Besuch im Orankesee-Bad

Am Donnerstag, den 30.7. besuchte ich bei meiner Tour durch die Strandbäder der Stadt gemeinsam mit der Abgeordneten Karin Halsch das Strandbad Orankesee.

Nach einem Rundgang mit den Betreibern – das Strandbad ist bis heute ein Familienbetrieb! – tauschten wir uns über die aktuellen Herausforderungen in der aktuellen Situation aus. Gemeinsam mit den Berliner Bäderbetrieben und der Rot-rot-grünen Koalition werden Lösungen für diese schwere Phase erarbeitet. Es ist gerade jetzt wichtig, dass Angebote zur Erholung und sportlichen Ertüchtigung vor Ort bereit stehen, denn nicht alle Menschen sind derzeit in der Lage in Urlaub zu fahren. Da gewinnt die Naherholung daheim umso mehr an Bedeutung.

Vielen Dank für die gute Zeit vor Ort, die Eindrücke und das herausragende Engagement in Zeiten der Corona-Pandemie!

Mehr Infos unter: https://www.strandbad-orankesee.de/

Berlin ermöglicht den stufenweisen Wiedereinstieg in den länderübergreifenden Sportbetrieb und wird mit sofortiger Wirkung die Regeln für den Kontaktsport anpassen

Sportsenator Andreas Geisel: „Das sich zurzeit rezessiv entwickelnde Infektionsgeschehen in Berlin, aber vor allem der bisher weitgehend verantwortungsvolle Umgang der Sportorganisationen und der Aktiven mit der Umsetzung der Corona-Regeln, bieten eine hohe Gewähr, dass die Infektionssituation auch bei einer weiteren Öffnung des Sportgeschehens unter Kontrolle bleibt. Ich habe deshalb meine Verwaltung beauftragt, für die nächste Senatssitzung am 21. Juli 2020 eine entsprechende Entscheidung zur Freigabe auch für den Kontaktsport (Wassersport/Rudern, Kampfsport, Fußball) vorzubereiten, sofern dieser in festen Trainingsgruppen und unter Einhaltung eines Nutzungs- und Hygienekonzepts des jeweiligen Sportfachverbandes betrieben wird.“

Zu diesen Konzepten hat es in der vergangenen Woche eine Abstimmung der Sportverwaltung mit der Sportfakultät der Humboldt-Universität gegeben, um die Anforderungen dafür zu klären. Beim Amateurfußball ist damit ab sofort voller Trainingsbetrieb erlaubt, mit dem Ziel zum Saisonbeginn im September den Wettkampfbetrieb freizugeben. Zur Kontaktverfolgung und sofortigen Eindämmung bei etwaigen Infektionsgeschehen müssen grundsätzlich Teilnehmerlisten erstellt werden.

Im Vorgriff auf diese voraussichtliche Senatsentscheidung werden aus Opportunitätserwägungen diese Festlegungen ab dem 14. Juli 2020 vorab in Kraft gesetzt. Ordnungsbehörden und die Polizei werden gebeten, ihre Ermessensspielräume entsprechend auszuschöpfen.

Senatskanzlei: DFB-Pokalfinale bleibt bis 2025 im Olympiastadion – Müller: „Ein guter Tag für die Fußballhochburg Berlin“

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Das DFB-Pokalfinale wird bis 2025 im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und der Präsident des Deutschen Fußballbundes, Fritz Keller, haben heute Mittag die diesbezügliche Rahmenvereinbarung im Olympiastadion unterzeichnet.

Müller: „Das wichtige Finale um den deutschen Fußball-Pokal bleibt für fünf weitere Jahre in der deutschen Hauptstadt. Das ist ein guter Tag für alle Fußball-Freunde in der Fußballhochburg Berlin und darüber hinaus. Für die Sportmetropole Berlin ist die Vereinbarung ein großer Erfolg, weil unsere Stadt im fairen Wettbewerb einmal mehr unter Beweis gestellt hat, dass wir große Sportevents ausrichten können und dass wir dafür hervorragende Voraussetzungen mitbringen. Ich danke allen, die sich engagiert haben, um diesen sportpolitischen Erfolg für unser Berlin zu erreichen. Unsere gemeinsame Hoffnung ist, dass unsere Stadt auch in Zukunft jedes Jahr ein Pokal-Wochenende erlebt, das von den Vereinsfarben der Finalisten und ihren Anhängern bestimmt wird. Voraussetzung dafür ist, dass wir die Austragung unter Berücksichtigung notwendiger Regeln wieder zulassen können. Für morgen wünsche ich uns allen ein spannendes und faires Match zwischen Bayern und Leverkusen an den Bildschirmen.“

Berlins Sportsenator Andreas Geisel: „Ich freue mich sehr, dass das DFB-Pokalfinale fünf weitere Jahre im Berliner Olympiastadion ausgetragen wird. Das Stadion und seine Kulisse bieten dafür allerbeste Bedingungen. Auch wenn es in diesem Jahr aufgrund der besonderen Umstände leider leer bleiben muss. Für die Sportmetropole Berlin ist es Ehre und Auszeichnung zugleich, dieses Großereignis weiterhin austragen zu können. Für das Vertrauen danke ich auch dem Deutschen Fußballbund. Berlin zeigt seit Jahren, dass es der richtige Austragungsort ist. Zudem ist das Pokalfinale eine feste Größe im sportlichen Eventkalender unserer Stadt. Für das notwendige Final-Ambiente sorgt ab sofort auch die neue LED-Beleuchtung, die das Olympiastadion bei Veranstaltungen in ein Farbenmeer verwandelt.“

Unterzeichnung des Rahmenvertrages zwischen dem DFB und dem Land Berlin 2021-2025; Foto: A. Manske

Das Endspiel um den DFB-Pokal wird seit 1985, also seit 35 Jahren, in Berlin ausgetragen. Großes Plus der Hauptstadt ist die Tatsache, dass die gesamte Stadt und die Berlinerinnen und Berliner das Event mittragen und damit eine einzigartige Atmosphäre über das mit mehr als 74.000 Zuschauern immer ausverkaufte Stadion hinaus entsteht, die nicht auf die gesondert ausgewiesenen beiden Fan-Zonen der Finalisten beschränkt bleibt. Davon profitiert seinerseits der Pokal-Wettbewerb. Für Berlin ist das Pokalwochenende ein bedeutsamer Werbe- und Wirtschaftsfaktor, weil zahlreiche Schlachtenbummler den Anlass für einen Aufenthalt in Berlin nutzen und als Touristen das vielfältige Angebot der Stadt wahrnehmen. Die Investitionsbank Berlin geht bislang von einem Konsumeffekt von rund 5 Millionen Euro für das Finalwochenende aus (die Angabe bezieht sich auf die Zeit vor der Pandemie).

Der Werbeeffekt für Berlin resultiert vor allem aus der Fernsehausstrahlung in rund 200 Länder und Territorien. Die Pandemie-Bedingungen haben bisher in Hinsicht auf die Fußball-Einschaltquoten zu neuen Höchstwerten geführt, was auch für das diesjährige Finale unter seinen besonderen Bedingungen zu erwarten ist. Das Berichterstattungsinteresse internationaler Medien ist in den vergangenen Jahren sehr groß gewesen. Das Finale 2020 wird morgen um 20.00 Uhr ohne Fans angepfiffen und von Bayer 04 Leverkusen und dem FC Bayern München bestritten.