Berliner Bäderbetriebe: Freibad-Saison beginnt

Am kommenden Montag starten die ersten Freibäder in die Saison. Der Berliner Senat hat den Betrieb von Freibädern in seiner Corona-Rechtsverordnung ab dem 25. Mai 2020 erlaubt unter der Voraussetzung, es liegt für jedes einzelne Bad ein detailreiches Hygiene- und Nutzungskonzept vor und die jeweils zuständigen Gesundheitsämter haben das Konzept mit einer Ortsbesichtigung geprüft. Für vier Freibäder liegen aktuell die Genehmigungen vor. Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie gelten andere Regeln.

  • Einlass ist nur möglich mit einem online erworbenen Zeitfenster-Ticket. Die Karten kosten einheitlich 3,80 pro Besuch und sind unter www.berli-nerbaeder.de erhältlich. Die Kassen in den Bädern sind geschlossen.
  • Die Zeitfenster sind von Bad zu Bad etwas unterschiedlich, in der Regel jedoch mehrere Stunden lang. Am Ende des Zeitfensters müssen alle Kundinnen und Kunden das Bad verlassen. Die Bäder schließen eine Stunde zur Reinigung und Desinfektion und öffnen danach erneut für die Kundinnen und Kunden des darauffolgenden Zeitfensters.
  • Da nicht nur die Menge der Kundinnen und Kunden auf dem Gelände der Bäder, sondern auch im Wasser streng limitiert ist, gilt: Einlasszeit ist nicht unbedingt gleich Badezeit. Mitunter müssen die Kundinnen und Kunden warten, bis ein Platz in den Becken frei ist.
  • Die Badezeit endet 30 Minuten vor Ende des Zeitfensters.
  • Duschen und Umkleiden sind geschlossen (Ausnahme: Sommerbad
  • Die Kaltduschen unter freiem Himmel sind in Betrieb und können unter Wahrung der Abstandregeln (fünf Meter) und ohne die Verwendung von Seife und Shampoo genutzt werden.
  • Alle Kundinnen und Kunden werden dringend gebeten, überall 1,5 Meter Abstand voneinander zu halten und vor dem Betreten der Becken sich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen (Toiletten und Wasch-becken sind zugänglich).
  • In den Becken gelten besondere Schwimmregeln auf Doppelbahnen. Überholen ist nur möglich am Beckenrand, wenn die Bahn zu Ende geschwommen ist.
  • Sprungtürme, Wasserrutschen, Kinderplanschbecken und Spielplätze bleiben zunächst geschlossen.
  • Der Aufenthalt zum Sonnenbaden ist in den meisten Sommerbädern rund um die Schwimmbecken und auf den Beckenumgängen nicht möglich. Die Liegewiesen sind jedoch geöffnet – hier gilt, wie in den Berliner Grünanlagen auch, ein Mindestabstand von fünf Metern.

Die Berliner Bäder-Betriebe bitten alle Kundinnen und Kunden um Verständnis für die besonderen Regeln in Zeiten der Pandemie und werben um Rücksichtnahme aufeinander und Vernunft füreinander. Die Kolleginnen und Kollegen, die in den Bädern im Einsatz sind, können nicht gänzlich über die Einhaltung aller Regeln im Detail wachen, daher kommt es auf uns alle an: Helfen Sie bitte mit, dass wir die Bäder offenhalten können, indem Sie alle Regeln einhalten.

Die Freibäder, die am Montag öffnen werden sind:

Sommerbad Wilmersdorf mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

  • Aufgrund der besonderen baulichen Situation in diesem Bad (gute Durchlüftung) stehen hier die Umkleiden und Duschen zur Verfügung. Alle Kundinnen und Kunden werden jedoch dringend gebeten, den Mindestabstand von 1,5 Metern in den Umkleiden und fünf Metern in den Duschen einzuhalten

Sommerbad Olympiastadion mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

Sommerbad Spandau-Süd mit den Zeitfenstern 7:00 bis 10:00 Uhr; 11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr.

Strandbad Wannsee mit den Zeitfenstern 9:00 bis 14:00 Uhr und 15:00 bis 20:00 Uhr

  • Aufgrund der besonderen Regeln und der damit verbundenen Kapazitätsgrenze bei den Besuchen können wir derzeit keinen FKK-Strand an-bieten. Wir bitten um Verständnis.

