. Für die Sportmetropole Berlin ist es Ehre und Auszeichnung zugleich, dieses Großereignis weiterhin austragen zu können. Für das Vertrauen danke ich auch dem Deutschen Fußballbund. Berlin zeigt seit Jahren, dass es der richtige Austragungsort ist. Zudem ist das Pokalfinale eine feste Größe im sportlichen Eventkalender unserer Stadt. Für das notwendige Final-Ambiente sorgt ab sofort auch die neue LED-Beleuchtung, die das Olympiastadion bei Veranstaltungen in ein Farbenmeer verwandelt.“

Unterzeichnung des Rahmenvertrages zwischen dem DFB und dem Land Berlin 2021-2025; Foto: A. Manske

Das Endspiel um den DFB-Pokal wird seit 1985, also seit 35 Jahren, in Berlin ausgetragen. Großes Plus der Hauptstadt ist die Tatsache, dass die gesamte Stadt und die Berlinerinnen und Berliner das Event mittragen und damit eine einzigartige Atmosphäre über das mit mehr als 74.000 Zuschauern immer ausverkaufte Stadion hinaus entsteht, die nicht auf die gesondert ausgewiesenen beiden Fan-Zonen der Finalisten beschränkt bleibt. Davon profitiert seinerseits der Pokal-Wettbewerb. Für Berlin ist das Pokalwochenende ein bedeutsamer Werbe- und Wirtschaftsfaktor, weil zahlreiche Schlachtenbummler den Anlass für einen Aufenthalt in Berlin nutzen und als Touristen das vielfältige Angebot der Stadt wahrnehmen. Die Investitionsbank Berlin geht bislang von einem Konsumeffekt von rund 5 Millionen Euro für das Finalwochenende aus (die Angabe bezieht sich auf die Zeit vor der Pandemie).

Der Werbeeffekt für Berlin resultiert vor allem aus der Fernsehausstrahlung in rund 200 Länder und Territorien. Die Pandemie-Bedingungen haben bisher in Hinsicht auf die Fußball-Einschaltquoten zu neuen Höchstwerten geführt, was auch für das diesjährige Finale unter seinen besonderen Bedingungen zu erwarten ist. Das Berichterstattungsinteresse internationaler Medien ist in den vergangenen Jahren sehr groß gewesen. Das Finale 2020 wird morgen um 20.00 Uhr ohne Fans angepfiffen und von Bayer 04 Leverkusen und dem FC Bayern München bestritten.