Berliner Fußballfest – für Fairplay und Toleranz

In Kooperation mit der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und der AOK veranstaltet der Berliner-Fußball-Verband am Samstag das „4. Berliner Fußballfest.“

In diesem Jahr findet das Fußballfest auf dem Olympischen Platz, im Vorfeld des zweiten Heimspiels von Hertha BSC, statt.

Im Mittelpunkt steht das soziale und gesellschaftliche Engagement des Berliner Fußball-Verbandes (BFV) mit seinen rund 400 Vereinen und rund 150.000 Mitgliedern. Der BFV präsentiert seine Aktivitäten zu den Themen Gewaltprävention, Kinderschutz, Bekämpfung von Homophobie, Willkommenskultur im Fußball, Integration, Inklusion und Mädchenfußball. Außerdem werden die Projekte „Alle kicken mit!“ und „Fußball grenzenlos“ vorgestellt. Auf mobilen Soccer-Court-Anlagen kann gespielt und fußballerisches Können unter Beweis gestellt werden.

Die Berlinerinnen und Berliner sind herzlich eingeladen, mit ihren Familien beim Berliner Fußballfest und den vielen Mitmachaktionen teilzunehmen.

Wann: Samstag, 21. September 2019, von 10.00 bis 16:00 Uhr

Wo: Auf dem Olympischen Platz östlich des Olympiastadions

Berlins Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki wird zur Eröffnung ein kurzes Grußwort halten und sich im Anschluss über die verschiedenen Projekte informieren.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter https://berliner-fussball.de/fussballfest/

WTA-Damenturnier: Spitzen-Tennis kommt 2020 nach Berlin

In der Sportmetropole Berlin findet im kommenden Jahr ein Damenturnier der Wimbledonserie statt. Gespielt wird vom 15. bis 21. Juni 2020 auf dem Gelände des LTTC Rot-Weiß Berlin.

Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki begrüßte die Entscheidung über die Ausrichtung des hochkarätigen Turniers: „Mit diesem Event liegt erstmals seit vielen Jahren der Fokus des internationalen Tennis wieder auf Berlin. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist gemeinsam mit dem LTTC und der WTA das Turnier nach Berlin zu holen. Damentennis passt perfekt in die sportliche Vielfalt unserer Stadt und wird den Eventkalender im nächsten Jahr bereichern. Damit setzen wir auch ein Ausrufezeichen in Sachen Frauensport und beleben die Tradition großer Tennisturniere im Berliner Steffi-Graf-Stadion.“

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport wird dafür drei Trainingsplätze für Rasentennis durch Umwandlung von drei Ascheplätzen auf dem landeseigenen Gelände des Olympiaparks errichten. Die Rasen-Trainingsplätze sind Voraussetzung für das Turnier der Damen. Für den Umbau entstehen Kosten von ca. 600.000 Euro. Die notwendigen Turnierplätze errichtet der LTTC auf eigene Kosten auf seinem Vereinsgelände. Das Wimbledon-Vorbereitungsturnier soll auch in den kommenden Jahren in der Hauptstadt stattfinden.

Link zur Pressemitteilung vom 18.9.2019

Sexualisierte Gewalt im Internet – Kinderschutz und Aufklärung sind oberstes Ziel

Landeskommission Berlin gegen Gewalt eröffnet interaktive „Klick clever“-Ausstellung für Berliner Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Kampagne „WEHR DICH. Gegen Cybergrooming“.

Wissen Sie, was sich hinter dem Begriff „Cybergrooming“ verbirgt? Kann in der Nutzung von sozialen Medien und Online-Games auch eine Gefahr liegen? Welche Strategien benutzen Täter und Täterinnen, um sich in der digitalen Welt das Vertrauen von Kindern zu erschleichen? Hierüber klärt die aktuelle „WEHR DICH. Gegen Cybergrooming“-Kampagne auf.

Heute Vormittag hat der Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, im Centre Talma in Reinickendorf die dazugehörige „Klick clever“-Ausstellung eröffnet
Diese Ausstellung richtet sich an Kinder der 3., 4. und 5. Grundschulklassen sowie ihre Lehrkräfte. Die Kinder lernen dabei auf spielerische Art und Weise, dass im Netz auch Gefahren lauern können.
Die Ausstellung kann kostenfrei besucht werden. Gleichermaßen kostenfrei werden für Eltern und Lehrkräfte Schulungsveranstaltungen zur Ausstellung angeboten.
Auftakt der Wanderausstellung ist in Reinickendorf. Ab November wird sie in Spandau gastieren.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung äußerte Staatssekretär Aleksander Dzembritzki sich zum Gewaltphänomen Cybergrooming: „Kinder kommen schon in sehr jungen Jahren mit der digitalen Welt in Berührung. Sie benutzen Computer, Tablet oder Smartphone, ohne die hierfür erforderliche Medienkompetenz zu haben. Das nutzen Täterinnen und Täter von Cybergrooming zu ihrem Vorteil aus. Sie suchen bewusst den Kontakt zu Mädchen und Jungen, bauen strategisch und manipulativ Vertrauen auf, machen die Kinder emotional abhängig. Im weiteren Verlauf bringen sie sie dann zu sexualisierten Handlungen im Netz, um sie damit zu erpressen. Am traurigen Ende dieser schrecklichen Spirale sind auch noch grauenvollere Dinge nicht auszuschließen. Dieser Gewalt gilt es zu begegnen, darüber aufzuklären und unsere Kinder zu schützen.“

Weiterführende Informationen zur Kampagne und Ausstellung erhalten Sie unter www.berlin.de/gegen-cybergewalt