Der Webshop zum Kauf der Eintrittskarten wird in Kürze geöffnet. Er ist über die Internetseite der Berliner Bäder erreichbar. Pro Einkauf können fünf Zeit-fenster-Karten in einem Zeitraum von sieben Tagen im Voraus gekauft werden.

Außerdem sind Genehmigungen zum Betrieb erteilt für die Strandbäder Lübars, Friedrichshagen und Jungfernheide.

Alle Informationen über die Berliner Bäder finden Sie stets aktuell auf unserer App oder der Website: www.berlinerbaeder.de.

„Runder Tisch Sport“ berät über Auswege aus der Corona-Krise

Pressemitteilung vom 19.05.2020

Sportsenator Andreas Geisel sichert dem Sport Unterstützung zu. Verabschiedung der„Berliner Erklärung – gemeinsam für den Sport“

Auf Einladung von Sportsenator Andreas Geisel trafen sich am Nachmittag Vertreterinnen und Vertreter des Berliner Breiten-u nd Profisport per Videokonferenz zu einem Runden Tisch Sport.
Gemeinsam verständigten sich die Teilnehmenden, die unterschiedlichen Folgen der Pandemie für den Sport abzufedern. Sportsenator Andreas Geisel stellte den Vereinen und Proficlubs Details des Rettungsschirms Sport vor. Er soll die unverschuldet in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Berliner Sportvereine, aber auch die Proficlubs und Veranstalter von Traditionssportveranstaltungen unterstützen. Insgesamt stellt der Senat dafür über 8 Millionen Euro bereit.

Der Rettungsschirm Sport wird für gemeinnützige Sportvereine vom Landessportbund Berlin (LSB) organisatorisch umgesetzt; der LSB zahlt auch die Gelder aus. Die Antragsstellung wird der LSB über ein Onlinetool gewährleisten. Eine Antragstellung ist bis zum 28.02.2021 möglich. Der Schaden muss nachweislich nach den Einschränkungen wegen der Corona-Krise (ab 13.03.2020) entstanden sein.

„Ein gesonderter Rettungsschirm Sport für gemeinnützige Vereine ist erforderlich, weil andere Hilfsprogramme des Landes und des Bundes, die auf wirtschaftlich tätige Unternehmen ausgerichtet sind, hier nicht greifen“, sagte Sportsenator Andreas Geisel.

Die entstandenen Schäden – zum Beispiel entgangene Einnahmen wegen gekündigter Mitgliedsbeiträge, weggefallener Kursgebühren, Erlöse aus Veranstaltungen oder aus Fort- und Weiterbildungen – müssen gegenüber dem LSB glaubhaft dargelegt werden.
Mit Blick auf den Profisport sagte Andreas Geisel: „Profisport und Sportevents in Berlin sind Aushängeschilder der Sportmetropole. Sie sorgen für sportlichen Glanz und wirtschaftlichen Mehrwert für unsere Stadt. Die bewährte Kooperation von Sport und Berliner Unternehmen müssen wir unbedingt beibehalten.”
Berlin werde in den kommenden Jahren seine Unterstützungsleistungen bei sportlichen Events ausbauen und die Sportmetropole Berlin weiterhin als wichtigen Image- und Wirtschaftsfaktor der Stadtvermarkten.

„Die Sportmetropole Berlin hat sich über viele Jahre einen exzellenten Ruf auf nationaler und internationaler Ebene erarbeitet. Das darf durch die Pandemie nicht zerstört werden. Der heutige Runde Tisch war ein wichtiges Signal an den Berliner Sport: Wir lassen Euch nicht alleine“, sagte Sportsenator Andreas Geisel.

Die Teilnehmenden des Runden Tisches Sport verabschiedeten die „Berliner Erklärung – gemeinsam für den Sport“.

