Berlin begeistert bei der Handball-WM

Zum Abschluss der Handball-WM-Vorrunde und den Spielen der deutschen Mannschaft in Berlin zieht Sportsenator Andreas Geisel ein positives Fazit. Insgesamt besuchten rund 171.800 Fans die WM-Spiele in der Hauptstadt.

„Viele tausend Zuschauerinnen und Zuschauer haben einmal mehr gezeigt, wie begeisterungsfähig die Berlinerinnen und Berliner sind. Die Teams aus Brasilien, Frankreich, Korea, Russland und Serbien wurden bei uns mit Begeisterung und dem Geist des Fair Play überragend angefeuert und unterstützt. Noch größere Euphorie gab es nur, als das Deutsche Team spielte. An fast allen Tagen war die Arena ausverkauft.

Wir sind besonders stolz darauf, Gastgeber aller Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft gewesen zu sein. Wir freuen uns, dass sich das Team um Trainer Christian Prokop bei uns in der Sportmetropole so wohl gefühlt hat, dass es sich direkt für die Hauptrunde qualifizieren konnte. Natürlich drücken wir der Mannschaft auch für die kommenden Partien fest die Daumen.

Besonders bedanken möchte ich mich auch bei den knapp 260 freiwilligen Helferinnen und Helfern, die während der Vorrunde in Berlin im Einsatz waren und dafür gesorgt haben, dass die WM für alle Spieler und Besucher reibungslos verläuft.

Die Handball-WM hat gezeigt, welches Potential diese Sportart in Deutschland und insbesondere in Berlin hat. Ich hoffe, dass diese positive Stimmung für einen Mitgliederaufschwung sorgen wird.“

Dass Berlin mit der Organisation und Durchführung von Sportgroßveranstaltungen bestens vertraut ist, hat die Stadt auch diesmal wieder gezeigt. Mit der Bereitstellung der Mercedes-Benz Arena für den Deutschen Handballbund, der Verti Music Hall für die Präsentation eines nachhaltigen und hochwertigen Rahmenprogramms und der Trainingsstätten des Sportforums, konnte sich das Land Berlin am Erfolg der Veranstaltung aktiv beteiligen. Beim Senatsempfang am Mittwochabend brachte WM-Maskottchen STAN die Stimmung aus der Arena in den Bärensaal im Alten Stadthaus und sorgte für Begeisterung bei den Gästen aus Sport und Politik.

Link zur Pressemitteilung vom 18. Jauar 2019

 

Sanierungsfahrplan der Berliner Bäderbetriebe 2019

Die Berliner Bäder haben am 17. Januar ihren Sanierungsfahrplan für das Jahr 2019 in einer Pressekonferenz vorgestellt.

Mehrere Bäder werden für insgesamt 60 Millionen Euro saniert und müssen für längere Zeit geschlossen werden. U.a. wird das Paracelsus-Bad kernsaniert, das Stadtbad Tiergarten erhält zusätzlich eine Erweiterung der Außenanlage und das Wellenbad in Kreuzberg muss ebenfalls langwierig erneuert werden. Hinzu kommen die regulären technischen Schließzeiten im Sommer.

Mir ist wichtig, dass wir nun endlich anfangen, damit der Investitionsstau nicht noch größer wird und – wie im Fall der Schwimmhalle Holzmarktstraße – Bäder aufgrund von defekt geschlossen werden müssen. Stattdessen werden wir mit Hilfe der durch das Abgeordnetenhaus u.a. im Nachtragshaushalt zusätzlich zur Verfügung gestellten Mittel Tragluft- (Kombibad Seestraße) und Leichtbauhallen (Prinzenbad) errichten, um auch im Winter mehr als nur Schul- und Vereinsschwimmen aufrecht erhalten zu können.

Am Ende stehen moderne und attraktivere Bäder, längere Öffnungszeiten und mehr Service durch mehr Personal und neueste Technik. Ich bin zuversichtlich, dass wir die gesetzten Ziele erreichen und die Bäder zu einem erfolgreichen und kundenfreundlichen Unternehmen entwickeln werden. Diese Erwartungshaltung haben die Berlinerinnen und Berliner – und diese kommunizieren wir gegenüber dem Vorstand der BBB.

Hier finden Sie den Pressespiegel zur Berichterstattung:

MOZ: Mehrere Schwimmbäder schließen für Sanierungen; 17.1.2019

Berliner Zeitung: Millionen-Investitionen – Mehrere Bäder bald wegen Sanierungen dicht; 17.1.2019

RBB24: Diese Berliner Bäder schließen bald lange für Sanierungen; 17.1.2019

Berliner Morgenpost: Diese Berliner Bäder machen jahrelang dicht; 17.1.2019

Neues Deutschland: „Das Geld ins Wasser bringen“, 17.1.2019

Link zu den Berliner Bäderbetrieben