Link zur Pressemitteilung vom 19.5.2020

LoveSpeech – Projekte zum Thema „Liebe und Solidarität im Netz“

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt ruft anlässlich des 20. Berliner Präventionstags am 25. September 2020 zur Teilnahme an dem Wettbewerb LoveSpeech auf. Teilnehmen können junge Menschen zwischen 10 und 25 Jahren, die in Berlin leben sowie Kunstpädagoginnen und -pädagogen und Kunstschaffende, die mit jungen Menschen arbeiten. Es wird aufgerufen sich unter dem Motto „Liebe und Solidarität im Netz“ künstlerisch mittels digitaler Medien mit selbsterstellten Texten, Filmen, kurzen Videoclips, Songs oder Animationen zu beteiligen.

„Unser Wettbewerb LoveSpeech leistet einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, aktiv „Liebe und Solidarität im Netz“ mitzugestalten. Wir ermutigen junge Menschen Teil einer kreativen, gewaltfreien und demokratischen Gesellschaft zu sein und sich entschlossen gegen Gewalt zu engagieren“, sagt Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und Sport-Staatssekretär.

Der mit 10.000 Euro dotierte Wettbewerb findet in zwei Sektionen statt: Die erste Sektion richtet sich an erwachsene Kunstpädagoginnen und -pädagogen und Kunstschaffende, die mit jungen Menschen (zw. 10 und 25 Jahren) arbeiten und mit diesen gemeinsam ein Projekt zum Thema LoveSpeech kreieren. Von den eingereichten Projekten erhalten drei Projekte je 3.000 Euro. Der Wettbewerb in der zweiten Sektion richtet sich direkt an alle jungen Menschen aus Berlin zwischen 10 und 25 Jahren, unabhängig pädagogischer Betreuung. Der 1. Preis erhält 500 Euro, der 2. Platz 300 Euro und der 3. Platz 200 Euro.

Eine unabhängige Jury wählt aus den eingegangenen Bewerbungen die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Der Jury gehören die Autorin und Poetry-Slammerin Zoe Hagen, die Autorin und Filmemacherin Marijana Verhoef und der Rapper und Produzent Volkan Türeli an.

Die Ausschreibung und Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/wettbewerbe/2020/.

Bewerbungen sind bis spätestens 06. Juli 2020 per E-Mail an berlin-gegen-gewalt@seninnds.berlin.de (Betreff: Wettbewerb) zu richten.

Zur Pressemitteilung vom 14.5.2020

Pressemitteilung: „Sportvereine können wieder loslegen“

Aktualisierte Verordnung zur Corona-Pandemie erlaubt Sportbetrieb in Kleingruppen im Freien. Freibäder können Ende Mai öffnen.

Sportvereine dürfen ihren Übungs- und Lehrbetrieb ab dem 15. Mai unter bestimmten Voraussetzungen wieder aufnehmen: Danach ist das kontaktlose Training im Freien bei Einhaltung der geltenden Abstandsregeln nun auch in Kleingruppen von höchstens acht Personen (einschließlich Trainerinnen und Trainer bzw. Betreuenden etc.) wieder möglich. Das hat der Senat im Zuge der Änderungen der Verordnung über die erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen.

Auch der Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten im Freien ist ab dem 25. Mai 2020 wieder zulässig, soweit er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet.

Des weiteren können Strand- und Freibäder ab dem 25. Mai 2020 geöffnet werden. Die jeweiligen Betreiber haben vor der Öffnung mit einem Nutzungs- und Hygienekonzept die Genehmigung des örtlich zuständigen Gesamtheitsamtes einzuholen.

Sportsenator Andreas Geisel: „Sport ist gerade in Zeiten von Corona für die physische und psychische Gesundheit besonders wichtig. Sport hat auch für das gesellschaftliche Miteinander eine besondere Bedeutung. Ich freue mich deshalb, dass die Berliner Vereine trotz Pandemie wieder starten können. Ich setze bei aller Freude über die Lockerung auf das Verantwortungsbewusstsein der Vereine. Der Schutz vor Infektionen darf nicht nachlassen.“
Der Senat greift das Angebot des Landessportbundes und seiner Mitgliedsorganisationen auf, die aktuellen Anforderungen für den Einstieg in den Sportbetrieb eigenverantwortlich zu organisieren.

Zudem folgt der Senat mit der Zulassung von „Geisterspielen“ dem gestrigen Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidentinnen und –präsidenten den Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga wieder aufzunehmen. Hertha BSC und der 1. FC Union sind nun gefordert, die medizinischen und organisatorischen Vorgaben diszipliniert umzusetzen.

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